Trotz eines höheren Gehalts beim FC Bayern München entschied sich Dortmund neuestes Top-Talent Jude Bellingham für einen Wechsel zum BVB.

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Bei Bellingham stach der BVB sogar die Bayern aus

Stefan Loyda
27. Juli 2020, 08:42 Uhr
Foto: getty

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Trotz eines höheren Gehalts beim FC Bayern München entschied sich Dortmund neuestes Top-Talent Jude Bellingham für einen Wechsel zum BVB.

Es passiert nicht häufig, dass sich Borussia Dortmund im Transferreigen gegen den FC Bayern München durchsetzt. Bei talentierten Spielern, die kurz vor dem internationalen Durchbruch stehen, scheinen die Dortmunder allerdings höher im Kurs zu stehen. So ist es auch geschehen bei Jude Bellingham.

Der BVB hatte das England-Juwel für 26,5 Millionen Euro Ablöse vom FC Birmingham losgeeist. Wie die Bild-Zeitung berichtet, sollen Bayerns Sportdirektor Hasan Salihamidzic und Chefscout Marco Neppe in einem persönlichen Treffen noch alles versucht haben, den Engländer umzustimmen. In England wird gar kolportiert, dass der Rekordmeister 50 Prozent mehr Gehalt geboten haben soll als die Borussia. Doch am Ende soll eben nicht das Geld den Ausschlag gegeben haben.

So gäbe es für Bellingham „keinen besseren Verein auf der Welt, der junge Talente hervorbringt und sie auf die nächste Karrierestufe führt".

Die jüngere Vergangenheit gibt dafür auch genügend Beispiele. Erling Haaland kam im Winter von RB Salzburg zum BVB und knipst seitdem fast so gut wie Robert Lewandowski, den die Dortmunder ebenfalls einst entdeckt hatten. Bellinghams Landsmann Jadon Sancho wurde bereits von den Top-Teams Europas ins Visier genommen. Mit Ousmane Dembele, Achraf Hakimi oder Christian Pulisic gab es in der jüngeren Vergangenheit unzählige, weitere Beispiele. Vermeintliche Fehlschläge wie Leonardo Balerdi, den es nun zu Olympique Marseille zieht, oder Sergio Gomez sind vergleichsweise selten.

Da der BVB ohnehin bereits vor zweieinhalb Jahren Kontakt zum in Stourbridge geborenen Mittelfeldspieler aufgenommen hat, hatte dieser auch genug Zeit zu überlegen, ob er in Dortmund einen Fünf-Jahres-Vertrag unterschreibt.

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27.07.2020 - 17:33 - Spieko

@Nathan

wie immer, dumme Aussagen. Sie schreiben immer den gleichen Inhalt...sachbezogene Kommentare gleich null.

Natürlich muss sich Bellingham erst in der Bundesliga beweisen. Warten wir es ab, vielleicht erfreuen wir uns bald an ihm.
Man sollte geduldig sein...

27.07.2020 - 13:07 - Andrade

Ich finde, es bringt nichts, sich über die "Methoden" von Bayern aufzuregen. Für alle Profis in dem Geschäft sind sie durchschaubar. Alles läuft darauf hinaus, mehr zu zahlen, um den Spieler zu "überzeugen". Ich rate zur Geduld, warten, bis sich die Gelegenheit bietet, ihnen weh zu tun. Geht Sancho wirklich, ist der BVB in der Lage ein Angebot zu machen, das über dem Gehalt in München liegt. Entweder er bliebt, dann muss bayern den Vertrag aufbessern oder er kommt, beides versetzt den Bayern einen Stich. Ich rate gegen Bayern zum Florett nicht zum Schlaghammer, denn die haben den Dickeren.

27.07.2020 - 11:03 - Kuk

Den Bayern würden einen erhebnlichen Vorteil gewinnen, wenn sie mit ihrer Reserve in die 2. Liga aufsteigen könnten.
Darf könnten sie noch mehr Talente für hohe Summen verpflichten.
Andere BL- und Trasitionsvereine werden früher oder später erkennen, dass sie einen strategischen Vorteil haben, wenn ihre Reserve in der 3. Liga spielt.

27.07.2020 - 10:13 - Schacht 7

Ein junges Talent das sich erstmal in der Bundesliga Liga beweisen muss.
Der Hype von den Medien ist jetzt schon groß da sollte man mit zuviel Vorschuss Lorbeeren vorsichtig sein.

27.07.2020 - 09:45 - Nathan

Bayern ist eine ganz andere Hausnummer, da hätte der um den Abstieg spielende Zweitliga Spieler Bellingham erstmal in der Regionalliga anfangen müssen.
Da sieht man schon daß er nicht das Sieger Gen der Bayern hat und lieber anderen Clubs zu Titeln gratulieren möchte.