Dortmund

BVB in Nürnberg auch ohne Pulisic

Sebastian Weßling
17. Februar 2019, 14:44 Uhr

Foto: firo

Die Verletzungssorgen beim BVB verschärfen sich, auch Pulisic fällt aus, das berichtete der Kicker zuerst. Er ist nicht der einzige Spieler, auf den Trainer Favre verzichten muss.

Als Borussia Dortmunds Trainer Lucien Favre seine Spieler am Sonntagnachmittag zum Abschlusstraining für das Bundesligaspiel beim 1. FC Nürnberg bat (Montag, 20.30 Uhr/Eurosport Player), fehlte Christian Pulisic. Der US-Amerikaner fällt wegen eines Muskelfaserrisses im Oberschenkel aus, erlitten im Champions-League-Spiel bei Tottenham Hotspur (0:3) am Mittwochabend. Das ergab eine Untersuchung nach der Rückkehr aus London. Nicht nur gegen Nürnberg, vermutlich auch im Heimspiel gegen Bayer Leverkusen am Sonntag (18 Uhr/Sky) muss der BVB auf Pulisic verzichten.


Damit verschärfen sich Favres Personalsorgen ein weiteres Mal. Er muss ja ohnehin definitiv auf Marco Reus verzichten, der ebenfalls einen Muskelfaserriss erlitten hat. Auch Lukasz Piszczek ist wegen seiner Schmerzen am Fuß noch keine Option. Paco Alcácer konnte zwar nach seiner Entzündung in der Schulter schon wieder trainieren, dürfte aber maximal eine Option für die Ersatzbank sein. Julian Weigl dürfte nach überwundenem grippalen Infekt zurückkehren. Manuel Akanji trainiert zwar wieder mit der Mannschaft – nach wochenlanger Pause wegen Hüftproblemen dürfte das Nürnberg-Spiel allerdings noch zu früh kommen.

Wegen der vielen Ausfälle stellt sich die Dortmunder Offensive fast von selbst auf: Mario Götze dürfte im Sturmzentrum beginnen, Maximilian Philipp dahinter. Die Außenbahnen werden wohl Jadon Sancho und Raphael Guerreiro besetzen – einzig Jacob Bruun Larsen wäre hier noch eine Alternative. 

In Nürnberg ist der BVB zum Erfolg verdammt: Nach vier Spielen ohne Sieg und mit insgesamt zehn Gegentoren braucht er dringend ein Erfolgserlebnissen, um nach dem Aus im Pokal und dem Quasi-Aus in der Champions League nach dem Debakel bei Tottenham nicht auch noch im dritten Wettbewerb die exzellente Ausgangsposition zu verspielen.

Autor: Sebastian Weßling

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