Seit Wochen ranken sich Wechselgerüchte um Borussia Dortmunds Jadon Sancho. Nun scheint der englische Spitzenklub Manchester United ernst zu machen. Wie die

Bundesliga

BVB: Sancho soll Mega-Vertrag von Manchester vorliegen

Tizian Canizales
04. August 2020, 13:58 Uhr
Borussia Dortmunds Jadon Sancho absolviert Passübungen. Foto: Ralf Ibing

Borussia Dortmunds Jadon Sancho absolviert Passübungen. Foto: Ralf Ibing

Seit Wochen ranken sich Wechselgerüchte um Borussia Dortmunds Jadon Sancho. Nun scheint der englische Spitzenklub Manchester United ernst zu machen. Wie die "Bild" berichtet, soll Sancho ein unterschriftsreifer Mega-Vertrag vorliegen. 

17 Tore, 17 Vorlagen, und das mit gerade einmal 20 Jahren. Spätestens die vergangene Saison von Borussia Dortmunds Flügelflitzer Jadon Sancho hat internationale Topvereine auf den Plan gerufen. Die heißeste Spur führt schon seit Wochen zum Premier-League-Vertreter Manchester United - und der muss langsam ein konkretes Angebot hinterlegen. Borussia Dortmund hatte zuletzt kommuniziert, dass ein Sancho-Wechsel nur bis zum Start des Trainingslagers am 10. August möglich sei. Danach würde sich der BVB nicht mehr mit einem Transfer beschäftigen.


Sancho soll in fünf Jahren 88 Millionen Euro verdienen

Wie die "Bild" nun erfahren hat, ist sich Manchester United  jedoch bereits mit der Sancho selbst einig. Dem Engländer soll ein unterschriftsreifer Fünfjahresvertrag vorliegen, der ihn zu einem der Topverdiener bei den Red Devils machen soll. Das Blatt spricht von einem Wochengehalt von unfassbaren 340.000 Pfund (377.877 Euro). In einer Saison würde Sancho damit 17,6 Millionen Euro, in fünf Jahren sage und schreibe 88 Millionen Euro verdienen. Dabei handelt es sich obendrein nur um das vertraglich festgeschriebene Gehalt, Prämien, beispielsweise für Titelgewinne, sind nicht eingerechnet. 

BVB beharrt offenbar auf 120 Millionen Euro Ablöse

Einzig über die Ablösesumme müssen sich beide Vereine noch einig werden. Wie die "Bild" weiß, wollen die BVB-Verantwortlichen bei den festgeschriebenen 120 Millionen Euro bleiben und den Preis nicht senken. Manchester United soll allerdings die Möglichkeit besitzen, den Betrag in Raten abzuzahlen. Ein offizielles Angebot soll es aber noch nicht gegeben haben. 

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04.08.2020 - 15:13 - BallaBalla

377.877 EURO x 52 Wochen macht aber 19.650.000 Euro im Jahr lieber RS Schreiberling.
Bei den kolportierten 17,6 Mio handelt es sich um PFUND (340.000 x 52). Und weil sich ja immer alles gerne spektakulär bei RS liest: Es sind 98.250.000 Euro in 5 Jahren und nicht 88 Mio.

04.08.2020 - 14:47 - Langer09

Der deutsche Fussball ist in seiner Entwicklung schon krank, aber was auf der Insel abgeht ist nur noch abartig und moralisch verwerflich!
ManU hat eine Nettoverschuldung von einer halben Milliarde und haut für einen Spieler mal eben 210 Mio ohne Prämien raus...
Financial Fairplay British Style.

04.08.2020 - 14:45 - Kuk

Wer 88 Mio € zzgl Prämien für EINEN Spieler zahlen kann, wird auch die viel zu geringe Ablösesumme von 120 Mio € zahlen können und wollen.