VfB Speldorf

Doppelter Schock aus der Nachspielzeit ist verdaut

Stefan Loyda
18. August 2018, 10:35 Uhr

Foto: Herbert Höltgen

Im dritten Anlauf soll am Sonntag im Nachbarschaftsduell beim FSV Duisburg der erste Saisonsieg her

Seinen Humor hat Christian Mikolajczak auch nach den beiden sieglosen Spielen seiner Mannschaft noch nicht verloren. „Man muss das Positive sehen: Wir haben einen Punkt mehr als nach den ersten beiden Spieltagen der letzten Saison“, scherzt der Trainer des VfB Speldorf. Am Sonntag soll im Auswärtsspiel beim FSV Duisburg (15.30 Uhr, Warbruckstraße) der erste Saisonsieg folgen.


„Wir haben das Ganze verdaut“, sagt Mikolajczak, nachdem seine Mannschaft am Mittwochabend erst einen späten Ausgleich in der 88. Minute feierte, um dann doch noch als Verlierer vom Platz zu gehen. „Wir müssen uns schon fragen, warum wir zweimal in der Nachspielzeit ein Gegentor kassieren“, sagt der VfB-Coach. An der Fitness liege es nicht. Vielmehr habe sich sein Team in beiden Situationen dämlich angestellt. „In Ratingen müssen wir mehr Druck auf den Ball kriegen und gegen Düsseldorf hätten wir früher rausschieben müssen, dann wäre der Freistoß wahrscheinlich gar nicht entstanden.“

Trainer setzt auf positive Aspekte
Ansonsten stellt der Coach die positiven Aspekte heraus. „Wir sprechen die negativen Dinge natürlich auch an, aber ich bin ein Typ, der vor allem die positiven Sachen sieht“, betont er. Die Speldorfer spielten in beiden Partien gute Situationen heraus, läuferisch war der VfB in guter Verfassung. „Vor dem Tor erwarte ich mir dann aber mehr Zielstrebigkeit und den unbedingten Willen“, so Mikolajczak.

Bei den zweimal sieglosen Duisburgern erwartet der VfB-Coach, „dass wir unsere Macht demonstrieren.“ Wechsel schließt er dabei nicht aus. Mit Janis Timm könnte noch mehr offensive Kraft ins Spiel kommen. Dafür müsste aber wohl ein Verteidiger geopfert werden und Mikolajczak tut sich aktuell offenbar noch schwer damit, die Dreierkette von Beginn an als taktische Variante zu wählen. 

„Theoretisch kann jeder reinkommen, dafür haben wir den Kader so aufgestellt. Aber dazu muss man sich im Training auch aufdrängen“; erklärt der VfB-Coach vielsagend. 

Autor: Marcel Dronia

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