19.10.2018

Wechsel-Irritationen

BVB-Megatalent Moukoko wurde gehackt

Foto: firo

Verwirrung um Dortmunds Supertalent. Doch Youssoufa Moukoko wird nicht zum FC Bayern München wechseln und weiter bei der Borussia bleiben.

Die BVB-Fans können aufatmen. Ihr Juwel Youssoufa Moukoko wechselt nicht, wie online fälschlicherweise verkündet, zum Rekordmeister FC Bayern München, sondern bleibt dem Revierklub erhalten.

Doch:Woher die Verwirrung? Was war passiert?

185.000 User folgen dem größten Nachwuchstalent von Borussia Dortmund auf dem Sozialen Netzwerk Instagram. Dort stand Donnerstag für wenige Minuten geschrieben: "Ich wechsel zu Bayern". Kurz darauf wurde der Story-Eintrag gelöscht.

Hintergrund: Wie "Bild" berichtet, soll der Account des 13-Jährigen einem Hacker-Angriff zum Opfer gefallen sein. Ein Abschied ist derzeit nämlich überhaupt kein Thema beim Teenager - im Gegenteil. Moukoko fühlt sich wohl in Dortmund. Sein Vertrag im Ruhrgebiet ist noch bis Mitte 2021 datiert.

40 Tore in einer Saison - Barcelona beobachtet BVB-Juwel
Youssoufa Moukoko kann eine spektakuläre letzte Saison 2017/18 blicken. Das 13-jährige Wunderkind des BVB war in aller Munde.

Er war es, der im Finale um die Deutsche U17-Meisterschaft gegen den FC Bayern München das 3:2 für Borussia Dortmund erzielte. Moukoko wurde von den BVB-Verantwortlichen abgeschirmt und gab während der vergangenen Saison keine Interviews.

Moukoko hatte unglaubliche 40 Tore in 28 U17-Spielen erzielt und wurde zuletzt von den ganz Großen der Branche beobachtet. Erst im Halbfinalspiel um die U17-Meisterschaft waren Barca-Scouts anwesend, als Moukoko seinem Team beim 2:0 gegen Bayer Leverkusen mit je einem Treffer und Assist ins Finale der U17-DM verhalf.

Zuletzt hatte es immer wieder Zweifel am Alter des hochtalentierten Angreifers gegeben. Seine physische Statur sowie seine Größe sind für einen 13-Jährigen außergewöhnlich, doch dementsprechende Tests des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und des BVB bestätigten sein Alter. (fdu/wozzi)

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20.10.2018 - 18:55 - Frankiboy51

Moukoko wurde gehackt. All überall Kinderschämdung. Einfacher wäre es, wenn seine Fontanelle noch offen wäre.

20.10.2018 - 15:51 - Staublunge

Keine Ahnung, ob das ausreicht. Wir wissen ja nicht, wie alt er wirklich ist. Bisher gibt es nur eine Aussage vonseiten eines Mediziners, der behauptet, es sei sehr, sehr unwahrscheinlich, dass Moukoko auch nur annähernd so alt ist, wie vorgegeben wird.

20.10.2018 - 13:40 - Purcel

Altersfeststellung“ oder „Altersbestimmung“ ist nicht möglich. Diese oft verwendeten Begriffe täuschen vor, man könne, mit welchen Methoden
auch immer, das nicht bekannte oder strittige Alter eines jungen Menschen exakt bestimmen. Ärztinnen und Ärzte müssen vielmehr ganz bescheiden von „Altersschätzung“ oder allenfalls von „Altersfestsetzung“ sprechen.
Nichtmediziner, z. B. Mitarbeiter von Bundes-, Landes- und kommunalen Behörden,
Polizeibeamte und Richter nehmen immer wieder an, Ärzte könnten bei entsprechendem Auftrag das Alter eines jungen Menschen genau definieren. Besonders wird dabei an die Feststellung des "Knochenalters“ mit Röntgenaufnahmen der Hand und der Brustbein-Schlüsselbeingelenke sowie des „Zahnalters“ mit Hilfe des Orthopantomogramms („Panorama-
Aufnahme“ des Gebisses) gedacht. Leider gibt es Mediziner, vorwiegend in den Instituten für Rechtsmedizin, die derartige Auftrags-Untersuchungen vornehmen und damit bei Nichtmedizinern den Glauben an die Genauigkeit dieser Methoden bestärken.

@Staublunge:
Es gibt bis Heute kein Verfahren bei dem man exakt das Alter 100% bestimmen kann. Alles Andere entsteht dem Irrglauben heraus, wie oben steht.

Außerdem Wen oder Was juckt denn noch das Alter von Ihm ? Moukoko spielt bereits in der U-17 anstatt U-15 (14), das reicht doch wohl aus, oder?

19.10.2018 - 23:07 - Staublunge

Es ist nicht einmal zweifelsfrei geklärt worden, ob er tatsächlich mit hoher Wahrscheinlichkeit jünger als 17 Jahre alt ist. Darauf wurde laut seriöseren Medienberichten seitens des DFB verzichtet.

19.10.2018 - 23:00 - Staublunge

Ich formuliere es einmal ganz vorsichtig:

Es entspricht nicht im Geringsten der Wahrheit, dass sein Alter einwandfrei bestätigt worden ist.
Genau genommen, wiedersetzt man sich sogar fortgesetzt mit Händen und Füßen geeigneteren Tests, als dehen, die als lachhaft ungenau bekannt, unbedingt eingefordert werden, und bei denen es mehrere Jahre Ungenauigkeiten gibt, was dem DFB auch bekannt ist.

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