Bochums Sportchef zieht Halbzeit-Bilanz

15.12.2018

VfL

Bochums Sportchef zieht Halbzeit-Bilanz

Foto: firo

Der VfL Bochum hat die Hinrunde in der 2. Bundesliga mit zwei Niederlagen abgeschlossen. Nach dem 1:3 gegen St. Pauli gab es am Samstag ein 0:2 bei Union Berlin. Sebastian Schindzielorz zieht nach 17 Spielen eine Halbzeit-Bilanz.

17 Begegnungen und 24 Punkte: Das macht aktuell Tabellenplatz acht für die Mannschaft von Trainer Robin Dutt. Sieben Zähler beträgt der Rückstand auf Platz drei - den Aufstiegsrelegationsplatz zur Fußball-Bundesliga. Bevor es in den Weihnachtsurlaub geht muss der VfL noch am 18. Spieltag beim 1. FC Köln ran. Wir haben im Anschluss an das 0:2 in Berlin mit Bochums Sportchef Sebastian Schindzielorz gesprochen.

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Sebastian Schindzielorz, gegen St. Pauli hat der VfL gut gespielt, in Berlin war das auch ordentlich, doch am Ende stehen null Punkte zu Buche. Wie frustriert sind Sie?
Das ist absolut enttäuschend. Wir haben in Berlin vor allem in der ersten Halbzeit ein richtig gutes Spiel gemacht und uns einige Torchancen erarbeitet. Leider machen wir einen blöden Fehler und Union ist dann sofort zur Stelle. Die Berliner haben das im Stile einen richtigen Spitzenmannschaft gemacht und den Fehler, den wir gemacht haben brutal ausgenutzt. Wir sind alle sehr enttäuscht.


Was kann man der Mannschaft vorwerfen?
Am Ende geht es um das Ergebnis und das war in den letzten beiden Spielen nicht da. Obwohl wir gute Leistungen gebracht haben, hat uns das am Ende auch einige Positionen in der Tabelle gekostet. Es hat letztendlich an der letzten Konsequenz gelegen, die wir vermissen haben lassen.

Wird der VfL Bochum auf dem Transfermarkt aktiv werden?
Wie jeder andere Verein beobachten auch wir den Markt. So wird das auch im Winter sein. Ich hoffe, dass die Jungs, die in der Hinrunde verletzt waren nach und nach zurückkommen werden. 

Wie fällt Ihre Bilanz nach 17 Spielen aus? Trauern Sie einigen Punkten nach?
Wir haben teilweise ordentliche Leistungen gezeigt, aber hier und da zu wenig Kapital daraus geschlagen. Natürlich hätten wir gern einige Zähler mehr auf dem Konto. Aber es nützt jetzt nichts zu hadern. Wir müssen nach vorne schauen. Jetzt steht erst einmal das Köln-Spiel auf dem Programm. Da werden wir versuchen etwas mitzunehmen. wozi

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16.12.2018 - 00:20 - Lohrheide

Auch als Fan des kleinen Nachbarn muss man neidlos anerkennen, dass sich der VfL unter Dutt spielerisch enorm verbessert hat. In den letzten beiden Spielen war viel Pech dabei, dass es keine Punkte gab. Von daher darf man zwar enttäuscht mit der Platzierung sein, sollte aber auch den Aufwärtstrend würdigen.

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