Der VfL Bochum hat am kommenden Sonntagvormittag (13:30 Uhr) den SV Sandhausen zu Gast. SVS-Trainer Uwe Koschinat kann dabei wieder auf den zuletzt angeschlagenen Gerrit Nauber bauen.

2. Bundesliga

Das sagt Sandhausens Trainer vor dem Spiel gegen Bochum

Tim Rother
27. Februar 2020, 19:00 Uhr
Foto: dpa

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Der VfL Bochum hat am kommenden Sonntagvormittag (13:30 Uhr) den SV Sandhausen zu Gast. SVS-Trainer Uwe Koschinat kann dabei wieder auf den zuletzt angeschlagenen Gerrit Nauber bauen.

Die letzten vier Pflichtspiele verlor der aktuelle Tabellenelfte der 2. Bundesliga allesamt. „Das Spiel gegen den Karlsruher SC war in der Auffassung – vor allem in der ersten Phase – sehr schlecht. Es war eine verdiente Niederlage“, blickt Sandhausens Trainer Uwe Koschinat im Rahmen der Spieltags-Pressekonferenz auf die jüngste Niederlage am vergangenen Sonntag zurück. Koschinats Lösungsansatz: „Es geht darum, die positiven Faktoren aus der Vergangenheit mit der jetzigen Situation zu vergleichen.“


Eigentlich keine schlechte Idee! Denn vor der Niederlagenserie war der SVS neun Spiele in Folge ungeschlagen (drei Siege, sechs Remis) – dabei waren die Schwarz-Weißen der Favoriten-Schreck, gewannen unter anderem gegen den VfB Stuttgart (2:1) und holten in Hamburg sowie zuhause gegen Bielefeld jeweils ein 1:1-Remis.

Nauber wieder dabei - ansonsten „keine weiteren angeschlagenen Spieler“

Personell kann Koschinat im Vergleich zum 0:2 gegen Karlsruhe wieder auf Stamminnenverteidiger Gerrit Nauber bauen. Der ehemalige Duisburger fehlte zuletzt verletzungsbedingt, kehrt nun aber für die Partie an der Castroper Straße in den Kader zurück. Abgesehen von den beiden Langzeitrekonvaleszenten Markus Karl und Erik Zenga (beide Kreuzbandriss) kann der Trainer damit aus dem Vollen schöpfen.

Koschinat konnte beim VfL „viel Positives beobachten“

Tabellarisch stehen die Sandhäuser derzeit vor dem VfL Bochum – allerdings nur einen Punkt. Bedeutet: Der Sieger des Duells am Sonntag kann den Gegner hinter sich lassen und drei ganz wichtige Zähler im Kampf um den Klassenerhalt eintüten.


Und wie schätzt Koschinat den Ruhrpott-Klub ein? „Der VfL hatte ein enorm schwieriges Auftaktprogramm. Gerade in den Heimspielen gegen Hamburg und Stuttgart konnte man viel Positives beobachten“, betont der 48-Jährige, der jedoch natürlich auch weiß, dass Bochum diese beiden Spiele am Ende verlor…

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