Bis 2022 steht Jadon Sancho noch bei Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund unter Vertrag. Ein Abgang des Engländers galt vor dem Ausbruch der Coronavirus-Pandemie als sehr wahrscheinlich. Sancho soll diesbezüglich weiterhin optimistisch sein, auch weil der BVB gesprächsbereit ist. 

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BVB-Abgang: Sancho optimistisch – Entscheidung nach Saisonende

Chris McCarthy
16. Mai 2020, 12:06 Uhr
Jadon Sancho steht noch bis 2022 bei Borussia Dortmund unter Vertrag. Foto: dpa

Jadon Sancho steht noch bis 2022 bei Borussia Dortmund unter Vertrag. Foto: dpa

Bis 2022 steht Jadon Sancho noch bei Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund unter Vertrag. Ein Abgang des Engländers galt vor dem Ausbruch der Coronavirus-Pandemie als sehr wahrscheinlich. Sancho soll diesbezüglich weiterhin optimistisch sein, auch weil der BVB gesprächsbereit ist. 

Wie das gut vernetzte Sportportal The Athletic berichtet, sind Jadon Sancho und seine Berater optimistisch, dass es im Sommer zu einem Transfer kommen wird. Zwar sei aufgrund der angespannten finanziellen Lage durch das Coronavirus auf dem Transfermarkt mit moderateren Ablösesummen und eine Vielzahl an Tauschgeschäften sowie Leihen zu rechnen. Nichtsdestotrotz herrsche bei dem Engländer die Erwartungshaltung, dass ein Verein die Ablöseforderungen von Borussia Dortmund erfüllen wird.

Dem Bericht zufolge hat Sancho trotz Vertrag bis 2022 eine Abmachung mit dem BVB, wonach er wechseln darf, sofern ein akzeptables Gebot für ihn platziert wird. Wie Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke bereits öffentlich betonte, werden die Dortmunder Sancho nicht unter Wert verkaufen. In Zahlen soll das einer Mindestablöse in Höhe von 120 Millionen Euro entsprechen. Der BVB strebe sogar eher einen Verkaufspreis in Höhe von knapp 150 Millionen Euro an - der Betrag, den der FC Barcelona vor drei Jahren für Ousmane Dembélé überwies.

BVB: Viele Interessenten für Sancho

Laut The Athletic ist der englische Rekordmeister Manchester United im Werben um Jadon Sancho der „proaktivste“ Verein. Auch mit Real Madrid und Barcelona soll es Dialoge gegeben haben. Sogar Manchester City, der Klub, dem Sancho auf der Suche nach Spielpraxis 2017 den Rücken kehrte, möchte bezüglich der Zukunftsplanungen des Engländers auf dem Laufenden gehalten werden.

Die Cityzens haben per Vertrag das Recht, mit jedem Gebot für Sancho gleichzuziehen. Es gelte allerdings als unwahrscheinlich, dass sie davon Gebrauch machen würden. Chelsea, der Klub den Sancho als Heranwachsender unterstützte, ist ebenfalls interessiert. Allerdings soll es seit Januar keinen Kontakt zu Verhandlungs-Cheffin Marina Granovskaia gegeben haben.

Sancho will sich nach der Saison entscheiden

Bislang ist keiner der Interessenten aus dem Rennen um Sancho ausgestiegen. Darüber hinaus gebe es keinerlei Diskussionen über einen Verbleib in Dortmund. Auf der anderen Seite sei Sancho auch nicht verzweifelt, Borussia Dortmund zu verlassen. Sowohl er als auch der BVB hätten dem Bericht zufolge kein Problem damit, wenn der angestrebte Abgang in diesem Sommer nicht zustande kommen würde.

Klarheit wird es wohl erst am Saisonende geben. Interessierte Vereine sollen informiert worden sein, dass Sancho sich bezüglich seiner Zukunft erst dann entscheiden möchte. 

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