U19

BVB-Trainer Michael Skibbe: Youssoufa Moukoko wird Profi

Fabrice Nühlen
04. August 2019, 09:49 Uhr

Foto: Stefan Rittershaus

Der ehemalige DFB-Trainer und jetzige Coach vom BVB-Nachwuchs, Michael Skibbe, spricht über die neue Saison und prophezeit seinem Stürmer Youssoufa Moukoko eine große Zukunft. 

Borussia Dortmund wurde bereits acht Mal A-Junioren-Meister und konnte sich den Titel in drei der vergangenen vier Jahre sichern. In der kommenden Woche (So, 11:00 Uhr) geht für die Borussen die Bundesliga West los, in der sie in der letzten Spielzeit Tabellenzweiter hinter dem Erzrivalen Schalke 04 wurden. 


Zu Beginn gastiert der BVB beim Aufsteiger Wuppertaler SV, der als klarer Außenseiter in die Partie mit dem hochveranlagten Dortmunder Nachwuchs geht. Dass seine Elf als Top-Favorit in die neue Saison geht, streitet Skibbe ab: „Wir gehören natürlich zu dem Favoritenkreis, allerdings schätze ich einige andere Teams als ähnlich stark ein.“ 

Welche Mannschaften der ehemalige Bundestrainer damit meint, verriet der 53-Jährige RevierSport exklusiv: „Neben uns denke ich, dass Schalke 04, Borussia Mönchengladbach und der 1.FC Köln das Potenzial haben, ganz oben zu landen. Wir haben somit wahrscheinlich drei Konkurrenten, die um den Titel mitspielen werden“, betonte der ehemalige DFB-Trainer, der an Seite von Rudi Völler die Nationalmannschaft 2002 zum zweiten Platz bei der Weltmeisterschaft führte.


Ein Spieler, der in der kommenden Saison sicherlich für Furore sorgen wird, ist Youssoufa Moukoko. Der 14-Jährige spielt seit diesem Sommer bei der U19 und konnte bereits in einigen Testspielen einen prägenden Eindruck hinterlassen. 


Bei der letzten Partie gegen den FC Porto schoss der Stürmer sogar den entscheidenden Sieg-Treffer. Bislang ist der Coach mit dem Top-Talent sehr zufrieden: „Youssoufa ist ein total entspannter Zeitgenosse, der extrem cool mit seinem Hype umgeht. Er hat sich bislang sehr gut etabliert und konnte sich hervorragend in unsere Mannschaft einfügen“, sagte der 53-Jährige erfreut. Moukoko, der in der vergangenen Saison bei den B-Junioren in 28 Partien 50 Tore erzielte und den Tor-Rekord vom damaligen Schalker Donis Avdijaj einstellte, sei „fokussiert und konzentriere sich nur auf seine Leistung“, bestätigte Skibbe. 

Beim erkennbaren Talent seines Angreifers wagt es der erfahrene Trainer, eine Prognose zu tätigen: „Der Junge wird eines Tages Profi werden. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Nur Verletzungen könnten ihn stoppen.“ 

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Mannschaften

Rubriken

Kommentieren

04.08.2019 - 12:10 - Frankiboy51

Profi ist doch einer, der mit dem was er tut Geld verdient.
Wenn ein 12-jähriger den Erzeuger, die Gebärenden und deren Produkte sponsert, als 14 (?)-jähriger die Umsiedlung aus dem Norden in den Eßener Süden, oder alternativ ins Sauerland organisieren läßt, seinen Genpool gleichen, weniger begabten mit seinem Namen Beschäftigungen besorgt, dann ist man doch bereits Profi und Angestellter einer Balltreter Event Aktien Company. Vielleicht sogar mit Bezugßcheinen für diesen Zirkus.

Was braucht es da einen Ex-, Ex-, Ex-, Ex-Irgendwas, der in eine Glaskugel schaut und für viel Geld was rauslabert und eine RS, die mit dem langsam Augenkrebs erzeugenden Schriftbild Youssoufa Moukoko ebenfalls die Schatulle füllt.
Wann kommt eigentlich DFB und der Kinderarzt ins Spiel?