Bezirksligisten überraschen in Dortmunder Endrunde

11.01.2019

Halle

Bezirksligisten überraschen in Dortmunder Endrunde

Mussten die zweite Turnierniederlage hinnehmen: Der FC Brünninghausen und Co-Trainer Maximilian Borchmann. Foto: Thorsten Tillmann

Am ersten Tag der Endrunde musste der Titelverteidiger FC Brünninghausen seine zweite Turnierniederlage einstecken. Zwei Bezirksligisten überraschen.

„Unsere Chancenverwertung war fast schon miserabel“, klagte Brünninghausens Trainer Alen Terzic nach der zweiten Turnierniederlage seiner Mannschaft und ergänzte, „wir hätten den Ball teilweise nur noch über die Linie drücken müssen. Im letzten Spiel der Gruppe 3 genügte dem Oberligisten ein Punktgewinn gegen Landesligist VfL Kemminghausen für den Gruppensieg. 


In den Schlussminuten spielte der Favorit weiter offensiv, musste dann jedoch zwei Minuten vor dem Ende den entscheidenden Gegentreffer zum 1:2 hinnehmen, wodurch Gegner Kemminghausen sensationell die Führung übernahm. „Wir haben auch etwas Glück gehabt, aber ich glaube, es war nicht unverdient“, kommentierte VfL-Trainer Reza Hassani den Last-Minute-Erfolg seiner Mannschaft, die nun die ebenfalls qualifizierte Westfalia Wickede im Viertelfinale empfängt. 

Titelverteidiger Brünninghausen löste somit als Gruppenzweiter sein Ticket für die K.O.-Runde, wo der BSV Schüren auf den FCB wartet. „Das war letztes Jahr schon ein intensives Spiel“, erinnerte sich Terzic im Gespräch mit RevierSport. Für den Übungsleiter waren die möglichen Paarungen im Viertelfinale nicht das Hauptaugenmerk. „Spätestens am zweiten Tag haben alle Mannschaft den Anspruch, diesen Titel zu gewinnen. Ob wir gegen Schüren oder Wickede gespielt hätten, macht keinen Unterschied für uns“, betonte er abschließend. 

In der gut gefüllten und stimmungsgeladenen Helmut-Körnig-Halle machten ebenfalls zwei Bezirksligisten auf sich aufmerksam, die am morgigen Tag in der K.O.-Runde aufeinander treffen. Die Rede ist von Viktoria Kirchderne, die Mengede 08/20 im entscheidenden Aufeinandertreffen um das Weiterkommen mit 4:0 bezwangen und dem TuS Bövinghausen, der in der Gruppe 1 zunächst gegen den Hombrucher SV Remis spielte (1:1) und dann den DJK TuS Körne ebenfalls mit 4:0 in die Schranken wies. 


Für den Landesligisten Hombrucher SV reichte es daher nur zu Rang zwei in ihrer Gruppe. Trainer Sebastian Didion zeigte sich dennoch angetan von seiner Mannschaft. „Es war auf Messers Schneide. Am Ende hat es die mannschaftliche Geschlossenheit ausgemacht. Man muss aber dazu sagen, dass wir die Leistung, die wir bislang gezeigt haben, weiter steigern müssen“, betonte der Trainer, dessen Mannschaft erst vierzig Sekunde vor Ende des zweiten Spiels zum 2:1-Sieg über DJK TuS Körne kam.

Der Vorjahresdritte trifft somit in der K.O-Runde auf den Oberligisten ASC Dortmund, der seine Gruppe souverän mit sechs Punkten aus zwei Spielen überstand. Ein besonderes Spiel, wie Hombruch-Trainer Didion schilderte: „Wir kennen ja Aplerbeck, die Jungs sind richtig heiß auf das Spiel.. Untereinander kennt man sich gut, aber dann muss die Freundschaft kurz ruhen“, schmunzelte Didion über die Paarung.

Autor: Maximilian Daum

Die Viertelfinal-Paarungen im Überblick

TuS Bövinghausen - Viktoria Kirchderne
Hombrucher SV - ASC Dortmund
VfL Kemminghausen - Westfalia Wickede
BSV Schüren - FC Brünninghausen

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