Borussia Dortmunds großes Fußball-Talent Youssoufa Moukoko fühlt sich nach knapp drei Wochen im Kreis des Profi-Teams rundum wohl und gut aufgehoben. 

U19

BVB-Juwel Moukoko: "Ich will noch die 200-Tore-Marke knacken"

19. August 2020, 11:29 Uhr
Youssoufa Moukoko (links) gibt seit diesem Sommer bei den Profis Vollgas. Foto: firo

Youssoufa Moukoko (links) gibt seit diesem Sommer bei den Profis Vollgas. Foto: firo

Borussia Dortmunds großes Fußball-Talent Youssoufa Moukoko fühlt sich nach knapp drei Wochen im Kreis des Profi-Teams rundum wohl und gut aufgehoben. 

„Lukasz Piszczek hat mir sehr geholfen, aber auch Emre Can und Julian Brandt unterstützen mich. Piszczu hat mich direkt zur Seite gezogen und gesagt: 'Hab einfach Spaß, sei du selbst. Und hab‘ bei uns Profis bloß keine Angst‘““, sagte der erst 15 Jahre alte Stürmer der „Bild“-Zeitung (Mittwoch).

Seit dem Trainingsauftakt darf Moukoko, der am 20. November dieses Jahres 16 Jahre alt wird, mit dem Bundesliga-Team von Trainer Lucien Favre üben. Erst nach seinem Geburtstag dürfte der Teenie auch in der Bundesliga eingesetzt werden, bis dahin soll er weiter Spielpraxis in der U19 des BVB sammeln. 


„Natürlich ist es ungewohnt für mich, in einem Team zu stehen und gar nicht eingesetzt werden zu dürfen. Aber die Zeit bis November werde ich in der U19 nutzen. Ich will noch die 200-Tore-Marke knacken“, erklärte Moukoko, der es im Jugendbereich für den BVB und seinen früheren Club FC St. Pauli schon auf 183 Tore in 120 Spielen brachte. In der vergangenen Saison der U19-Bundesliga traf er in 20 Partien 34 Mal.

Favre: "Es macht Spaß, ihn zu trainieren"

„Er ist sehr gut, hat ein super Potenzial, ist Linksfuß, Rechtsfuß und sehr effizient. Es macht Spaß, ihn zu trainieren“, sagte Favre über den Rohdiamanten, der im BVB-Trainingslager in Bad Ragaz in der vergangenen Woche bei den Großen mitmischte. „Das Tempo ist auf jeden Fall der größte Unterschied. Du hast keine Zeit mehr zum Überlegen, du musst sehr handlungsschnell sein“, schilderte Moukoko seine Eindrücke. Die erste Einheit bei den Profis sei „deswegen echt ungewohnt“ gewesen: „Aber nach ein paar Tagen hatte ich mich ehrlich gesagt dran gewöhnt.“ dpa

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