Das englische Toptalent Jude Bellingham wurde am Montag bei Borussia Dortmund vorgestellt. Sein ehemaliger Trainer Pep Clotet hält große Stücke auf den 17-Jährigen. 

Bundesliga

BVB: So schwärmt der Ex-Trainer von Neuzugang Bellingham

Tizian Canizales
20. Juli 2020, 17:30 Uhr
Jude Bellingham im Trikot seines neuen Arbeitgebers Borussia Dortmund. Foto: dpa

Jude Bellingham im Trikot seines neuen Arbeitgebers Borussia Dortmund. Foto: dpa

Das englische Toptalent Jude Bellingham wurde am Montag bei Borussia Dortmund vorgestellt. Sein ehemaliger Trainer Pep Clotet hält große Stücke auf den 17-Jährigen. 

"Ich kann es kaum erwarten, in einem der schönsten Stadien der Welt zu spielen, hoffentlich so bald wie möglich auch wieder vor über 80.000 Zuschauern“, sagte Jude Bellingham, als er beim Bundesligisten Borussia Dortmund am Montag offiziell vorgestellt wurde. Nun hat sich sein ehemaliger Cheftrainer Pep Clotet zu dem Jungstar geäußert. Der Spanier betreute Bellinghams Klub Birmingham City, für den der junge Engländer in der laufenden Saison 40 Mal auf den Platz stand, bis Anfang Juli. Mit 16 Jahren und 38 Tagen machte er Bellingham im August 2019 zum jüngsten Profi der Vereinsgeschichte. 

Clotet: "Bellingham ist ein "reifer und moderner Spieler"

"Er macht jedes Mal, wenn er ein Spiel spielt, Riesenschritte", adelte Clotet seinen ehemaligen Schützling. Bellingham ist im Mittelfeld flexibel einsetzbar, spielte in dieser Saison auf beiden Außenbahnen und im Zentrum. Der 17-Jährige sei ein sehr "reifer und moderner Spieler".


Clotet sieht Bellinghams Paradeposition allerdings im defensiven Mittelfeld. "Obwohl er erst 17 Jahre alt ist, kommt er mit der Körperlichkeit im Mittelfeld sehr gut zurecht", lobte der Spanier. In Dortmund würde sich Bellingham dort mit Axel Witsel, Emre Can und Thomas Delaney einen Konkurrenzkampf liefern. Auch Tobias Raschl und Leih-Rückkehrer Dzenis Burnic stehen Stand jetzt noch in der Warteschlange. 

Neben seinen fußballerischen Fähigkeiten schätzt Clotet aber auch Bellinghams Charakter. "Er ist sehr bodenständig. Die Familie hat bei ihm einen fantastischen Job gemacht", lobte der Spanier Dortmunds Neuzugang. Das dürften die Verantwortlichen in Dortmund gerne hören. Bellingham sei sehr stark auf seine Entwicklung fokussiert, lobte Clotet. 


Eine Posse wie bei Ousmane Dembélé dürfte also nicht zu erwarten sein. Der kam im Sommer 2016 vom französischen Erstligisten Stade Rennes und bereitete dem BVB in seiner Premierensaison viel Freude. Im Sommer 2017 kam es allerdings zu einem unschönen Abschied. Dembélé wollte unbedingt zum FC Barcelona, streikte sich zum Ende sogar aus Dortmund raus. Schließlich wechselte er für 138 Millionen Euro zu den Katalanen. 

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