Nach einem enttäuschenden Jahr in England, will Herbert Bockhorn beim VfL Bochum wieder durchstarten. Der VfL Bochum hatte schon länger um ihn gebuhlt.

2. Bundesliga

Darum wechselt VfL-Neuzugang Bockhorn nach Bochum

03. August 2020, 12:42 Uhr
Foto: Thorsten Tillmann

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Nach einem enttäuschenden Jahr in England, will Herbert Bockhorn beim VfL Bochum wieder durchstarten. Der VfL Bochum hatte schon länger um ihn gebuhlt.

Nach Tarsis Bonga ist Herbert Bockhorn der zweite externe Neuzugang von Fußball-Zweitligist VfL Bochum. Der schnelle Flügelspieler kam in der vergangenen Woche vom englischen Zweitligisten Huddersfield Town an die Castroper Straße. Beim Trainingsauftakt an diesem Montag wird der 25-Jährige schließlich auch seine neuen Mannschaftskollegen kennenlernen.

Im zweiten Anlauf hat es endlich geklappt zwischen Bockhorn und dem VfL. Schon im vergangenen Jahr hatten die Bochumer ihre Fühler nach dem Mann für die rechte Außenbahn ausgestreckt, doch Bockhorn folgte dem Ruf aus England. "Dortmund hatte eine relativ hohe Ablöse gefordert, da war der VfL dann raus", erzählt Bockhorn im Gespräch mit RevierSport, warum es im ersten Anlauf nicht geklappt hat.

Siewert wurde früh entlassen

In Huddersfield erlebte Bockhorn jedoch eine schwierige Phase. Der ehemalige RWE-Trainer Jan Siewert hatte den gebürtigen Ugander, den er aus der zweiten Mannschaft von Borussia Dortmund kannte, nach England geholt. Doch kurz nach dem Saisonstart wurde Siewert entlassen, unter dessen Nachfolger stand Bockhorn nicht einmal mehr im Kader. "Für meine Persönlichkeit war England eine sehr gute Erfahrung. Es gibt immer Ups und Downs, sportlich gewesen war das ein Down. Ich habe immer versucht, jeden Tag das beste draus zu machen", resümiert Bockhorn. Zu Siewert hat er sporadisch noch immer Kontakt

Schon im Winter, so verrät der Rechtsverteidiger, hätte es erneuten Kontakt mit dem VfL gegeben. "Das lief einwandfrei", hatte er gleich ein gutes Gefühl bei der Sache. Dass der VfL ihm nur einen Einjahresvertrag angeboten hat, stört ihn nicht: "Ich habe wenig Spielpraxis, da kann ich das verstehen."

Auf der rechten Seite dürfte Bockhorn in Konkurrenz zu Cristian Gamboa stehen, der eine gute Saison beim VfL spielte. Den Kampf um den Stammplatz scheut er aber nicht, weiß um seine größten Stärken: "Im Eins gegen Eins, sowohl defensiv als auch offensiv. Zudem bin ich sehr schnell." In Dortmund absolvierte er einen Antrittssprint über 30 Meter im Training mal in 3,81 Sekunden. Mit diesem Tempo will er auch die VfL-Fans in Zukunft von sich überzeugen. hnie/gp

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