10.10.2018

In Polen

BVB-Profi baut eine Akademie

Foto: Instagram

Borussia Dortmunds Profi Lukasz Piszczek nutzte einen trainingsfreien Tag beim Fußball-Bundesligisten für einen Abstecher in seine Heimat Polen. 

Der 33-Jährige, der nach der Weltmeisterschaft in Russland seine Nationalmannschafts-Karriere beendet hat, lässt in seinem Heimatort Bad Gottschalkowitz in Oberschlesien eine moderne Fußball-Akademie errichten.


Kooperation mit Borussia Dortmund

Das Projekt beinhaltet drei Naturrasenplätze mit zwei Tribünen für 304 und 200 Zuschauer, Umkleidekabinen, einen Reha- und Wellness-Bereich sowie Räumlichkeiten für diverse Besprechungen. Der Bau, der 13 Millionen Zloty (umgerechnet 3,25 Millionen Euro) kostet, soll im Mai 2019 fertiggestellt sein. Nach eigener Aussage plant der rechte Außenverteidiger Piszczek mit seiner Fußball-Akademie in Polen eine Kooperation mit seinem Arbeitgeber Borussia Dortmund.
 
„Unsere Stiftung hat sich dazu entschlossen, eine Fußball-Akademie nach den modernsten europäischen Standards zu errichten. Hier sollen in den nächsten Jahren talentierte Jugendliche und Kinder des polnischen Fußballs trainieren“, erklärt der 33-Jährige, der am 4. Dezember 2017 eine Stiftung gegründete hat, die in Polen Jugendliche und Kinder für den Sport begeistern will. Über sie werden Sportcamps organisiert oder Sport-Zentren, wie aktuell in Bad Gottschalkowitz, errichtet.

Rücktritt aus der Nationalmannschaft

Nur wenige Tage nach dem WM-Debakel für die Polen in Russland erklärte Piszczek seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft.


Piszczek via Instagram: "Guten Morgen. Im Leben muss man manchmal harte, aber rationale Entscheidungen treffen. Nach langer Zeit habe ich es geschafft. Mein Abenteuer mit der Nationalmannschaft ist vorbei. Elf Jahre lang habe ich Polen in der A-Nationalmannschaft mit viel Stolz repräsentiert. Es war eine besondere Zeit. An dieser werde ich immer gerne zurückdenken. Ich danke den Fans für die Unterstützung. Den Nationaltrainern Leon Beenhakker, Franciszek Smuda, Waldemar Fornalik und Adam Nawalka danke ich für das Vertrauen. Ich habe immer versucht, so viel wie möglich von ihnen zu lernen, um aus ihrer Erfahrung und ihrem Wissen viel herauszuziehen. Ich danke allen Leuten aus dem Stab der Nationalmannschaft und meinen Mitspielern, dass ich die Ehre gehabt habe mit ihnen zusammenzuarbeiten und Polen in 65 Länderspielen zu repräsentieren. Ich werde allen voran die Spiele im Gedächtnis behalten, in denen wir unseren Fans viel Freude bereiten konnten. Nationaltrainer Jerzy Brzeczek und der Mannschaft wünsche ich viel Erfolg."

Autor: Krystian Wozniak

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