In der Oberliga Niederrhein muss der 1.FC Bocholt im Nachholspiel (Samstag, 15 Uhr, live im RevierSport-Ticker) auswärts beim ETB Schwarz-Weiß Essen antreten.

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Bocholt will Druck auf Homberg ausüben

27. Februar 2019, 17:44 Uhr

Foto: Alexandra Roth

In der Oberliga Niederrhein muss der 1.FC Bocholt im Nachholspiel (Samstag, 15 Uhr, live im RevierSport-Ticker) auswärts beim ETB Schwarz-Weiß Essen antreten.

Die Mannschaft von Trainer Manuel Jara reist mit Rückenwind nach dem 2:0-Erfolg gegen die SSVg Velbert an den Uhlenkrug. "Gegen eine stark besetzte Velberter Mannschaft haben wir die nötige Lauf- und Einsatzbereitschaft gezeigt. Die erste Halbzeit war spielerisch sicherlich nicht schön. Wir sind aber gut aus der Pause gekommen", resümiert Jara die Partie.

Jetzt wartet der ETB auf die Jara-Elf. Die Schwarz-Weißen mussten sich das 1:1-Unentschieden gegen den Tabellenzweiten Baumberg teuer erkaufen. Gleich drei Platzverweise musste ETB-Coach Manfred Wölpper hinnehmen. Zu den gesperrten Bünyamin Sahin und den Tomasello-Brüdern gesellen sich weiterhin die Ausfälle einiger Stammkräfte. Daher muss der erfahrene ETB-Trainer jetzt auf die eigenen U19-Spieler zurückgreifen. Jara ist sich dessen bewusst und mahnt seine Spieler zur Vorsicht: „Ich habe meiner Mannschaft direkt nach dem Velbert-Spiel gesagt, dass wir das Spiel nicht auf die leichte Schulter nehmen dürfen. Wenn die jungen Spieler die Möglichkeit haben sich zu zeigen, kann es sehr schnell gefährlich für uns werden.Wir müssen daher 100 Prozent abrufen und von Beginn an alles reinwerfen.“


Bocholt hat die Regionalliga-Lizenz beantragt

Für die anstehende Begegnung muss Jara auf Maurice Schumacher (Schulterverletzung), Maximilian Güll (beruflich verhindert), Dominik Göbel (Muskelfaserriss), Niklas Möllmann (Knieverletzung) und Philipp Divis (Sprunggelenksentzündung) verzichten. Wieder einsatzfähig ist hingegen Mittelfeldspieler Philipp Meißner, der in der letzten Woche krankheitsbedingt ausgefallen war.

Am Uhlenkrug darf sich der Tabellendritte keinen Patzer erlauben. Denn am Hünting glaubt man nach wie vor an den großen Wurf. In der letzten Woche hat Bocholt trotz eines Zehn-Punkte-Rückstandes auf Klassenprimus VfB Homberg die Regionalliga-Lizenz beantragt. „Ich hatte schon immer den Anspruch, nach oben zu kommen. Wir schauen aber erst einmal realistisch nach vorne. Damit es kurz- oder mittelfristig etwas mit dem Aufstieg wird, sind wir angehalten zu schauen, was auf infrastruktureller und spielerischer Ebene fehlt“, betont Jara.

In dieser Saison hält er den Regionalliga-Aufstieg aber für unwahrscheinlich. Doch Bocholt will sich nicht aufgeben: „Bei der Serie, die Homberg auf die Wiese brennt, sehe ich nicht, dass das Team in den nächsten Spielen viele Punkte liegen lässt. Aber im Fußball weiß man nie, was noch passiert. Die Hoffnung stirbt zuletzt.“

Autor: Daniel Ferlings

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