Bundesliga

Corona-Krise: BVB erwartet ein Minus von 75 Millionen Euro

08. Oktober 2020, 09:15 Uhr
Foto: dpa

Foto: dpa

Der BVB kalkuliert für das kommende Geschäftsjahr mit einem Fehlbetrag von bis zu 75 Millionen Euro. Die Corona-Pandemie sorgt für Unsicherheit.

Borussia Dortmund kalkuliert für das kommende Geschäftsjahr 2020/21 mit einem Fehlbetrag von 70 bis 75 Millionen Euro. Das geht aus dem aktuellen Geschäftsbericht des an der Börse notierten Fußball-Bundesligisten für das abgelaufene Geschäftsjahr hervor.


Demnach sorgen die anhaltenden Auswirkungen der Corona-Pandemie laut Geschäftsführung für „hohe Planungsunsicherheit“. So verwies der BVB auf ein „nur ein eingeschränktes Ticketkontingent“ und eine zu erwartende „verhalteneTransferperiode, welche das Ergebnis aus Transfertätigkeit im Vergleich mit dem Vorjahr deutlich verringern würde“.

Die Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA hatte schon im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Konzernfehlbetrag in Höhe von 43,9 Mio. Euro ausgewiesen, bei einer Bruttokonzerngesamtleistung von 486,9 Millionen Euro. Diesbezüglich prognostiziert der BVB einen Rückgang auf 388 Millionen Euro. dpa

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Mannschaften

Rubriken

Kommentieren

08.10.2020 - 13:17 - Außenverteidiger

Nein, die Manager in der DFL zocken aktuell mit ihren Vereinen. Jeder plant das Ende der Krise ein. Es gab genug Möglichkeiten den Kostenbereich seit März anzupassen. Die Verluste müssten bei einer ordentlichen Buchführung wesentlich kleiner sein. Woran erkennt man dies? Transfers wurden getätigt und nein, sie gehören in einer Existenz nicht dazu, wenn ausreichend Spielrr vorhanden sind. Weiterhin bleibt die Nachwuchsabteilung nicht stehen. Dort tummeln sich viele Spieler. Man muss im Sinne der Vereine und uns Fans einfach mal NEIN sagen können.
Die Vereinsführungen erhalten Millionengehälter für ALLE Konjunkturzyklen.

08.10.2020 - 11:49 - Sellers

den Vereinen fliegen jetzt die Verträge von den verwöhnten Fußball Bubis
um die Ohren die trotz Mill. Verträge immer noch nicht zufrieden sind und noch
mehr fordern
vielleicht kommen nach Corona wieder etwas normalere Zeiten sprich niedrige
Gehälter und andere Ablösesummen auf Sie zu

08.10.2020 - 10:47 - Außenverteidiger

Oha, was ist denn da los? Aki ist der beste für einen reinen Wachstumskurs, kann er auch Krise?
Man muss die Fans nicht verarsch*n. Die Unsicherheit war von März bis Mai. In dieser Saison kann man die Grundsätze der Ordnungsgemäßen Buchführung verfolgen. Das Vorsichtsprinzip, da bietet sich das Imparitätsprnzip an, muss hier Anwendung finden. Natürlich hat die Branche Jahrzehnte lang eine Lobby gegen die deutsche Buchführung betrieben. In Krisen rächt sich diese Mentalität ein wenig. Im Zweifel planen die Fußballvereine ohne Zuschauer und schließen keine neuen Verträge ab, wenn kein Geld vorhanden ist. Steht - 5 € auf dem Konto, kann ich nicht für - 5 € einkaufen gehen. Zumindest bezahlt niemand - 5€ um etwas zu verkaufen. Logisch oder?
Weiterhin stören mich die Kreditgeber im Fußball. Sind dort konventionelle Banken beteiligt, legen diese eine Anleihe auf um Fußballkredite zu finanzieren, werden sie von der EZB aufgekauft und wer zahlt dafür? Richtig der Steuerzahler in ganz Europa und vor allem in Deutschland. Wieso wird im Fußball nicht anders bewertet?
Diese Saison ist sehr sicher zu planen.

08.10.2020 - 10:03 - Grattler

43,9 +75 Millionen = 118,9 Millionen Euro Minus . Das ist nur die Spitze des Eisbergs man nähert sich so langsam Gelsenkirchen Richtung A40.