Am 16. Mai rollt in der Fußball-Bundesliga wieder der Ball. Zum Auftakt der Restrunde trifft der FC Schalke 04 direkt im Revierderby auf Borussia Dortmund. RevierSport schaut auf den aktuellen Personalstand der Königsblauen.

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Das ist der Personalstand beim FC Schalke 04 – Lazarett lichtet sich

Chris McCarthy
09. Mai 2020, 13:30 Uhr
Für Omar Mascarell dürfte der Restrundenstart des FC Schalke 04 noch zu früh kommen. Foto: firo

Für Omar Mascarell dürfte der Restrundenstart des FC Schalke 04 noch zu früh kommen. Foto: firo

Am 16. Mai rollt in der Fußball-Bundesliga wieder der Ball. Zum Auftakt der Restrunde trifft der FC Schalke 04 direkt im Revierderby auf Borussia Dortmund. RevierSport schaut auf den aktuellen Personalstand der Königsblauen.

Der FC Schalke 04 nahm am 7. Mai wieder das Mannschaftstraining auf. Ohne Spielbetrieb hielten sich die Königsblauen durch Einzelübungen und Training in Kleingruppen fit. Nun bleiben neun Tage, um sich körperlich und mental auf das Revierderby gegen Borussia Dortmund vorzubereiten.

Bei Schalke hat die Coronavirus-Pause die Personallage sogar etwas entspannt. Einige Leistungsträger, die vor der Einstellung des Spielbetriebs nicht mitwirken konnten, haben an Zeit gewonnen und ihre Blessuren auskurieren können. 

Das ist der Personalstand beim FC Schalke 04

Allzweckwaffe Suat Serdar (Zehenbruch), Daniel Caligiuri (Bänderriss) und Juan Miranda (Wadenverletzung) stehen zum Restrundenstart allesamt wieder zur Verfügung. Sogar Salif Sané, für den die Runde aufgrund eines Meniskusriss eigentlich gelaufen war, ist wieder fit. „Wenn sich der Verlauf so fortsetzt wie bislang, dann kann es gut sein, dass er gleich zum Re-Start wieder eine Option ist“, erklärte Sascha Riether, Koordinator der Lizenzspielerabteilung, gegenüber dem Kicker. 


S04-Traner David Wagner hat daher lediglich drei Langzeitverletzte zu beklagen. 

Ozan Kabak: Der Innenverteidiger erlitt Ende Februar eine schwere Rückenverletzung (Querfortsatzfrakturen im Bereich der Lendenwirbel). Auch er hat durch die Corona-Pause an Zeit gewonnen. Am 28. April kündigte Kabak an, „in zwei bis drei Wochen breit“ zu sein. Laut Sportvorstand Jochen Schneider ist der 20-Jährige „auf einem guten Weg.“

Benjamin Stambouli: Der Franzose zog sich im Revierderby gegen Borussia Dortmund im Oktober einen Bruch des Fußwurzelknochens zu. Zuletzt konnte Stambouli lediglich Laufeinheiten absolvieren. Schneider betonte zuletzt, dass es bei ihm „noch etwas dauern“ wird.

Omar Mascarell: Gleiches gilt laut Schneider für Mascarell. Der Taktgeber im Mittelfeld der Königsblauen erlitt im Februar eine schwere Adduktorenverletzung, hat aber ebenfalls durch die Verschiebung des Spielplans Hoffnung, beim Saisonendspurt mitzuwirken.

"Es geht mir sehr gut. Ich glaube, dass ich in zwei bis drei Wochen wieder beim Team sein kann. Normalerweise wäre die Saison für mich beendet gewesen, doch jetzt habe ich die Chance, in den letzten Spielen auflaufen zu können", erklärte der 27-Jährige am Donnerstag auf der Twitter-Seite des FC Schalke 04. 

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