Am Freitagabend eröffnen Bayern München und der FC Schalke 04 die Bundesliga-Saison 2020/21. Für FCB-Torhüter Alexander Nübel ist es gleich ein Wiedersehen mit seinem vorigen Verein.

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Das denkt Nübel über das Duell mit Ex-Klub Schalke

17. September 2020, 16:27 Uhr
Trägt seit diesem Sommer das Trikot des FC Bayern: Alexander Nübel. Foto: Bongarts/Getty Images

Trägt seit diesem Sommer das Trikot des FC Bayern: Alexander Nübel. Foto: Bongarts/Getty Images

Am Freitagabend eröffnen Bayern München und der FC Schalke 04 die Bundesliga-Saison 2020/21. Für FCB-Torhüter Alexander Nübel ist es gleich ein Wiedersehen mit seinem vorigen Verein.

Die Bekanntmachung des im Sommer bevorstehenden Wechsels von Schalke-Torhüter Alexander Nübel zum FC Bayern sorgte rund um den Jahreswechsel für reichlich Zündstoff. Und auch das letzte halbe Jahr in Königsblau lief aufgrund von Patzern, Torwartwechseln, Fan-Anfeindungen, der Corona-Krise und dem generell schwachen Abschneiden der Königsblauen nicht gerade nach Plan für den Nübel.

Trotz allem sei vor dem Wiedersehen mit S04 am Freitagabend (20.30 Uhr) „auf jeden Fall ein bisschen Wehmut dabei“, sagte der 23-Jährige in einer Medienrunde am Donnerstag. „Ich war fünf Jahre auf Schalke, habe dort viel erlebt und bin Profi geworden. Aber ich schaue nach vorne und freue mich auf die Zukunft hier.“

Nübel: Jetzt in ähnlicher Situation wie einst auf Schalke

Auf dem Feld stehen wird Nübel beim Bundesliga-Auftakt allerdings nicht. Bei den Münchenern führt kein Weg an Manuel Neuer vorbei. „Geduld gehört als Torwart dazu, mehr als als Feldspieler“, findet Nübel. „Ich versuche, so lange wie möglich geduldig zu bleiben. Keiner weiß, wie es verlaufen wird. Bisher war alles sehr gut.“

Der ehemalige U21-Nationalkeeper weiter: „Ich weiß, was ich kann. Deswegen hat mich Bayern auch geholt. Ich habe noch einiges zu lernen, aber ich will der beste Herausforderer sein.“

Nübel verglich seine Lage mit der nach seinem Wechsel vom SC Paderborn zu S04 im Jahr 2015. Über drei Jahre musste er sich mit der Rolle als Ersatzmann begnügen. „Als ich zu Schalke kam, war die Situation ähnlich. Ralf Fährmann war an der Nationalmannschaft dran. Dann durfte ich seinen Posten übernehmen. Das versuche ich hier auch. Ich brauche Zeit, es war einer der größtmöglichen Schritte.“


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18.09.2020 - 13:15 - easybyter

Er wird hinter Neuer versauern und ohne Spielpraxis sich auch nicht weiter entwickeln. Wenn Neuer gesund bleibt, schaut Nübel für viel Geld von der Bank oder gar von der Tribüne zu. Neuer zu verdrängen ist eine ganz andere Nummer, als sich gegen Fährmann durchzusetzen. Ich wünsche ihm dennoch alles Gute.