05.11.2018

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Das ist Brünninghausens Dauerbrenner

Foto: Svenja Hanusch

Tim Dudda wechselte nach sechs Jahren bei der TSG Sprockhövel vor der Saison zum FC Brünninghausen. Nun kam es zum Wiedersehen mit den alten Kameraden und Freunden.

„Das ist natürlich ein ganz besonderes Spiel für mich gewesen“, strahlte der 24-Jährige kurz nach Abpfiff der Partie des 13. Spieltags der Oberliga Westfalen. Grund zur Freude hatte Dudda nicht nur, weil er seine alten Kameraden wiedergetroffen hat, sondern auch, weil seine Mannschaft das Spiel nach Toren von Robin Gallus und Arif Et mit 2:0 gewann. Vor dem Spiel heizte Dudda seinen Mitspielern nochmal ein: „Wir waren alle heiß. Ich habe den Jungs gesagt, dass sie für mich alles geben sollen. Das hat im Endeffekt gut geklappt“, zeigte er sich nach dem Spiel zufrieden.

Brünnighäuser-Dauerbrenner


Dudda nimmt im System von Trainer Alen Terzic eine wichtige Rolle ein. Von nun 13 gespielten Partien in der Oberliga Westfalen stand der Mittelfeldspieler zwölfmal in der Startaufstellung. Nur bei der 0:3-Klatsche gegen die Hammer SpVg stand er nicht im Kader. „Natürlich ist Tim für uns sehr wichtig, er ist ein absoluter Führungsspieler“, betont Brünninghausens Trainer Alen Terzic die Wichtigkeit seiner Nummer acht. „In engen Spielen kann er situativ den Unterschied ausmachen. Er bringt Ruhe in diese junge Mannschaft rein, die wir gerade auch in dem Spiel, wo er gefehlt hat, nicht hatten. Es war wichtig, ihn gegen Sprockhövel dabei zu haben – und er hat es super gemacht.“

Auch von seinem ehemaligen Trainer aus Sprockhövel, Andrius Balaika, gab es nach dem Spiel lobende Worte: „Tim ist ein super und wertvoller Spieler, das hat man im Spiel auch gesehen. Wir hätten ihn gerne in Sprockhövel behalten, aber er hatte sich für Brünninghausen entschieden.“

Wo seine ehemaligen Mitspieler der TSG Sprockhövel am Ende der Saison ohne ihn stehen werden, das konnte Dudda nicht genau beantworten. Für ihn stand nur fest: „Einen Platz hinter dem FC Brünninghausen.“ Eine Wette mit den alten Kameraden hatte er vor dem Spiel nicht laufen: „Eine Wette nicht, aber die üblichen Scharmützel“, sagte er grinsend. „Hier und dort mal einen Spruch ausgeteilt, dann aber auch einen zurückbekommen.“ Nach dem 2:0-Sieg wird er sicherlich noch den ein oder anderen Spruch für seine alten Freunde auf Lager haben.

Autor: Kevin Lenk

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