Am Samstag (14 Uhr) empfängt der MSV Duisburg die Spvgg. Unterhaching. Bei einem Sieg und einem guten Ausgang des Fernduells mit dem FC Ingolstadt können die Zebras auf den Relegationsrang klettern. An dieser Entscheidung sind allerdings ausnahmlos Teams aus Bayern beteiligt.

3. Liga

Der MSV Duisburg kämpft gegen den bayrischen Fußball um den Aufstieg

Dominik Hamers
03. Juli 2020, 17:30 Uhr
Trost nach dem Remis beim FC Bayern II: Torsten Lieberknecht und Yassin Ben Balla. Am Samstag wartet erneut ein Team aus dem Süden. Foto: firo

Trost nach dem Remis beim FC Bayern II: Torsten Lieberknecht und Yassin Ben Balla. Am Samstag wartet erneut ein Team aus dem Süden. Foto: firo

Am Samstag (14 Uhr) empfängt der MSV Duisburg die Spvgg. Unterhaching. Bei einem Sieg und einem guten Ausgang des Fernduells mit dem FC Ingolstadt können die Zebras auf den Relegationsrang klettern. An dieser Entscheidung sind allerdings ausnahmlos Teams aus Bayern beteiligt.

Auf Abschieds-Worte wollte Torsten Lieberknecht am Freitag verzichten. Der Trainer des Fußball-Drittligisten MSV Duisburg war sich sicher, „dass wir uns noch einmal bei einer Pressekonferenz sehen werden. Oder auch bei zwei Pressekonferenzen.“ Der 46-Jährige spielte damit darauf an, dass er und sein Team den rettenden Strohhalm noch immer fest im Blick haben und er davon ausgeht, dass es die Zebras mit einem Sieg über die Spvgg. Unterhaching am Samstag (14 Uhr) tatsächlich in die Relegation schaffen.

Dass der MSV das Erreichen dieses Ziels nicht mehr in der eigenen Hand hat, ist seit dem 37. Spieltag und dem 2:2 beim FC Bayern München II klar. Die Zebras brauchen einen Sieg und Schützenhilfe aus - genau: Bayern. Denn im Duell zwischen 1860 München und dem dem FC Ingolstadt 04 sind die Duisburger auf einen Punktgewinn der Löwen angewiesen. Dann würde der MSV die Schanzer (derzeit Vierter) überholen. Weil Spitzenreiter FC Bayern II nicht aufsteigen darf, bedeutet Platz vier die Relegation. Geht diese also Rechnung auf, wartet der 1. FC Nürnberg. „Wir spielen gegen den bayrischen Fußball“, merkte Lieberknecht auf der Pressekonferenz vor dem Haching-Spiel an.

MSV-Trainer Lieberknecht will nichts von eventuellen Absprachen wissen

Die Tatsache, dass sich Unterhaching tabellarisch jenseits von Gut und Böse befindet, sei für den MSV dabei kein Argument, zu lasch in die Partie zu gehen. Umgekehrt jedoch vermutete eine Zeitung in Bayern, dass die Spvgg. das Spiel absichtlich verlieren könnte, um so die Chance auf einen MSV-Aufstieg aktiv mit zu erhöhen. Schließlich würden deutlich mehr Zuschauer kommen, wenn in der kommenden Saison Teams aus der näheren Umgebung in Unterhaching zu Gast sind.

Davon wollte Lieberknecht nichts wissen, ebenso wenig wie von eventuell unterstellten Absprachen der Klubs. „Wir hätten auch das eine oder andere vermuten können. Machen wir aber nicht“, so der MSV-Coach, der allen Beteiligten das Interesse an einer sportlichen Lösung der Aufstiegsfrage unterstellt. Aber: „Der bayrische Fußball-Verband wird alles dafür tun, dem Westen diesen Gefallen nicht zu tun.“


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04.07.2020 - 10:36 - Takahara

Rahn in sieben von zehn Spielen

04.07.2020 - 10:14 - Takahara

Sachliche Kritik ist ja ok und auch ich bin von vielen Entscheidungen von Lieberknecht, die aber eher im Taktischen und nicht im personellen Bereich liegen nicht begeistert. Aber diese lügenmärchen die du immer wieder verbreitest nur um den einen oder anderen Verantwortlichen des Clubs schlecht darstehen zu lassen gehen gar nicht. Karweina hat seit der Coronaopause bis auf Jena jedes Spiel mitgemacht, zwei Tore erzielt und eins vorbereitet. Dann hat er sich verletzt was wohl auch Lieberknechts Schuld ist. Auch der A Jugendliche Ghindovian hat nach Drer Pause seine einsatzminuten bekommen. Gegen Rostock sogar von Beginn. Und auch der technisch sehr limitierte Rahn kam in 7 von 19 Spielen zum Einsatz. Also schreibt hier nicht so einen Schwachsinn.

03.07.2020 - 20:04 - Alt Zebra

Lieberknecht Sagt auf der Pressekonferenz das die Spieler auf dem Zahnfleiscch gehen wie kann das sein ?Ein Ghindovian,Rahn,Karweina usw haben doch nur selten Gespielt ,Lieberknecht hat einfach eine schlechte Vorbereitung gemacht nicht alle Spiele in sein System mit einbezogen sondern sich auf eine Mannschaft festgelegt wo viele Spieler keine Chance bekommen haben obwohl sie gut Gespielt haben wenn sie mal Spielen durften.Ein Engin,Compper,Weinkauf Spielt andauernd obwohl sie keine Leistung bringen viele Fehler machen ein Karweina,Rahn,Ghindovian versauern auf der Bank .Nur Lieberknecht sieht wie toll einige Spieler sind ,bei jedem anderen Trainer würden diese Spieler auf der Bank sitzen weil dort Leistung zählt und nicht das System. Die Mannschaft war kein Stück Flexibel weil der Trainer immer nur sein Hirnloses Ballgeschiebe System Spielen lassen hat.