Nach dem Hallenturnier

Aufstiegsträume in Velbert

Kira Alex
31. Dezember 2019, 09:39 Uhr
Foto: Uwe Möller

Foto: Uwe Möller

Während das Jahr 2019 auf die Zielgerade einbiegt, kämpften die Velberter Fußballer im „Zitronenbunker“ um die Stadtmeisterschaft. Den Titel sicherte sich der SC Velbert. Nach dem Turnier richtet sich der Fokus für alle wieder auf die Liga.

Für einige Velberter Teams geht es sogar noch um den Aufstieg. Ein Überblick über die Velberter Aufstiegsaspiranten.

Langenberger SV 1916:
Wollte in der vergangenen Saison eigentlich den Aufstieg in die Bezirksliga klarmachen, stieg dann aber in die Kreisliga B2 ab, weil nichts klappte. Nun führt der Absteiger die Tabelle mit 46 Zählern an - der Wiederaufstieg ist das erklärte Ziel, erzählt Torwarttrainer Frank Küper: „Da gibts nix anderes, das ist ganz klar. Wir haben nur ein Spiel in der Saison verloren.“ In der Halle erreichte der LSV den dritten Platz.

FC Langenberg:
Sitzt dem Langenberger SV mit nur einem Punkt weniger dicht im Nacken auf dem zweiten Tabellenplatz der Kreisliga B. Trainer Müjdat Konak macht keinen Hehl aus dem Saisonziel: „Unser Ziel ist der Aufstieg, wir haben für die Rückrunde auch noch neue Transfers getätigt. Wir werden vom Vorstand komplett unterstützt, was dieses Ziel betrifft. Aber ich will eins klarmachen: Wir werden nicht über Leichen gehen, sondern schauen, dass Fairness über allem steht. Das muss immer wieder angesprochen werden, denn es passieren manchmal Sachen, die echt traurig sind für alle.“

Beim Velberter Budenzauber war für sein Team im Viertelfinale gegen Ligarivalen Langenberger SV Schluss. Ein Ergebnis, mit dem Konak leben kann: „ Die Mannschaft hat sich super präsentiert und als Verein sind wir zufrieden mit der Leistung. Wichtig war, dass alle Spaß haben.“

SV Union Velbert
Der Niederrhein-Bezirksligist überwintert hinter dem 1. FC Wülfrath und dem FSV Vohwinkel auf dem dritten Rang in Reichweite zur Spitze (vier Punkte Rückstand). Der Aufstieg wäre also theoretisch noch möglich, davon will Trainer Mesut Güngör aber erst einmal nichts hören: „Es ist so, dass andere Vereine da oben finanziell stärker sind als wir. Wir haben einen Zweijahresplan, um Spieler zu entwickeln. Natürlich werde ich versuchen, die Spitzen so lange wie möglich zu ärgern.“

In der Halle unterlag Union im Halbfinale ärgerlich dem SC Velbert und landete am Ende auf dem vierten Platz.


Türkgücü Velbert
Eng wird es dagegen für Türkgücü Velbert, die sich in der Kreisliga A so langsam vom Aufstiegstraum verabschieden müssen. Auf Tabellenführer Bayer Wuppertal (43 P.) sind es schon sechs Punkte Rückstand. Dafür rechnet sich die Reserve des SC Velbert in der Gruppe noch etwas aus. In der Halle schied Türkgücü gegen Oberligist und späteren Turniersieger SC Velbert im Viertelfinale aus.

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