Westfalenliga 2

Concordia Wiemelhausen: Für Trainer Oehlmann kommen nun „Endspiele“

Kai Fedrau
19. November 2020, 10:00 Uhr
Wiemelhausen-Trainer Daniel Oehlmann motiviert seine Mannschaft. Foto: Olaf Ziegler

Wiemelhausen-Trainer Daniel Oehlmann motiviert seine Mannschaft. Foto: Olaf Ziegler

Im Tabellenmittelfeld der Westfalenliga II findet sich Concordia Wiemelhausen wieder. Trainer Daniel Oehlmann hat eine schwere Saison erwartet. Für sein Team geht es nun um den Klassenerhalt.

Concordia Wiemelhausen kam sehr schleppend in die aktuelle Spielzeit, in der die ersten drei Saisonspiele verloren gingen. Der Verein aus Bochum wird deshalb mit acht Punkten auf dem elften Tabellenplatz der Westfalenliga 2 überwintern. Trainer Daniel Oehlmann wusste jedoch bereits in der Vorbereitung, dass es keine leichte Saison wird: „Wir haben einige Abgänge, wie Ozam Simsek oder Tom Franke, die in die Oberliga gegangen sind. Das waren bei uns absolute Leistungsträger. Solche Abgänge muss man erst einmal auffangen.“


Um die Wechsel der ehemaligen Leistungsträger zu kompensieren, hat sich Wiemelhausen zwar mit Neuzugängen verstärkt, jedoch fielen zum Pech des Trainers einige von ihnen verletzungsbedingt aus. „Maurizio Fenu hat nur ein komplettes Spiel gemacht“, sagte Oehlmann. „Peter Rios-Pfannenschmidt hat auch erst wenige Einsätze in der Meisterschaft. Die Mannschaft muss sich also erst einmal finden.“

Wegen dieses Umbruchs im Team haben sich die Bochumer kleine Saisonziele gesetzt: „Wir wussten, dass es diese Saison etwas schwieriger wird. Von daher wollen wir in der Liga bleiben, ein anderes Ziel gibt es dieses Jahr nicht für uns“, sagt der Wiemelhausen-Trainer. 

Sieg gegen Wickede als Brustlöser

In den vergangenen Spielen war die Mannschaft auf einem sehr guten Weg, da keine der letzten fünf Partien verloren wurden. Nach zwei Siegen folgten drei Unentschieden. „Mit dem ersten Sieg gegen Westfalia Wickede war der Knoten geplatzt“, sagt Oehlmann. „Seitdem sind wir in der Saison erst angekommen und auch ungeschlagen. Aus den letzten drei Unentschieden hätte ich mir aber gerne noch einen Dreier gewünscht.“ Zwar ist die Punkteausbeute nun nicht das, was sich der Trainer erhofft hat, jedoch scheint es für sein Team bergauf zu gehen.


Kaum hat sich Wiemelhausen in der Liga etwas eingespielt, wurde die Saison jedoch bereits auf Eis gelegt. „Ich bin kein Freund von Unterbrechungen“, sagte Oehlmann. „Wir hätten gerne weitergespielt, weil wir so langsam auf dem richtigen Weg waren.“ Positiv sei die Corona-Pause jedoch für die angeschlagenen Spieler, die nun genug Regenerationszeit erhalten.

Für die nun anstehende Winterpause haben die Jungs von Trainer Oehlmann individuelle Laufpläne bekommen, wobei sich jeder in Eigenverantwortung fit halten soll. Zudem hat die Mannschaft ein Online-Training per Videokonferenz absolviert, „das war mit einem Personal-Trainer und bringt nochmal ein bisschen Abwechslung hinein“, sagte Oehlmann. „Die Rückmeldungen waren da so positiv, dass wir direkt den nächsten Termin vereinbart haben.“

Der Wiemelhausen-Trainer vermutet, dass im neuen Jahr nur die Hinrunde zu Ende gespielt werden kann. Die weitere Marschroute für den Saisonendspurt ist für ihn deshalb eindeutig: „Die kommenden Spiele sind Endspiele für uns, da wollen wir punkten.“

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