Seit nunmehr sieben Spielen wartet die U19 des MSV Duisburg auf ein Erfolgserlebnis in der A-Junioren Bundesliga West. Dennoch blickt Duisburgs Trainer Engin Vural positiv auf die kommenden Wochen.

U19

Der MSV und die Sehnsucht nach dem Erfolgserlebnis

03. November 2019, 10:33 Uhr

Foto: MaBo Sport

Seit nunmehr sieben Spielen wartet die U19 des MSV Duisburg auf ein Erfolgserlebnis in der A-Junioren Bundesliga West. Dennoch blickt Duisburgs Trainer Engin Vural positiv auf die kommenden Wochen.

Es war der dritte Spieltag in der laufenden Saison. Die Duisburger feierten zu Hause einen 3:1-Erfolg gegen den VfL Bochum und wähnten sich auf einem guten Weg. Danach konnten in den folgenden sieben Spielen jedoch nur noch zwei Zähler eingefahren werden, woraus derzeit der zwölfte Tabellenplatz mit gerade einmal sechs Punkten resultiert. Abstiegskampf pur also in Duisburg. Dabei ähneln sich die Spiele in den letzten Wochen. Die Meidericher zeigen zwar, dass sie gegen jeden Gegner mithalten können, schaffen es aber nicht, sich dafür zu belohnen. Dieses Erfolgserlebnis würde Trainer Engin Vural seiner Mannschaft endlich mal wieder gönnen: „Die Mannschaft präsentiert sich in den letzten Wochen sehr gut, aber sie belohnt sich nicht. Wenn wir aber so weitermachen, dann wird der Fußballgott uns belohnen. Ich hoffe bereits am kommenden Samstag.“

Dann steht für den MSV ein immens wichtiges Spiel an. Mit Arminia Bielefeld geht es gegen eine Mannschaft, die ebenfalls um den Klassenerhalt spielt und somit gegen einen direkten Konkurrenten. In diesen Spielen ist es wichtig, die Punkte zu holen und diese mit einer positiven Stimmung anzugehen, wie sie Trainer Vural verkörpert: „Ich sehe vieles positiv. Auch aus dem Spiel gegen Dortmund kann ich mehr Positives als Negatives herausziehen. Es sind auch nicht die Spiele gegen Mannschaften wie Dortmund, wo uns die Punkte fehlen, sondern in anderen Partien. Jetzt wollen wir uns die Punkte in den nächsten Spielen holen, aber der Auftritt der Mannschaft macht Mut.“

Nichtsdestotrotz müssen die Zebra-Junioren langsam anfangen, wieder zu punkten. Dabei ist es Vural erst einmal egal, wie diese Zähler eingefahren werden: „Wir sehen, dass die Jungs sich weiterentwickeln. Es gilt jetzt aber, sich irgendwie, auch dreckig, zu belohnen und dann wird das der Mannschaft auch einen Schub geben. Darauf hoffen wir schon im nächsten Spiel.“

Und wer weiß, vielleicht können Vural und seine Mannen dann auch mal wieder auf die Unterstützung des Fußballgottes zählen.

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