Am Sonntag steht in der U19-Bundesliga das Revierderby zwischen Borussia Dortmund und dem FC Schalke 04 an. Der BVB liegt aktuell als Tabellenführer vier Punkte vor dem Rivalen aus Gelsenkirchen.

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BVB-Trainer freut sich für Schalkes Kutucu

12. Februar 2019, 13:10 Uhr

Foto: Olaf Ziegler

Am Sonntag steht in der U19-Bundesliga das Revierderby zwischen Borussia Dortmund und dem FC Schalke 04 an. Der BVB liegt aktuell als Tabellenführer vier Punkte vor dem Rivalen aus Gelsenkirchen.

Noch ist in der Dortmunder Mannschaft wenig von einem Derbyfieber zu spüren. Es ist einfach zu früh in der Woche, wie BVB-Trainer Benjamin Hoffmann erklärt: "Wir haben am Montag noch das Münster-Spiel (1:0, Anm. d. Red.) aufgearbeitet. Dienstag haben wir den Jungs einen freien Tag gegeben. Ab Mittwoch fokussieren wir uns dann auf das Derby gegen Schalke."

Dass die Spiele gegen Schalke ihren besonderen Reiz haben, weiß aber auch Hoffmann. "Natürlich ist es so, dass die Jungs zwei-, mit dem Westfalenpokal vielleicht sogar dreimal in der Saison gegen Schalke spielen: Trotzdem war, ist und bleibt dieses Duell ein ganz besonderes. Das merkt man auch in diesen Tagen auf der Geschäftsstelle. Egal in welcher Altersklasse dieses Spiel ansteht: Es ist immer ein Thema", betont Hoffmann.


Ein großes Thema ist aktuell auch Ahmed Kutucu. Der 18-jährige Noch-A-Jugendliche hat den Sprung aus der Schalker U19- in die Bundesligamannschaft der Königsblauen geschafft. In sieben Pflichtspiel-Einsätzen konnte er bereits drei Tore für Schalke erzielen. "Natürlich bekommt man das mit. Aber wir konzentrieren uns hier auf uns. Für Ahmed freut mich das. Es freut mich für jeden Jugendspieler, der den Sprung nach oben schafft.  Ahmed ist ein guter Stürmer, aber man sollte ihm auch noch die nötige Zeit lassen sich weiterzuentwickeln."

Bei Borussia Dortmund steht mit Kapitän Tobias Raschl ebenfalls ein hoch veranlagter  U19-Spieler im Fokus. Mehrere Bundesliga-Konkurrenten des BVB sollen an Raschl interessiert sein

Ob Hoffmann in der kommenden Saison die BVB-Talente weiter ausbilden darf, ist noch nicht entschieden. Der Vertrag des 39-jährigen Fußballlehrers läuft aus. "Wir befinden uns in Gesprächen. Ich arbeite seit 2002 für Borussia Dortmund und kenne die Strukturen des Vereins. Ich sehe meine Zukunft hier", sagt Hoffmann. Ein Derbysieg am Sonntag wäre ein weiteres, gutes Argument für eine Vertragsverlängerung.

Autor: Krystian Wozniak

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