BVB in allen Disziplinen Spitze

03.01.2019

U19

BVB in allen Disziplinen Spitze

Foto: Ralf Rottmann

Die A-Junioren des BVB haben als Erster die Meisterrunde der Bundesliga West im Blick. 

Tief saß der Stachel bei der A-Jugend von Borussia Dortmund im vergangenen Mai. Nach einer starken Saison scheiterten sie in den K.o.-Spielen deutlich am späteren Deutschen Meister Hertha BSC Berlin. Davon motiviert blies die Borussia in der laufenden Saison zum Angriff.

Elf Siege feierten sie in 14 Spielen und grüßen so im Winter von der Tabellenspitze. Kein Wunder, dass das Fazit von Trainer Benjamin Hoffmann „durchweg positiv“ ausfällt. „Wir haben uns in der Meisterschaft eine gute Position erspielt und sind voll im Plan.“

Die Borussen glänzten in der ersten Halbserie in so ziemlich allen Statistiken: Mit 37 geschossenes Toren stellt die Offensive um den Zehn-Tore-Mann Emre Sabri Aydinel die gefährlichste Angriffsreihe der Liga, und hinten hat kein Team so wenige Gegentore kassiert wie der BVB. Elfmal musste Torhüter Luca Unbehaun hinter sich greifen. 

Das einzige Manko der Dortmunder: Die drei Niederlagen in der Liga kassierten sie alle gegen Ende der Hinserie. So schmolz das komfortable Polster an der Spitze auf einen Zähler Vorsprung auf Rivale Schalke 04. 

„Jetzt müssen wir höllisch aufpassen“, sagt Hoffmann. Beunruhigen tut ihn der kleine Negativtrend nicht. Schließlich habe jedes Team mal eine kleine Beule drin, so Hoffmann: „Das Entscheidende ist, dass uns das nicht nochmal passiert.“

Allerdings kämpft der BVB in der Rückrunde als einziges Team der Liga noch auf einem Nebenschauplatz. Im U19-DFB-Pokal schalteten sie Tennis Berlin, FC Augsburg sowie den 1. FC Magdeburg aus und stehen nun im Halbfinale. In der Youth League musste sich der BVB allerdings schon nach der Gruppenphase verabschieden. In sechs Spielen holten sie nur einen einzigen Sieg - trotz guter Leistungen. Hoffmann: „Wir haben gezeigt, dass wir mithalten können, uns aber nur einmal belohnt“, sagt Hoffmann zum Abschneiden in der Jugend-Königsklasse. „Die Spiele, verbunden mit den Reisestrapazen, haben uns ordentlich Körner gekostet.“

Daher glaubt er auch nicht mehr, dass die Dortmunder sich in der Rückrunde nochmal einen Vorsprung erspielen können, sondern rechnet mit einem „Foto-Finish mit Schalke, die nach ihren Problemen zu Saisonbeginn wieder mehr als konkurrenzfähig sind.“

Ohnehin berechtigen ja die ersten beiden Plätze zur Teilnahme an der K.o.-Runde. So einen wollen die Borussen aber auf jeden Fall ergattern - und dann Rache für das Halbfinal-Aus im Vorjahr üben... 

Autor: Erik Asmussen

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