Amine Harit soll sich laut

Schalke

Amine Harit war offenbar Stammgast im Casino

Tim Müller
03. Januar 2019, 13:30 Uhr

Foto: firo

Amine Harit soll sich laut "Bild" in der vergangenen Saison viele Nächte im Casino um die Ohren geschlagen haben. Bis er sich sperren ließ.

Offensivspieler Amine Harit vom Fußball-Bundesligisten FC Schalke 04 soll einem Bericht der "Bild"-Zeitung zufolge in der Saison 2017/18 oftmals bis in die Nacht hinein im Casino gezockt haben. Die "Bild" zitiert eine nicht genannte Quelle aus dem Schalker Umfeld, Harit habe sich "einsam und verführt von falschen Freunden" in der Spielbank Duisburg die Nächte um die Ohren geschlagen. Seine Leistungen in den Spielen und im Training hätten darunter merklich gelitten, bis Trainer Domenico Tedesco und Sportvorstand Christian Heidel herausfanden, was hinter dem Formtief steckte. Konfrontiert mit seinem Problem habe sich Harit entschieden, einen Schlussstrich zu ziehen. Der 21-Jährige soll sich fürs Casino sogar sperren lassen haben. 

Harit erhielt Bewährungsstrafe nach Autounfall

Die Probleme endeten damit aber nicht. Während der Weltmeisterschaft im vergangenen Sommer war Harit in seinem Heimatland Marokko in einen Autounfall verwickelt, bei dem ein Mann ums Leben kam. Der Schalke-Star wurde zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Heidel erklärte wenig später nach Harits Rückkehr nach Gelsenkirchen: "Auf mich macht er einen relativ aufgeräumten Eindruck. Aber natürlich ist es kein normaler Vorfall, sondern eine Tragödie. Wir werden ihm jegliche Hilfe geben, die er braucht." Trotz vieler Einzelgespräche mit dem Spieler gäbe es laut "Bild" im Verein aber nach wie vor große Zweifel an Harits Mentalität.

Schalke 04 hatte den Rechtsfuß im Sommer 2017 für ca. acht Millionen Euro vom FC Nantes verpflichtet und mit einem Vertrag bis 2021 ausgestattet. In der Vizemeister-Saison 2017/18 kam Harit zu 35 Pflichtspiel-Einsätzen, dabei gelangen ihm drei Treffer und sieben Vorlagen. In der laufenden Spielzeit sind seine Einsätze unregelmäßiger geworden. Harit stand in der Hinrunde nur in zwölf von wettbewerbsübergreifend 25 Pflichtspielen in der Startelf. Dabei erzielte er ein Tor und gab drei Vorlagen. (tm)

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03.01.2019 - 17:31 - luko1944

Marzipan---Ohne Tönnies kann Schalke die Bude schliessen.Übrigens was kann er dafür wenn ein Spieler ins
Casino geht. Die Blöd hat auch nicht immer recht.

03.01.2019 - 16:28 - easybyter

Ein junger Spieler, der in eine Krise geraten ist. So etwas kommt leider vor und ich denke, wenn das Problem bekannt ist, kann man und wird man ihm helfen, also kein Grund einmal mehr die alte Leier zu singen, dass alle weg müssen. Wenn es nach diesen nörgelnden Fans ginge,wäre der Klub längst pleite. Einfallslos und ohne irgendwelche rationalen Begründungen.

03.01.2019 - 16:24 - marzipan-jogy

03.01.2019 - 15:49 - Fußball Realist
In vielen hast du absolut recht. Ein Spieler der ein traumatisches Unfall Ergebnis hatte müsste man mehr betreuen. Im ersten Jahr hat er so gut funktionert.
Zu Herrn Tönnies, er müsste selber endlich weg. Nach Stevens, welche Konzepte er auch versuchte, eigentlich alle gescheitert!
Wir brauchen frischen Wind im Aufsichtsrat, keine Alleinherscher.
So lange das sich nicht ändert, wird es keinen neu Anfang geben.

03.01.2019 - 15:49 - Fußball Realist

Ein klares Zeichen das man sich um sehr wichtige Dinge nicht kümmert . Wobei H. und T. doch genug Zeit haben, da Sie sich ja um den Kader bzw. Neue Spieler nicht kümmern müssen . Läuft ja alles Bestens , hoffe das Klemens Tönnies endlich mal wieder klare Ansagen macht . Kein Bock auf Relegation