Bundesliga

BVB: U19-Coach über Moukoko: “Er ist immer noch ein Junge“

Fabrice Nühlen
17. November 2020, 14:41 Uhr
Mike Tullberg trainiert seit Saisonbeginn die U19 von Borussia Dortmund. Foto: Thorsten Tillmann

Mike Tullberg trainiert seit Saisonbeginn die U19 von Borussia Dortmund. Foto: Thorsten Tillmann

Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund könnte am Wochenende erstmals auf Super-Stürmer Youssoufa Moukoko zurückgreifen. Sein U19-Trainer Mike Tullberg lobte den Angreifer, fordert in der Anfangszeit aber auch Geduld.

Am 20. November feiert Youssoufa Moukoko seinen 16. Geburtstag. Einen Tag später könnte er bereits zum jüngsten Spieler der Bundesliga-Geschichte avancieren. Den bisherigen Rekord hält ebenfalls ein Dortmunder: Nuri Sahin. Sahin debütierte am 6. August in der Bundesliga beim 2:2-Remis gegen den VfL Wolfsburg im Alter von 16 Jahren und 335 Tagen. Weil sich Top-Stürmer Erling Haaland aktuell in Quarantäne befindet, nachdem ein Mitglied der norwegischen Nationalmannschaft positiv auf Corona getestet wurde, und sein Einsatz am Wochenende bei Hertha BSC (21.11, 20.30 Uhr) in Gefahr ist, sind die Chancen auf das Debüt von Moukoko gestiegen.

141 Tore in 88 Spielen für den BVB

2016 wechselte der gebürtige Kameruner von St. Pauli in die Jugend des BVB und legte mit 141 Treffern in 88 Spielen den Grundstein für eine hoffnungsvolle Karriere. Für die U19 des BVB erzielte er in der derzeit unterbrochenen Saison in drei Liga-Spielen zehn Tore. Auch im DFB-Pokal überzeugte Moukoko und traf beim Sieg in Wiesbaden dreifach. Mike Tullberg, U19-Coach von Dortmund, schwärmt vom Ausnahmetalent: „Wir haben nur über einen kurzen Zeitraum zusammengearbeitet, weil er das Training grundsätzlich bei den Profis absolviert hat. Ich kann den Jungen aber nur loben. Er verhält sich sehr gut und ist extrem bodenständig. Das ist schon beeindruckend, wenn man bedenkt, dass über ihn so viel berichtet wird. Ich habe ihn bei der U19 behandelt, wie jeden anderen Spieler. Er war ein ganz normaler Teil der Mannschaft“, betonte der Däne gegenüber RevierSport.

Neben seiner unglaublichen Torquote, überzeugt Moukoko in seinem jungen Alter vor allem durch seine Professionalität. „Youssoufa ist morgens immer der erste im Kraftraum und extrem zielstrebig. So etwas habe in dem Alter nur ganz selten erlebt. Er ist ein Ausnahmetalent und ein Vorbild für die anderen jungen Spieler“, sagte Tullberg. Trotz der Lobeshymnen mahnt der 34-Jährige zur Geduld: „Er ist immer noch ein Junge. Für ihn ist es keine einfache Situation. Man muss Youssoufa die nötige Zeit geben. Er ist zwar schon so weit, aber wird sich auch noch verbessern und weiterentwickeln. Ich traue ihm alles zu.“

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Kommentieren

22.11.2020 - 22:26 - Platzwart_sein_sohn

Da stimme ich zu.

22.11.2020 - 03:02 - Alles für Schalke

Der älteste Junge der Welt, das gefällt mir, haha.

Vom Aussehen her würde ich ihn auf Mitte/Ende 20 tippen.

Schaut euch mal 16 jährige an. Die sehen aus wie 16 und nicht wie 26!

18.11.2020 - 11:01 - hoelwil

Das Kraft-Gewichtverhältniss stimmt jetzt schon nicht mehr. Bei einem Spieltempo von 3.6m/sec und ca. 10 KM Laufstrecke ist er nach 20 Minuten bereits blau gelaufen. Dann kann er sich auch nicht mehr durchsetzen. Der Oberkörper ist jetzt schon viel zu schwer und die kräftigen Arme machen auch niemand schneller. Die fressen nur eins ,nämlich Sauerstoff. In der Jugend geht das noch, weil er lange Pausen machen kann in denen er nur steht. Das geht in der BL nicht. Der BVB wird schnell versuchen müssen mit Moukoko Geld zu verdienen, denn die Chance Millionen zu machen ist schneller vorbei, als die denken. Man hätte besser vor 3 Jahren ,als es noch möglich war, Ferran Torres verpflichtet, das wäre ein kluges Invest gewesen.

17.11.2020 - 20:48 - Hüller

Da könnte etwas dran sein.....

17.11.2020 - 16:42 - lapofgods

Der älteste Junge der Welt.