Halle

Außenseiter haben beim Essener Budenzauber Blut geleckt

16. Januar 2019, 08:20 Uhr

Foto: Thorsten Tillmann

Am Wochenende zieht der Essener Budenzauber in die Final-Halle um. Es geht von Bergeborbeck und dem Werdener Löwental zum Stoppenberger Hallo. 32 Klubs sind bei der 25. Essener Hallenstadtmeisterschaft noch vertreten.

Bislang haben die Veranstalter und Fans eine dicke Überraschung erlebt: Die Playhouse Kickers haben sich als Freizeitligist in die Zwischenrunde gespielt. Die Favoriten gaben sich keine Blöße. Mit Ausnahme des VfB Frohnhausen. 

Der Landesligist zitterte sich als einer der besten Gruppendritten in die Zwischenrunde. "Wir müssen die Vorrunde ganz schnell abhaken und am nächsten Wochenende ein ganz anderes Gesicht zeigen", fordert VfB-Trainer Issam Said.


Einen viel besseren Eindruck hinterließ bislang der SV Burgaltendorf. Der Titelverteidiger, der als erster Klub das Turnier zum dritten Mal in Folge gewinnen konnte, bekam von allen Seiten Lob. Nur Trainer Philip Kruppe stapelt noch tief und will nichts von einem erneuten Turniersieg hören. "Es müssen viele Faktoren passen, um so einen Turniersieg zu wiederholen. Wir haben das zweimal hintereinander geschafft – was schon historisch war. Aber es gehört einfach immer das Spielglück dazu", erklärt Kruppe. 

Die Konkurrenz zeigt sich derweil vom Auftritt des SVA begeistert. "Sie spielen super. Vorne sind sie immer für ein Tor gut, und hinten haben sie auch alles unter Kontrolle. Das ist schon eine echt geile Hallenmannschaft", sagt Nico Arendt, spielender Co-Trainer der Playhouse Kickers, des noch einzig verbliebenen Freizeitligisten des Turniers.

Die Playhouse Kickers haben bei ihrer siebten Teilnahme bei der Essener Hallenstadtmeisterschaft das erste Mal die Fahrkarte zum Hallo nach Stoppenberg gelöst. "Das ist natürlich toll. Wir haben zwei gute Runden im Löwental gespielt und freuen uns, dass wir endlich im Tempel Hallo-Halle vertreten sind. Wir versuchen viele Fans für das kommende Wochenende zu mobilisieren", erzählt Arend. Bis zu 200 lautstarke Schlachtenbummler sollen die Playhouse Kickers in Stoppenberg unterstützen.

Sportlich gesehen rechnet sich der Tabellenführer der Freizeitliga auch einiges aus. "Gegen Mintard haben wir in Werden mit viel Pech mit 0:3 verloren. Katernberg und Dellwig kann ich nicht einschätzen. Aber das sind auch nur A-Ligisten. Ich denke, dass wir eine realistische Chance haben, weiterzukommen. Wir werden auf jeden Fall Vollgas geben!", verspricht Arendt.

Mit den Playhouse Kickers (Freizeitliga), GTSV Essen, Barispor, Bader SV, Ballfreunde Bergeborbeck, BV Eintracht 16 und dem FC Stoppenberg sind noch sieben Klubs vertreten, die als B-Ligisten zu den absoluten Außenseitern im 32er Feld gehören. wozi

Die Zwischenrunden_Gruppen im Überblick

Gruppe 1
ESC Rellinghausen
Vogelheimer SV

ETB SW Essen
FC Stoppenberg

Gruppe 2
SF Niederwenigern
Barispor 84
Bader SV
BV Eintracht 16

Gruppe 3
FC Kray
SG Schönebeck
Al-Arz Libanon
Heisinger SV

Gruppe 4

BW Mintard
DJK Dellwig 10
DJK SF Katernberg
Playhouse Kickers

Gruppe 5
SV Burgaltendorf
SpVgg. Steele 03/09
SC Phönix
Teutonia Überruhr

Gruppe 6
Adler Union Frintrop
SuS Niederbonsfeld
SF Altenessen 18
VfB Frohnhausen

Gruppe 7
SC Frintrop
DJK Winfried Kray
GTSV Essen
SG Kupferdreh-Byfang

Gruppe 8
RuWa Dellwig
FSV Kettwig
SV Schonnebeck
BF Bergeborbeck

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16.01.2019 - 13:21 - essener53

Viel Glück dem "DRINKING TEAM WITH A SOCCER PROBLEM"