Oberliga Westfalen

ASC Dortmund hofft auf Ex-RWO-Verteidiger

Julian Tilders
05. September 2019, 11:47 Uhr

Foto: Tillmann

In der Oberliga Westfalen baut der ASC Dortmund vornehmlich auf die Jugend. Die gezeigten Leistungen offenbaren noch Luft nach oben. In der Abwehr bestehen Verletzungssorgen. Am Sonntag (08.09.2019) wartet ein Mentalitätstest.

„Der Saisonstart verlief befriedigend“, urteilt Samir Habibovic, Sportlicher Leiter des ASC Dortmund, im Gespräch mit RevierSport. Die Leistungen bei den beiden Heimspielen gegen den FC Gütersloh (0:1) und Aufsteiger RSV Meinerzhagen (1:2) „waren allerdings nicht so, wie wir uns das vorgestellt hatten“, zieht Habibovic Bilanz. Es gebe noch Luft nach oben.

Dortmund setzt auf die jungen Wilden

Auswärts gab es bisher für Dortmund Siege gegen den SC Paderborn II (2:1) und die TSG Sprockhövel (3:1), der ASC rangiert als Vorjahres-Dritter aktuell auf Rang acht. Doch „solche Leistungsschwankungen muss man hinnehmen“, beteuert Habibovic.

Denn der ASC hat sich die Ausbildung junger Talente auf die Fahne geschrieben. Der Sportliche Leiter weiß: „Letztes Jahr haben wir acht A-Jugendliche geholt, dieses Jahr zehn. Unser Etat lässt es auch nicht anders zu. Es ist unser Weg als Ausbildungsverein, dass wir die jungen Talente spielerisch entwickeln. Im ersten halben Jahr müssen sie sich noch an den Seniorenfußball gewöhnen.“ Ein Saisonziel gebe er erst nach der Winterpause aus.

Vier ASC-Verteidiger verletzt

Den Saisonstart des ASC erschwert zudem die Personalsituation in der Defensivabteilung. Vier Verteidiger fehlen verletzt: Maurice Buckesfeld fällt wohl noch drei Wochen aus, Mike Schäfer sechs Wochen - und der Ausfall von Jasper Stojan, Neuzugang vom West-Regionalligisten Rot-Weiß Oberhausen, schlägt ebenfalls zu Buche.

„Wir hoffen, dass er in zwei Wochen ins Aufbautraining einsteigen kann“, äußert sich Habibovic über Stojan. Außerdem hatte Linksverteidiger Okan Saritas zuletzt mit einer Mandelentzündung zu kämpfen. „Nicht gerade beste Bedingungen“, sagt der Sportliche Leiter. Eine baldige Rückkehr Stojans käme dem ASC somit gelegen.

Mentalitätstest gegen TuS Erndtebrück

Am Sonntag steht um 15 Uhr nun ein echter Mentalitätstest für die junge Dortmunder Mannschaft an. Der ASC reist zum Tabellenschlusslicht TuS Erndtebrück. Habibovic prognostiziert einen harten Kampf: „Die stehen nicht zu Recht da unten. Nach vier Niederlagen wollen sie den Bock umstoßen. Hoffentlich klappt das nicht gegen uns. Wir müssen in den Köpfen 120 Prozent abliefern, sogar noch mehr als bei den anderen Gegnern.“

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