Westfalen-Oberligist Rot Weiss Ahlen gehört zu den Gewinnern der präsentierten Aufsteiger-Lösung des FLVW. Der neue Trainer Björn Mehnert zeigt sich in seiner ersten Reaktion jedoch noch verhalten.

OL WF

Das sagt der Trainer von Rot Weiss Ahlen zur FLVW-Entscheidung

Stefan Loyda
06. Mai 2020, 15:16 Uhr
Björn Mehnert hat sein Trainer-Engagement bei Rot Weiss Ahlen lige-unabhängig angetreten. Foto: Thorsten Tillmann

Björn Mehnert hat sein Trainer-Engagement bei Rot Weiss Ahlen lige-unabhängig angetreten. Foto: Thorsten Tillmann

Westfalen-Oberligist Rot Weiss Ahlen gehört zu den Gewinnern der präsentierten Aufsteiger-Lösung des FLVW. Der neue Trainer Björn Mehnert zeigt sich in seiner ersten Reaktion jedoch noch verhalten.

Der FLVW hat entschieden: Beim außerordentlichen Verbandstag legt das Präsidium ein Wertungsszenario vor, bei dem der jetzige Stand nach Quotientenregel den Aufstieg bestimmt. Zusätzlich dürfen die Tabellenführer nach der Hinrunde ebenfalls mit hoch. Zu den Gewinnern dieses Szenario gehört Rot Weiss Ahlen. Die Wersestädter stünden somit als Aufsteiger in die Regionalliga West fest.

Mehnert tut es um Meinerzhagen leid

Björn Mehnert hatte in der vergangenen Woche den ehemaligen Zweitligisten übernommen, bleibt aber noch ruhig: „Ich nehme das zur Kenntnis. Es würde mich für meinen Kollegen Christian Britscho freuen, die tolle Arbeit gemacht hat und es verdient hätte, aber auch für die Mannschaft.“ 


Mehnert selbst hätte durch die erfolgreiche Hinrunde nur einen Anteil am Aufstieg seines Ex-Vereins SC Wiedenbrück, denen somit ebenfalls die sofortige Regionalliga-Rückkehr gelingen würde. Mehnert denkt allerdings gleichzeitig auch an den RSV Meinerzhagen, der als Nicht-Aufsteiger zu den Verlierern gehören würde: „Das ist bitter und macht mich traurig. Die Jungs haben auch dort einen super Job abgeliefert.“

Auf sein Engagement hatte es ohnehin keinen Einfluss. Mehnert wurde in der vergangenen Woche als neuer RWA-Trainer vorgestellt, unabhängig von der Liga: „Ich habe da nicht spekuliert. Ich hatte einfach Bock, das passt einfach. Das war für mich entscheidend.“

FLVW-Regelung ist die "sportlich fairste Lösung"

Einen Königsweg hätte es ohnehin nicht gegeben. Auch Mehnert glaubt, dass es immer Mannschaften gegeben hätte, die sich benachteiligt gefühlt hätten: „Zum Glück musste ich diese Entscheidung nicht treffen. Corona ist eine außergewöhnliche Situation und es konnte nicht nur Gewinner geben. Ich glaube, der Verband hat versucht, die aus ihrer Sicht sportlich fairste Lösung zu finden. Und ich glaube, dass diese Regelung das auch ist. Diese Lösung hat viele positive Gesichter.“


Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Mannschaften

Rubriken

Kommentieren

07.05.2020 - 09:28 - Lokutus

@ Micki1805
Was du alles so weisst ! Zum beispiel das niemand RW Ahlen in der Regio sehen will.....ob Ahlen oder Meinerzhagen ist denen dort wahrscheinlich vollkommen wumpe !

06.05.2020 - 17:35 - Micki1805

Was ist das den nun wieder - in der Regionalliga wurde noch nicht entschieden, ob es einen Aufsteiger oder Absteiger gibt und in der Oberliga werden schon die Aufsteiger genannt?
Der FLVW ist echt nicht normal. Und vor allem die Regelung ist ja nur ein Witz - was will RWA in der Regionalliga - sonst Weihnachten schon wieder Insolvenz.
Geht echt gar nicht - dann hätte man einen Geldstarken Verein wie Meinerzhagen aufsteigen lassen sollen. Einfach nur ein Witz. Hoffe mal nur, dass Meinerzhagen den Anwalt einschaltet. Keiner will den RWA in der Regionalliga. Aber das ist wieder typisch der FLVW - Hauptsache was raushauen. Wie soll es dann in der Regionalliga weitergehen mit 25 Vereinen und 8 Absteigern??? Ist nun alles nicht durchdacht wieder.
FLVW mal einfach nachdenken wenn Ihr was beschließt.
Das ist die tolle Matheformel vom Joachim Krug, der sich in die Regionalliga gequatscht hat.
Hoffentlich fliegen die schnell wieder aus der Liga heraus.