Das sagt Schalkes Oczipka

22.12.2018

Nach 3:1-Sieg

Das sagt Schalkes Oczipka

Foto: firo

Mit zwei Torvorlagen hatte Bastian Oczipka großen Anteil am 3:1-Sieg der Schalker beim VfB Stuttgart, der vor dem Weihnachtsfest zumindest für ein wenig Versöhnung sorgt. 

Dass sich auf dem tiefen Rasen der Stuttgarter Mercedes-Benz-Arena zwar ein intensives, aber kein besonders attraktives Spiel entwickelte, war dem Schalker Linksverteidiger ziemlich egal. „Es ist komplett wurscht, wie wir gespielt haben. Hauptsache, wir haben die drei Punkte“, sagte er nach dem Spiel.


Das 1:0 durch Steven Skrzybski nach zehn Minuten bereitete der 29-Jährige mit einem Pass kurz von der Grundlinie zurück auf den Torschützen klasse vor. Vor dem 2:0 für Schalke, ein Eigentor durch Mario Gomez, schlug Oczipka den Eckball scharf in den Strafraum. Salif Sané köpfte, von Gomez‘ Körper sprang der Ball ins Tor. In der vergangenen Saison, als die Königsblauen Vizemeister wurden, waren Standardsituationen eine der großen Waffen der Mannschaft. „Wenn man so Spieler wie Salif Sané oder Naldo hat, muss da einfach mehr bei rumkommen“, sagte Oczipka. „Aber die Gegner stellen mittlerweile auch darauf ein.“

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Nach der mehr als enttäuschenden Hinrunde, die Schalke mit 18 Punkten bestenfalls auf Rang 13 beenden wird, sind die meisten Spieler froh, dass es jetzt in die Winterpause geht. Zeit, sich zu sammeln. Zeit, um neue Kraft zu tanken und darüber nachzudenken, was im neuen Jahr besser laufen muss. Bastian Oczipka würde allerdings zwar gerne weiterspielen, weil er nach eine Leistenoperation erst seit einem Monat wieder einsatzfähig ist. Der ehemalige Frankfurter sagt aber auch: „Man hat gemerkt, dass die Jungs viele Spiele und auch viele Reisen hatten, dazu kam die Negativspirale. Es ist deshalb schon ganz gut, dass jetzt Pause ist und wir ein bisschen abschalten können.“

Weiter geht’s am 4. Januar, wenn der FC Schalke 04 im spanischen Benidorm sein Winter-Trainingslager bezieht. Dann soll nicht nur auf dem Trainingsplatz an den richtigen Stellschrauben gedreht werden. Bastian Oczipka ist sicher, dass es viele Gespräche geben wird und sowohl Trainer Domenico Tedesco, als auch Manager Christian Heidel und Sportdirektor Axel Schuster der Mannschaft „die richtige Marschroute verpassen werden.“

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