Das sagen Rangnick und Kampl über den BVB

17.01.2019

RB Leipzig

Das sagen Rangnick und Kampl über den BVB

Foto: dpa

Selbstbewusst, aber auch respektvoll, haben sich Trainer Ralf Rangnick und Mittelfeldspieler Kevin Kampl von RB Leipzig über den BVB geäußert. 

Kevin Kampl gibt zu: Das Spiel gegen Borussia Dortmund ist kein einfaches. Für RB Leipzig nicht, weil zum Rückrundenauftakt am Samstag (18.30 Uhr/Sky und in unserem Ticker) der Bundesliga-Tabellenführer kommt. Für ihn nicht, weil der ehemalige slowenische Nationalspieler in einer schwierigen Zeit für den BVB spielte.

„Das Spiel am Samstag ist besonders für uns alle. Für mich dann noch ein bisschen mehr, weil ich ja bei Dortmund gespielt habe. Und deswegen hoffe ich, dass ich am Samstag einsatzbereit bin“, erklärt der 28-Jährige, der sich nach einem Zehenbruch erst seit kurzem wieder am geregelten Trainingsbetrieb teilnehmen kann, im Interview mit dem Sender MDR. „Ich habe die letzten drei Spiele in der Hinrunde nur unter Spritzen gespielt“, berichtet Kampl.

Der zentrale Mittelfeldspieler stand 2015 für ein halbes Jahr beim BVB unter Vertrag. Er kam in der Winterpause, um die Qualität beim damaligen Tabellenletzten wieder zu erhöhen. Dort blieb er allerdings hinter den Erwartungen zurück. Kampl wurde als Fehleinkauf abgestempelt und wechselte über Bayer Leverkusen zu RB Leipzig.

Der Emporkömmling aus dem Osten kann gegen die Borussen eine ordentliche Heimbilanz vorweisen. „Zuhause sind wir gegen den BVB bisher ungeschlagen“, sagt Trainer Ralf Rangnick. „Es wird entscheidend sein, dass wir als Mannschaft kompakt auftreten, den Gegner unter Druck setzen und zu Fehlern zwingen.“

Im Hinspiel kassierte RB in Dortmund eine 1:4-Niederlage. Von der Treffsicherheit hat der BVB im Laufe der Saison nichts eingebüßt. „Die torgefährlichste Mannschaft der Hinrunde trifft auf das Team mit den wenigsten Gegentoren“, merkt der 60-jährige Trainer des Tabellenvierten an. Aber: „Wir wissen um unsere Heimstärke. Wenn wir in der Abwehr diszipliniert arbeiten und uns vorne mit Toren belohnen, haben wir gute Chancen zu gewinnen.“ dh

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