Schon jetzt gehört Jadon Sancho zu den großen Stars von Borussia Dortmund. Der Engländer sieht trotzdem noch Steigerungspotenzial.

Bundesliga

BVB-Star Sancho erklärt: Hier muss ich mich noch verbessern

Robin Haack
06. September 2020, 14:03 Uhr
Foto: firo

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Schon jetzt gehört Jadon Sancho zu den großen Stars von Borussia Dortmund. Der Engländer sieht trotzdem noch Steigerungspotenzial.

Mit 20 Jahren gehört Jadon Sancho von Borussia Dortmund bereits zu den Stars der Fußball-Bundesliga. Der englische Nationalspieler sieht bei sich selbst trotzdem noch Steigerungsbedarf – auch außerhalb des Platzes, wie er nun in einem Interview erklärt hat.


„In Deutschland gibt es einige Dinge, an denen ich noch arbeiten muss“, sagte er bei Sportsbible. „Manchmal bin ich zu spät beim Training, weil ich ein Schlafproblem habe.“ Weiter gibt er zu: „Es sind kleine Dinge, aber ich muss noch professioneller werden. Doch ich arbeite daran und der Klub hilft mir dabei.“

BVB-Angreifer Jadon Sancho: "Es gibt noch viel zu gewinnen"

Ähnliches bestätigte vor einigen Monaten auch BVB-Sportdirektor Michael Zorc. Nach Sanchos unerlaubtem Friseurbesuch nach dem Bundesliga-Restart, der auch von der DFL bestraft wurde, sagte Zorc: „Wir dürfen nicht vergessen, dass er ein sehr junger Spieler ist und Grenzen austestet. Ich habe ihn in der Vergangenheit nicht immer in Schutz genommen, ihn auch mehrfach sanktioniert.“


Aus Gesprächen mit den Dortmunder Verantwortlichen und Strafen habe Sancho nun aber gelernt, erklärt er: „Langsam aber sicher werde ich älter und lerne dazu. Inzwischen sagen Leute häufig, ich sei sehr reif für mein Alter. Ich glaube, die Heimat zu verlassen und mir einige Dinge allein beizubringen, hat mir sehr geholfen.“

Rein sportlich hat sich der Engländer seit seinem Wechsel von Manchester City zum BVB im Jahr 2017 grandios entwickelt. In 99 Pflichtspielen für die Dortmunder erzielte er 34 Tore und bereitete weitere 43 Treffer vor. „Wenn ich an alles zurückdenke, von wo aus ich gestartet bin und all die harte Arbeit, die ich investiert habe, dann für es sich auch ein wenig so an, als hätte ich das alles verdient“, erklärte Sancho, fügt aber an: „Aber das bedeutet nicht, dass die Arbeit hier endet. Es gibt noch viel zu erreichen und viel zu gewinnen.“ 

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