Die Lasten des Abstiegs

24.12.2018

Westfalia Rhynern

Die Lasten des Abstiegs

Foto: Klaus Pollkläsener

Westfalia Rhynern startete nach dem Regionalliga-Abstieg unter schwierigen Bedingungen.

Wie der TuS Erndtebrück und auch weitere Regionalliga-Absteiger in den Jahren zuvor, tut sich der SV Westfalia Rhynern etwas schwer in der Oberliga Westfalen. Im Sommer verließen zahlreiche Spieler den Verein, Neuzugänge kamen fast nur von unterklassigen Vereinen.

Angesichts dieser Umstände fällt das Fazit zur Winterpause von Trainer Torsten Garbe dennoch durchaus positiv aus: „Wir haben uns als neue Mannschaft schnell gefunden und uns zuletzt deutlich stabilisiert.“ Mit 32 Punkten stehen die Hammer aktuell auf Platz vier, der Rückstand auf den Tabellenzweiten TuS Haltern beträgt acht Punkte.


Garbe sieht Schalke als Top-Favorit

Dass noch ein gutes Stück zur Liga-Spitze fehlt, habe man auch bei den Niederlagen gegen Schalke (0:3) und Haltern (1:3) unmittelbar vor der Winterpause gesehen, analysiert Garbe. „Das war schon ärgerlich“, gibt der Coach zu, wenngleich er davon überzeugt ist, dass die Schalker U23 weiter einsam ihre Kreise an der Tabellenspitze ziehen wird. „Ich denke, dass die restlichen Mannschaften dort oben den zweiten Platz ausspielen werden, auch wenn Haltern hier natürlich Favorit ist“, schätzt Garbe die Situation im Aufstiegskampf ein.

Westfalia will „möglichst lange im oberen Drittel mitspielen“

Auch die Westfalia möchte „möglichst lange im oberen Drittel mitspielen“, wenngleich der direkte Wiederaufstieg angesichts der schwierigen Umstände nicht das unmittelbare Ziel sei. Vielmehr geht es Garbe darum, seine Mannschaft langfristig weiterzuentwickeln.

Ob dabei in der Rückrunde auch neue Spieler mithelfen werden, lässt der Trainer noch offen. Bislang gebe es keine konkreten Pläne für Transfers, die Verantwortlichen wollen jedoch „Augen und Ohren offenhalten.“

Autor: Florian Nussdorfer

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