Aufatmen in Haltern und bei Türkspor Dortmund. Das Vorbereitungsspiel zwischen dem Oberligisten und dem Landesligisten am Freitagabend (19.30 Uhr, Stauseekampfbahn Haltern) kann stattfinden. Sogar mit Zuschauern. Während der Woche hatten beide Vereine wegen Corona-Verdachtsfällen nicht oder nur eingeschränkt trainieren können.

Alle Tests negativ

Corona-Verdacht in Haltern und bei Türkspor ausgeräumt

Stefan Bunse
06. August 2020, 18:49 Uhr
Foto: Michael Ketzer

Foto: Michael Ketzer

Aufatmen in Haltern und bei Türkspor Dortmund. Das Vorbereitungsspiel zwischen dem Oberligisten und dem Landesligisten am Freitagabend (19.30 Uhr, Stauseekampfbahn Haltern) kann stattfinden. Sogar mit Zuschauern. Während der Woche hatten beide Vereine wegen Corona-Verdachtsfällen nicht oder nur eingeschränkt trainieren können.

Aufatmen bei Tim Eibold: Der sportliche Leiter von Türkspor Dortmund hatte einige unruhige Nächte hinter sich. Nach einem Freundschaftsspiel des Klubs am vergangenen Freitag gegen SuS Oberaden war der Torwart des Gegners positiv auf Corona getestet worden. Nachdem er am Sonntagmorgen die Nachricht erhielt, glühten die Drähte. „Alle Spieler und der Staff wurden informiert, das gemeinsame Training sofort eingestellt. Wir hatten ständigen Kontakt zum Gesundheitsamt und der Stadt“ erklärte Eibold. 

„Dank unseres Präsidenten Dr. Akin Kara konnten wir am Dienstag und Mittwoch alle beteiligten Personen in seiner Praxis testen.“ Seit Donnerstag liegen die Ergebnisse vor: Alle Tests waren negativ. „Die Erleichterung ist riesig“, gibt Eibold zu. Was ihn gestört hat: „Es gibt wohl nirgendwo einen Leitfaden, wie in so einem Fall vorzugehen ist.“ 

Auch Haltern konnte wegen Corona-Verdachtsfall beim Gegner nicht voll trainieren

Ähnlich sorgenvolle Tage haben sie beim Gegner TuS Haltern hinter sich. Nach einem Freundschaftsspiel des Oberligisten gegen Teutonia SuS Waltrop, ebenfalls am Freitag, war die Freundin eines eingesetzten Waltroper Spielers positiv getestet worden. Auch Haltern hatte daraufhin mit dem Training für die beteiligten Spieler ausgesetzt, bis das Ergebnis für den Waltroper Spieler vorlag. „Aber auch von dort gab es am Donnerstag grünes Licht“, freute sich Eibold.

Spiel mit Zuschauern dank Hygiene-Konzept

Das Spiel in der Stauseekampfbahn kann sogar vor bis zu 300 Fans ausgetragen werden. Denn der TuS legte am Donnerstag ein Hygienekonzept vor, das den Besuch der Fans ermöglicht. Bei Betreten der Kampfbahn müssen sich Besucher in eine Liste eintragen. Der Mindestabstand von 1,5 Metern ist einzuhalten. Wo dies nicht möglich ist, herrscht Maskenpflicht. Die Gastronomie und das Vereinsheim bleiben geschlossen.

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