2. Bundesliga

BVB-Talent wechselt zu Arminia Bielefeld

28. Januar 2019, 15:20 Uhr
Foto: Micha Korb

Foto: Micha Korb

Borussia Dortmund lässt Abwehrtalent Amos Pieper (21) zum Zweitligisten Arminia Bielefeld ziehen. Das gab der BVB am Montag bekannt. 

Die Regionalliga-Mannschaft von Borussia Dortmund muss ab sofort ohne einen Leistungsträger auskommen. Innenverteidiger Amos Pieper hat sich dazu entschieden, ab der Rückrunde in der zweiten Bundesliga aufzulaufen. Der 21-Jährige hat einen langfristigen Vertrag beim DSC Arminia Bielefeld unterschrieben und soll dem Klub von der Alm dabei behilflich sein, den Klassenerhalt zu schaffen. Sein Ex-Verein glaubt, dass er dazu in der Lage ist. "Wir trauen ihm den Sprung von der Regional- in die zweite Liga zu, werden seinen Weg weiter aufmerksam verfolgen und wünschen Amos für den weiteren Verlauf seiner Karriere alles Gute“, erklärte der Sportliche Leiter der U23, Ingo Preuß.


BVB-Abwehrspieler Pieper stand schon im Profikader

Pieper trug seit seinem zwölften Lebensjahr das BVB-Trikot und durchlief seitdem sämtliche Dortmunder Jugendmannschaften. Mit der U17 wurde er einmal, mit der U19 zweimal Deutscher Meister. In dieser Saison kam er für die U23 auf 16 Einsätze in der Regionalliga. Zudem lief er dreimal für die deutsche U18-Nationalmannschaft auf.

Das Abwehrtalent hatte sich zuletzt auch in den Fouks von Profitrainer Lucien Favre gespielt. So nahm er bereits im vergangenen Sommer an der USA-Reise der Dortmunder teil. Am 17. Bundesliga-Spieltag, beim 2:1 gegen Borussia Mönchengladbach, zählte Pieper ebenfalls zum Kader, da die Dortmunder personelle Probleme im Defensivbereich zu beklagen hatten. Aus diesem Grund reiste der 1,91 Meter große Abwehrspieler mit dem BVB ins Trainingslager nach Marbella und stand in den Testspielen auf dem Rasen. "Ich habe sehr viel erleben und mitnehmen dürfen", unterstreicht Pieper. Seine BVB-Zeit werde er in guter Erinnerung behalten: "Das werde ich nicht vergessen. Ich bin sehr dankbar, dass ich auf diesem Topniveau mitarbeiten konnte“

Autor: Martin Herms

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