Derby

Auch Zorc hofft auf Schalker Klassenerhalt

25. April 2019, 14:27 Uhr

Foto: firo

Nach Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hat auch Manager Michael Zorc von Borussia Dortmund vor dem Revierderby gegen den FC Schalke 04 am Samstag (15.30 Uhr/ARD und Sky) seine Hoffnung auf einen Klassenerhalt des Erzrivalen geäußert.

 «Grundsätzlich finden wir es gut, wenn diese Rivalität weiter in der Bundesliga gelebt werden kann», sagte Zorc am Donnerstag. Watzke hatte der «Bild» zuvor erklärt: «Ich will nicht, dass Schalke absteigt. Die Bundesliga braucht Schalke und die Derbys.»

Schalkes Trainer Huub Stevens antwortete auf die Frage, ob er Dortmund den Titel gönne, derweil ausweichend. Aber auch der Niederländer betonte den gegenseitigen Respekt zwischen den Vereinen. «Die Rivalität zwischen Dortmund und Schalke muss immer bestehen», sagte Schalkes «Jahrhunderttrainer»: «Aber da muss auch Respekt sein für die Arbeit, die in Dortmund geleistet wird. Und der ist da. Wenn das am Ende eine Meisterschaft bringt für Dortmund, wenn sie stärker sind als Bayern, dann werde ich ihnen gratulieren. Aber die Rivalität wird dann bleiben.»

Dortmund liegt vier Spieltage vor dem Saisonende einen Punkt hinter Tabellenführer FC Bayern München auf Rang zwei. Die Schalker haben als 15. sechs Zähler Vorsprung auf den Relegationsplatz.

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Rubriken

Kommentieren

25.04.2019 - 21:31 - Hüller

Zorc ist sachlicher und seriöser gegenüber Watzke. Der ist ganz ok. Sponsoren, so viele freie Werbeflächen gibt es auch nicht mehr im Westfalenstadion.

25.04.2019 - 19:01 - Schalker1965

Alles Heuchelei. Den anderen Ruhrpottvereinen wie Bochum, Duisburg, Essen oder Oberhausen hat nach deren Abstieg auch niemand nachgeweint. Neben der Rivalität auf dem Platz gibt es auch eine Rivalität um die Gunst der Sponsoren. Wenn man also Schalke ein paar Geldgeber abjagen kann, dann wird man Schalke gerne in der 2. Liga ballern.

25.04.2019 - 17:08 - Kuk

Wo er Recht hat, hat er Recht !