Lucien Favre hat Spekulationen dementiert, wonach er über einen vorzeitigen Abschied von Borussia Dortmund nachdenkt.

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BVB-Coach Favre dementiert: "Denke nicht ans Aufgeben"

27. Mai 2020, 13:04 Uhr
Foto: dpa

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Lucien Favre hat Spekulationen dementiert, wonach er über einen vorzeitigen Abschied von Borussia Dortmund nachdenkt.

„An Aufgeben denke ich überhaupt nicht. Gestern waren wir alle enttäuscht, meine Worte im Interview direkt nach dem Spiel scheinen aber vielfach falsch verstanden worden zu sein“, sagte der Fußball-Lehrer einen Tag nach dem 0:1 (0:1) im Bundesliga-Gipfel gegen den FC Bayern.

Damit reagierte Favre auf seine kryptische Aussage in einem Sky-Interview. Auf die Frage, ob er Sorge vor einer neuerlichen Diskussion habe, kein Titel-Trainer zu sein, hatte der Schweizer geantwortet: „Das sagt man hier seit Monaten. Ich lese nicht die Zeitung, aber ich weiß, wie es geht. Ich werde darüber sprechen in ein paar Wochen.“ Das war vielerorts als Indiz für einen vorzeitigen Abschied des vertraglich bis 2021 an den BVB gebundenen Trainers gewertet worden.

Favre stellte klar: „Was ich nur auf entsprechende Fragen hatte antworten wollen, war: Jetzt ist nicht die Zeit, um die Saison zu bilanzieren. Warum auch? Schon am Sonntag in Paderborn müssen wir wieder eine Top-Leistung schaffen. Darauf müssen wir uns konzentrieren, auf nichts anderes.“

Vereinsboss Hans-Joachim Watzke reagierte ähnlich: „Es gibt aktuell überhaupt keinen Anlass für eine Trainerdiskussion“, sagte der BVB-Geschäftsführer den Zeitungen der „Funke Mediengruppe“. „Wir spielen eine sehr, sehr gute Rückrunde, hatten vor dem Spiel 27 von 30 Punkten geholt, sind überall gelobt worden. Lucien Favre lag nichts ferner, als jetzt eine Diskussion loszutreten.“ dpa

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27.05.2020 - 16:02 - zivilpolizei

Hoffentlich bleibt Zettel-Favre noch länger....

27.05.2020 - 15:59 - Kuk

Bei dem Herrn Wasserzieher habe ich bei (fast) jeder Pressekonferenz den Eindruck, dass er dem Favre ein Bein stellen möchte.
Wasserzieher und Matthäus betrieben ihren Beruf mit einer gewissen Profesionalität. Ich bin überzeugt, die beiden haben sich schon vor Spielbeginn
diese Frage für diesen Spielausgang zurecht gelegt.
Natürlich wissen beide, dass nach der Diskussion im letzten Jahr, Favre nicht zu früh die Meisterschaft aufgeben kann.
Eine inhaltliche Antwort hätte aber noch viel mehr Diskussionen ausgelöst.
Auf diese Frage gab es keine gute Antwort. Die Frage nach Gründen nach der Saison beantworten zu wollen, ist völlig o.k.
Matthäus weiß das - Er spielt das Spiel mit.

27.05.2020 - 14:39 - Idefix a.D.

Moin, moin zusammen!

Hab ich es nicht irgendwo heute schon geschrieben? ;-)

Egaaaal! :-)

#Kuk - also Lothar hat nix schlimmes gemacht. Er hat wie viele andere auch überrascht reagiert und nach Favres Ausssage nur gesagt, was eigentl. alle die das Interview verfolgt haben gedacht haben halt ausgesprochen.

Zu deiner unten stehenden Bemerkung "... verletzte Borussenspieler", kann ich dir nur einmal den Blick auf die gestrige Bank vom FC Bayern empfehlen. Da war nicht viel und das geht mittlerweile seit über mehr als 6 Monaten. Auch da sind Gegebenheiten mind. auf Augenhöhe ;-)

Wenn ich zudem 27 von 30 möglichen Pkten in der Rückrunde hole, kann ja vieles nicht ganz so falsch gewesen sein. GESTERN HAT EIN PUSCHER AN DER LINIE UND IN DER KABINE GEFEHLT - das ist Favre offensichtlich nicht!

Die mögliche Meisterschaft wurde in der Hinrunde verspielt, weil FAVRE kein System mit Stoßstürmer spielen lassen wollte! Noch ist die Meisterschaft zu holen!!!

1848 blau weiße Grüße

27.05.2020 - 13:35 - Kuk

Schade, dass gewisse Medienvertreter nicht geeignet sind, mit der Spieltagsnasalyse die gewünschte Quote zu erzielen.
Der Ehrenspielführer und Rekordnationalspieler der Nationalmannschaft unterstützt dieses Gebaren auch noch.

Favre und der BVB führen keine Trainerdiskussionen öffentlich mitten in der Saison.
Die Saisonbilanz könnte lauten: Der reichste Verein ist erwartungsgemäß Meister.
Der BVB hat das in dieser Saison Mögliche in der Meistershaft (?) und CL erreicht, im Pokal nicht ganz.
Über die gesamte Saison hat der BVB Ausfälle zu beklagen, daran muß gearbeitet werden.
In der Rückrunde hat sich der BVB stark verbessert (Gründe: Neuzugänge, Systemumstellung und Stabilität bei gegnerischen Standards).