Fußball-Nationalspieler Marco Reus misst dem Supercup gegen den FC Bayern in München große Bedeutung bei.

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BVB-Kapitän Reus hofft auf Supercup-Sieg: "Immer Prestige dabei"

29. September 2020, 14:59 Uhr
Foto: firo

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Fußball-Nationalspieler Marco Reus misst dem Supercup gegen den FC Bayern in München große Bedeutung bei.

„Es ist zwar - in Anführungsstrichen - nur der Supercup. Aber wir spielen gegen die Bayern, da ist immer Prestige dabei. Da gibt es keine Sekunde, dass wir sagen, wir machen es ein bisschen lässiger“, sagte der Kapitän von Borussia Dortmund am Dienstag. Die Partie am Mittwoch (20.30 Uhr/ZDF und DAZN) sei eine gute Gelegenheit, „zu sehen, wo wir selber stehen, wenn wir gegen die vermeintlich beste Mannschaft Europas oder der Welt spielen.“

Nach dem 0:2 seines Teams am vergangenen Samstag in Augsburg sieht Reus das Kräftemessen der deutschen Branchenführer als Gelegenheit zur Rehabilitation: „Für uns ist es gut, dass wir vier Tage später die Möglichkeit haben, uns wieder in die richtige Spur zu bringen. Wir haben in München die große Chance, wieder Vertrauen zu bekommen.“

Die Dortmunder sind nach den peinlichen Auftritten zuletzt in München (0:6, 0:5, 0:4) ohnehin in der Bringschuld. „Die waren alle beschissen, das muss man einfach so sagen. So wollen wir nicht wieder auftreten“, kommentierte der 31 Jahre alte Routinier und hofft auf eine andere Mentalität seiner Mannschaft: „Wir müssen giftiger sein und mit mehr Emotionen spielen. Wir müssen versuchen, dieses Spiel zu gewinnen, weil es für uns wichtig ist für die nächsten Wochen. Morgen ist ein anderer Tag und eine gute Möglichkeit, das Ding umzudrehen.“

Dazu soll auch Angreifer Erling Haaland betragen, dessen Duell mit Bayern-Toräger Robert Lewandowski im Fokus stehen dürfte. „Lewy ist aufgrund seines Alters und seiner Erfahrung ein noch kompletterer Stürmer. Seine Quoten sind gigantisch. Aber ich sehe Erling jeden Tag und kann nur sagen, dass er auf gutem Weg dahin ist“, befand Reus. Ob er nach überstandener Verletzung erstmals in die Startelf rückt, ließ Reus offen. dpa

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