Chelsea-Trainer wusste nichts vom Pulisic-Transfer

03.01.2019

Sarri

Chelsea-Trainer wusste nichts vom Pulisic-Transfer

Foto: firo

Maurizio Sarri, Trainer des FC Chelsea, wurde offenbar von der Verkündung des Pulisic-Transfers von Borussia Dortmund nach London überrascht.

Es ist einer der größten Deals in der Geschichte von Borussia Dortmund: Christian Pulisic wechselt für 64 Millionen Euro zum FC Chelsea, spielt die Saison aber noch auf Leihbasis beim BVB zu Ende. Diesen Transfer verkündeten beide Vereine am Mittwoch überraschend. Doch nicht nur die Fans beider Vereine wunderten sich, dass es so schnell ging, auch Chelseas Trainer Maurizio Sarri wurde offensichtlich überrascht.

Sarri: "Ich wusste gestern noch nichts vom Pulisic-Transfer"

Nach dem Spiel des FC Chelsea gegen den von Ralph Hasenhüttl trainierten FC Southampton (0:0) am Mittwochabend wurde Sarri von einem BBC-Reporter auf Pulisic angesprochen. Der 59-Jährige antwortete ehrlich: "Ich wusste gestern noch nichts vom Pulisic-Transfer. (...) Ich bin nicht für den Markt zuständig also konzentriere ich mich auf die Spiele. Ich kann dem Klub nur meine Meinung mitteilen."

Nach seiner Meinung zu Pulisic sei Sarri vor etwa einem Monat von den Vereinsverantwortlichen gefragt worden. "Meine Meinung war positiv und heute habe ich erfahren, dass der Deal perfekt ist, aber ich wusste vorher von nichts."


Chelseas Sportdirektorin Marina Granovskaia, die für den Transfer verantwortlich zeigte, ist überzeugt, einen guten Fang gemacht zu haben: "Wir sind erfreut, einen von Europas begehrtesten jungen Spieler verpflichtet zu haben. Christian hat seine Qualität während seiner fantastischen Zeit in Dortmund gezeigt und da er erst 20 Jahre alt ist, glaube wir, dass er das Potenzial hat, für viele Jahre ein wichtiger Chelsea-Spieler zu werden."

In London wird sich der junge US-Amerikaner ab dem kommenden Sommer großer Konkurrenz stellen müssen. Auf den Flügeln bekommen bei Chelsea derzeit Eden Hazard, Pedro, oder der Brasilianer Willian die meisten Spielanteile. Der Verbleib von Weltstar Hazard ist allerdings fraglich, da er besonders bei Real Madrid heiß begehrt ist. Autor: Tim Müller

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