Sven Schützek hat sich mit der SV Hönnepel-Niedermörmter einiges vorgenommen. Der Start ist dem Trainer beim Landesligisten schon einmal geglückt.

Landesliga

Das sagt Schützek über den Start bei Hö.-Nie und Torjäger Ellmann

Justus Heinisch
23. März 2020, 12:11 Uhr
Wieder zurück bei Hönnepel-Niedermörmter: Sven Schützek. Foto: Oleksandr Voskresenskyi

Wieder zurück bei Hönnepel-Niedermörmter: Sven Schützek. Foto: Oleksandr Voskresenskyi

Sven Schützek hat sich mit der SV Hönnepel-Niedermörmter einiges vorgenommen. Der Start ist dem Trainer beim Landesligisten schon einmal geglückt.

Vor wenigen Wochen ist Schützek als Trainer bei der SV Hönnepel-Niedermörmter eingestiegen. "Es ging alles ganz schnell. Eigentlich wollte ich bis zum Sommer Pause machen. Bei Fichte Lintfort hatte ich eine intensive und emotionale Zeit", erklärt der ehemalige Torwart. "Es gab dennoch ein Risiko. Ich hatte dann gute Gespräche mit den Jungs und wusste, dass sie Fußball spielen können. Es hat nur ein neuer Impuls gefehlt." Den hat Schützek geliefert.


Der Start kann sich sehen lassen. Los ging es mit einem 5:2-Sieg über Giesenkirchen. "Das war natürlich ein Traum. Wir haben davor erst einmal trainiert", so Schützek. Es folgten ein weiterer Sieg sowie zwei Remis. Eines davon gegen den Tabellenführer Sterkrade-Nord. "Das hat uns natürlich Rückenwind gegeben. Es ist schade, dass jetzt Pause ist", meint Schützek.

Trotz der guten Ausbeute der Vorwochen steht Hö.-Nie. auf Abstiegsplatz 15. Wie und wann es weitergeht? Das weiß im Moment keiner. "Das liegt natürlich alles in der Hand des Verbands und der handelnden Personen. Aber was mir schwerfallen würde, wäre es, mit drei Spielen weniger abzusteigen", so Schützek. "Ich vertraue auf eine gute und faire Entscheidung."

Ein Ellmann allein sorge für keine Tore ...

Eine gute Entscheidung - die hat Schützek auch mit seiner Rückkehr nach Kalkar getroffen. Vier Jahre lang trainierte er bis 2015 die Zweite Mannschaft des Vereins. Schützek kennt die Personen und die Strukturen beim Landesligisten.

Auf die alten Stärken, das, was Hö.-Nie. vor Jahren ausgezeichnet hat, möchten sich Klub und Schützek zurückbesinnen: "Wir wollen wieder mehr das zeigen, wofür Hö.-Nie. steht. Nämlich dafür, dass der 'Acker bebt' und dass hier mit Ruhe und Sachlichkeit gearbeitet wird."

Dabei darf der Blick wieder nach oben gerichtet werden. Auf Dauer soll es mehr sein als nur Abstiegskampf in der Landesliga. Dafür sprechen die Verpflichtungen von Stefan Kapuscinski und Marvin Ellmann, immerhin geprüfter Oberliga-Torjäger. "Ob jetzt ein Transfer dafür spricht, dass es in eine Richtung geht, weiß ich nicht. Jede Mannschaft braucht gute Stürmer. Wenn ein Marvin Ellmann auf dem Markt ist, dann sollte man das auch probieren. Aber er alleine bringt nichts", so Schützek. Weitere, auch jüngere, Spieler sollen folgen.

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