Bei Aufstieg: Drei Stadien für TuS Haltern

14.04.2019

OL W

Bei Aufstieg: Drei Stadien für TuS Haltern

Foto: WAZ

Bei elf Punkten Vorsprung auf den Drittplatzierten ASC 09 Dortmund wird der Aufstieg des TuS Haltern in die Regionalliga immer wahrscheinlicher. Nun ist auch klar, in welchen Stadien der Verein seine Heimspiele in der vierthöchsten Spielklasse austragen würde. 

Die „normalen“ Heimspiele können nach umfangreichen Umbaumaßnahmen in der Stausee-Kampfbahn angepfiffen werden. Für die Hochsicherheitsspiele wie zum Beispiel gegen Rot Weiss Essen würde der Klub entweder in die Mondpalast-Arena nach Wanne-Eickel ausweichen oder ins Schloss Strünkede nach Herne. „Es würde keinen Sinn machen, den Verein für die Nichtsicherheitsspiele zu entwurzeln“, erklärt Halterns Sportlicher Leiter Sascha Kopschina. „Deshalb haben wir den Antrag bei den Nichtrisikospielen so gestellt, dass wir in der Stausee-Kampfbahn spielen.“ 


Allerdings müssten zuvor die Bagger in Haltern anrollen. „Es sind einige Umbaumaßnahmen erforderlich. Wir benötigen eine Tribüne mit 100 Sitzplätzen. Wir brauchen einen Gästebereich. Und wir benötigen ein Parkplatzkonzept, was sich aber wegen der räumlichen Situation relativ leicht und schnell vor Ort umsetzen lässt“, verdeutlicht Kopschina. Die Finanzierungsmöglichkeiten - man spricht von deutlich über 100.000 Euro – werden gerade geprüft. Die angedachte Arena für Haltern muss der Verein allerdings erst einmal ad acta legen. 

Derzeit ist das Stadion aber noch nicht tauglich für die Regionalliga. „Wir sind da in einem guten Austausch mit der Stadt Herne und den Vereinen“, lobt Kopschina. „Wir erarbeiten auch gerade ein entsprechendes Sicherheitskonzept mit der Polizei.“ Die Anträge für die Nutzung der Mondpalast-Arena in Wanne-Eickel und für das Stadion Schloss Strünkede in Herne laufen ebenfalls bereits. Im nur wenige Kilometer entfernt liegenden Stadion am Stimberg in Oer-Erkenschwick kann dagegen nicht gespielt werden. Kopschina: „Das geht nicht, da die entsprechenden Fluchttore dort nicht vorhanden sind.“ 

Autor: Stefan Bunse

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16.04.2019 - 12:13 - Polacke

Bevor Herr K. aus Haltern so einen unreflektierten Mist zum Stimbergstadion in Erkenschwick von sich gibt, sollte er sich vielleicht ganz einfach geschlossen halten. Fluchttore sind vorhanden, Großveranstaltungen wurden am Stimberg in den letzten zwei Jahren mehrfach abgehalten, in einer Größenordnung von der man in Haltern nur Träumen kann. Fakt ist, kein Mensch will das unsympathische Konstrukt Haltern in Erkenschwick oder sonst wo im Fußballkreis sehen.

15.04.2019 - 08:31 - Kallek

Über 10.000 Zuschauer bei der Endrunde der deutschen A-Jugend Meisterschaft, über 10.000 Zuschauer jeweils gegen Dortmund und Schalke . Spiele gegen Münster, Essen, Wattenscheid. Alles kein Problem im Stimberg-Stadion. Aber wenn Haltern mit 50 Zuschauern kommt dann fehlen die Fluchttore ?! Alles klar.....

15.04.2019 - 01:00 - JuliusderX.

@Altschwicker
Niemöller nahm nicht die gesamte Mannschaft sondern "nur" die Wichtigsten mit. Sonst hast Du aber Recht.

15.04.2019 - 00:35 - Altschwicker

Keine Fluchttore? Am Stimberg? Da ist wohl das Gegenteil der Fall. Da gibt es zu viele und zu grosse davon am Stimberg. Denn nur so konnte der heutige Halterner Trainer mit fast der gesamten damaligen Mannschaft vor geraumer Zeit vom Stimberg nach Haltern "flüchten".

14.04.2019 - 22:46 - JuliusderX.

ja, da wurden im Stimberg Stadion bei der DM der U19 zwischen Bayern München und Schalke 04 knapp 15.000 Zuschauer reingelassen und jetzt fehlen plötzlich entsprechende Fluchttore. Sehr merkwürdig. Übrigens: Veranstalter des Finales war der DFB!!

14.04.2019 - 21:13 - soso

Seid mal ehrlich in Halten, Herr K.
Das Stadion am Stimberg ist top ! Auch für die Reginalliga.

Aber da gibts sehrwohl andere Gründe, als genannten !

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