Beim VfB Homberg hat die Personalplanung für die anstehende Winterpause begonnen. Ein verdienter Spieler wird den Verein verlassen.

RL West

Die Nummer zehn verlässt den VfB Homberg

03. Dezember 2019, 09:46 Uhr
Foto. Mark Bohla

Foto. Mark Bohla

Beim VfB Homberg hat die Personalplanung für die anstehende Winterpause begonnen. Ein verdienter Spieler wird den Verein verlassen.

Nach zweieinhalb Jahren am Rheindeich wird Julien Rybacki zum 1. Januar 2020 eine neue Herausforderung suchen. "Julien hat nach seinem Kreuzbandriss einen schweren Stand bei uns. Er ist zwar schon seit Monaten fit, benötigt aber viel Spielpraxis. Diese können wir ihm nicht gewährleisten. Deshalb haben wir ihm die Erlaubnis erteilt, sich mit anderen Vereinen zu unterhalten. Ich glaube schon, dass sein Weg wieder in die Oberliga führen wird", berichtet Frank Hildebrandt.

Der Manager des Regionalliga-Aufsteigers bedauert persönlich den bevorstehenden Wechsel Rybackis: "Julien ist ein richtig guter Junge und Fußballer. Er ist hier in seinem ersten Jahr total eingeschlagen und gehörte zu den Leistungsträgern. Der Kreuzbandriss hat ihn leider zurückgeworfen."

Rybacki, der die Nummer zehn auf dem Rücken trägt, wechselte im Sommer 2017 von der SSVg Velbert nach Homberg. In seiner ersten Spielzeit im VfB-Dress erzielte er zehn Tore und legte 16 weitere Treffer auf - das alles in 32 Ligaspielen. Ein Top-Wert! Seitdem kamen aber jeweils nur noch neun Einsätze in der Saison 2018/2019 sowie in der laufenden Serie hinzu.

Hildebrandt hat Rybacki- und Jafari-Ersatz schon an der Angel

Wie RevierSport erfuhr, arbeiten die Homberger bereits an einem Ersatzmann für Rybacki - aber auch für Ahmad Jafari, der mit einem Kreuzbandriss bis April/Mai ausfallen wird. Für den 24-jährigen Rybacki, der auf den Flügeln einsetzbar ist, soll ein gestandener Regionalligaspieler kommen. Die ersten Gespräche mit potentiellen Kandidaten haben bereits stattgefunden.

Für Jafari, der im zentralen Mittelfeld spielt, soll nach unseren Informationen ein Spieler aus dem Ausland kommen. Hier sind noch letzte Formalitäten zu klären. "Wir werden zwei gute Spieler verpflichten. Wir können es uns auch erlauben, zwei Leute für ein halbes Jahr zu verpflichten, die uns sofort helfen, aber auch durch viele Spiele und gute Leistungen auch Eigenwerbung betreiben können. Wir wollen diese Liga halten und werden den Winter hart arbeiten, um für die Rückrunde bestens gewappnet zu sein", erklärt Hildebrandt.

Richtungsweisendes Spiel gegen Bergisch Gladbach

Vor der kurzen Winterpause, die nur einen guten Monat dauern wird, stehen für Homberg noch das Heimspiel gegen Schlusslicht Bergisch Gladbach und die Auswärtspartie bei Rot-Weiss Essen auf dem Programm.

Vor allem das Duell gegen Mit-Aufsteiger Bergisch Gladbach ist für die Homberger, die drei Punkte hinter dem rettenden Ufer liegen, von höchster Priorität. "Bergisch Gladbach muss bei uns schon gewinnen, wenn sie noch eine reelle Chance haben wollen. Wir dagegen könnten mit einem Sieg eventuell sogar auf einem Nichtabstiegsplatz überwintern. Das wäre sehr gut für den Kopf. Das wird ein enges, hart umkämpftes Spiel, welches wir irgendwie gewinnen wollen", betont Hildebrandt. Im Hinspiel siegte der VfB mit 1:0. Das war einer von bisher nur drei Saisonsiegen in 17 Spielen. Nun soll die Rückrunde mit einem Dreier erfolgreich eingeläutet werden.

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04.12.2019 - 19:21 - Jan52

Sehr schade, daß Julien Rybacki den VfB Homberg verlässt !

Ich bin aber der Meinung, das man Julien Rybacki mehr
Einsatzzeiten in der 1. Mannschaft hätte geben müssen.

Z.b. mal eine Halbzeit von an Anfang an, oder eine komplette 2. Halbzeit,
und nicht nur ein paar Minuten kurz vor Schluß.

Nun ist er weg - Alles gute ihm auf seinem weiteren Weg.

Aber wer weiß, man sieht sich vielleicht bald wieder ...