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Brünninghauser schlägt Champions-League-Sieger im Sportstudio

Justus Heinisch
12. Mai 2019, 14:30 Uhr

Foto: ZDF Sportstudio Screenshot

Im Torwandschießen des ZDF-Sportstudios schlug FC Brünninghausens Domenico Palmieri Bayern Münchens Sportdirektor Hasan Salihamidžic. Zwei Treffer reichten dem Oberliga-Spieler, um 1000 Euro und einen Trikotsatz zu gewinnen.

Es war bereits der zweite Titel, den Salihamidžic am Samstag verpasste. Bayern holte nachmittags bei RB Leipzig bekanntlich nur ein 0:0-Unentschieden, vergab somit den ersten Matchball und durfte nicht die Meisterschaft bejubeln. Der erst 18-jährige Palmieri blieb wenige Stunden später abgebrüht wie ein Profi. Salihamidžic startete und versenkte einen seiner drei ersten Schüsse. Palmieri legte nach, traf doppelt. Anschließend vergab der Sportdirektor der Münchener seine letzten drei Schüsse - Palmiere hatte also schon gewonnen. Dennoch durfte er noch selbst dreimal schießen, doch auch er schaffte es nicht, den Ball noch einmal ins Loch der Torwand zu bugsieren.

Für das Sportstudio qualifizierte sich der Brünninghauser mit einem Tor aus seiner A-Jugend-Zeit: Mit dem Außenrist knallte er das Spielgerät Volley von der Strafraumkante aus ins Tor. Kann man so machen. Es war das 1:0 beim 3:0-Sieg über Eintracht Dortmund. Für Palmieris damaligen Trainer Jörg Lange war klar, dass das Tor ein Besonderes war. "Er hat mich dann auch gefragt, ob er die Aufnahme von meinem Treffer zu Fussball.de schicken darf. Ich hab natürlich zugestimmt“, sagte Palmieri den Ruhr Nachrichten.

Nun, ein paar Wochen später, stand er im ZDF-Studio in Mainz und nahm die Glückwünsche von Moderator Jochen Breyer und Salihamidžic an. Der hatte übrigens ein Trikot von Arjen Robben für den Brünninghauser dabei. Es war nicht das einzige Geschenk, zusätzlich gab es für Palmieri 1000 Euro und einen Trikotsatz. Lange Zeit zum Feiern blieb nicht: Noch am Abend fuhr Palmieri gemeinsam mit seinem Vater zurück nach Hause, wie er den Ruhr Nachrichten verriet. Immerhin steht am heutigen Sonntag das wichtige Spiel gegen den SV Schermbeck an. Im Oberliga-Abstiegskampf kann der FCB Traumtore ja ganz gut gebrauchen. 


Autor: Justus Heinisch

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