Die TSG Sprockhövel hat am 16. Spieltag der Oberliga Westfalen nach zuvor fünf Niederlagen in Serie wieder einen Sieg gefeiert. Gegen den TuS Ennepetal stand am Ende ein 2:1 (2:1)-Sieg.

Oberliga Westfalen

Befreiungsschlag für Sprockhövel, Verletzungsschock für Ennepetal

30. November 2019, 09:34 Uhr

Foto: Bastian Haumann

Die TSG Sprockhövel hat am 16. Spieltag der Oberliga Westfalen nach zuvor fünf Niederlagen in Serie wieder einen Sieg gefeiert. Gegen den TuS Ennepetal stand am Ende ein 2:1 (2:1)-Sieg.

Beiden Teams war die negative Formkurve von fünf Spielen ohne Sieg nicht anzumerken. Von Beginn an entwickelte sich vor 350 Zuschauern in der Sprockhöveler Baumhof-Arena eine schnelle und für Oberligaverhältnisse sehr attraktive Partie. „Wir haben uns bekämpft, beide Teams haben gefightet, es ist dennoch nie unfair geworden“, fasste Ennepetals Trainer Alexander Thamm das Geschehen richtig zusammen. Doch die Sprockhöveler zeigten in vielen Situationen ein paar Prozentpunkte mehr und schockten die Gäste nach einem schön heraus gespielten Treffer von Felix Casalino (5.) früh. „Wir sind super reingekommen und haben in der ersten Halbzeit vorne mit sehr viel Geschwindigkeit gespielt“, bilanzierte TSG-Trainer Andrius Balaika.


Dennoch kamen die Ennepetaler durch Marvin Matten (34.) zum Ausgleich. Kurz zuvor kam es zu einem Schockmoment. Ennepetals Deniz Yasar verletzte sich schwer und musste mit dem Krankenwagen aus dem Stadion abgeholt werden. Die Freude über den Ausgleichstreffer hielt jedoch nicht lange. Eine Minute vor der Halbzeit sorgte Casalino mit seinem zweiten Tor für das 2:1, was letztendlich auch den Endstand bedeuten sollte. „Ennepetal hat in der zweiten Halbzeit nochmal alles reingeworfen und mit vielen hohen Bällen gespielt. Wir hatten aber auch selbst Konter, die wir nicht gut zu Ende gespielt haben“, analysierte Balaika das Spielgeschehen im zweiten Durchgang und war glücklich, dass es endlich wieder mit drei Punkten geklappt hat: „Das war ein wichtiger Sieg. Da fällt uns allen ein riesen Stein vom Herzen. Wir hatten endlich mal das Glück, das in den letzten Wochen gefehlt hat.

Dieses Glück blieb den Ennepetalern indes verwehrt, die im zweiten Durchgang einige Möglichkeiten liegen ließen. Dennoch war Thamm am Ende zufrieden mit dem Auftreten seiner Mannschaft: „Es war für den neutralen Zuschauer ein richtig gutes Fußballspiel. Wir selbst hatten zehn, zwölf oder gar 15 Möglichkeiten, noch ein Tor zu machen. Deswegen bin ich trotz der Niederlage auch nicht unzufrieden.“

Für Ennepetal geht es in der kommenden Woche zu Hause (Sonntag, 14 :30 Uhr) gegen Meinerzhagen weiter. Sprockhövel muss zeitgleich bei Westfalia Rhynern ran.

Mehr zum Thema

Kommentieren