BVB-Schock! Auch Alcacer und Weigl fehlen

12.02.2019

Champions League

BVB-Schock! Auch Alcacer und Weigl fehlen

Foto: Getty

Borussia Dortmund muss das Achtelfinal-Hinspiel in der Champions League bei Tottenham Hotspur unter anderem ohne Paco Alcacer bestreiten.

Es brach gehörige Hektik aus, bevor sich Borussia Dortmund am Dienstagmittag mit Flug EW1909 vom Dortmunder Flughafen auf den Weg nach London machte, wo am Mittwochabend (21 Uhr/DAZN) das Champions-League-Achtelfinale bei Tottenham Hotspur ansteht. Jadon Sancho eilte aus dem Flughafen, bestieg ein Taxi und brauste davon. Der 18-Jährige hatte seine Papiere vergessen, hatte weder Pass noch Ausweis dabei – und ohne darf nicht einmal ein Engländer nach Großbritannien einreisen, nicht einmal ein derart bekannter wie Sancho. Um 12.18 Uhr kam Sancho im Flieger an – zwei Minuten vor der offiziellen Abflugszeit der Maschine, die sich mit einigen Minuten Verspätung auf den Weg in die britische Hauptstadt machte..


"Ich tue mich sehr schwer dagegen, einem 18-Jährigen zu viel Verantwortung zu geben", hatte BVB-Sportdirektor Michael Zorc zuvor am Flughafen gesagt – da ging es allerdings um das Spiel am Mittwoch und nicht das Mitführen von Ausweispapieren am Dienstag. "Jadon soll so unbekümmert weiter Fußball spielen, wie er es die vergangenen Wochen und Monate auch getan hat."

BVB-Zugang Balerdi erstmals im Kader

Dennoch ist die sportliche Bedeutung des 18-Jährigen noch einmal gestiegen, denn der BVB hatte einige prominente Ausfälle zu beklagen: Zum Langzeitverletzten Manuel Akanji und Marco Reus, der wegen eines Faserrisses im Oberschenkel fehlte, gesellten sich Julian Weigl (grippaler Infekt), Paco Alcácer (Entzündung in der Schulter) und Lukasz Piszczek (Schmerzen am Fuß). "Das sind schon Leute, die uns wirklich fehlen", meinte Zorc. Dafür flog Dan-Axel Zagadou mit, der anderthalb Monate verletzt gefehlt hatte – und Leonardo Balerdi, der 20-jährige Winter-Neuzugang aus Argentinien.

"Es wird natürlich schwierig, angesichts der Personalsituation eine Topleistung abzuliefern - aber wir haben immer noch genug Spieler an Bord, die das können", sagte Zorc vor dem Abflug. "Aber wir fahren da nicht hin, um freundlich zu winken, sondern um ein gutes Ergebnis und eine gute Ausgangsposition zu erzielen."

Autor: Sebastian Weßling

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