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Niederrhein
Amateure/Junioren: Das sagt FVN-Präsident über mögliche Fortsetzung

Peter Frymuth ist WDFV-, und FVN-Präsident sowie Vize-Präsident des DFB.
Foto: firo

Seit Anfang November geht abwärts der Regionalliga West und im Jugendbereich nichts mehr. RevierSport hat mal bei Peter Frymuth, der WDFV-, und FVN-Präsident sowie Vize-Präsident des DFB ist, nachgefragt, wie es denn im neuen Jahr weitergehen könnte.

Die Corona-Pandemie beherrscht auch den Amateurfußball. Seit dem bundesweiten Lockdown Anfang November geht bei den Amateuren und Junioren am Niederrhein und in Westfalen, aber auch bundesweit, nichts mehr.

Dass sich die Situation schon bald wieder ändert, hoffen alle Beteiligten. Auch Peter Frymuth (63) gehört dazu. Der Präsident des Westdeutschen Fußballverbandes und des Fußballverbandes Niederrhein sowie Vize des DFB hat die Hoffnung, dass es im neuen Jahr 2021 weitergeht. Doch versprechen kann auch er nichts.

"Wir sind in der gleichen Situation, wie im Mai/Juni. Wir brauchen einen Anstoß von der Regierung", sagt Frymuth gegenüber RevierSport.

Der ehemalige Fortuna-Düsseldorf-Funktionär erklärt weite: "Ich bin sehr optimistisch, dass der Sport und die Diskussion darüber bei der Politik Gehör gefunden haben. Der Ministerpräsident hat mehrfach gesagt, dass man bei verbesserten Zahlen über Lockerungen bei Sport und Kultur nachdenken wird. Darauf hoffen wir alle."

Frymuth sagt, dass es noch die Möglichkeit bestehe, die Saison regulär zu Ende zu spielen

Frymuth, der am 14. Dezember 2020 seinen 64. Geburtstag feiern wird, will sich jedoch nicht aus dem Fenster lehnen, indem er prognostiziert, wann und wie es weitergehen könnte. Das sei zu spekulativ. Zudem will er den Vereinen, die sich sehr engagieren und mit Ideen einbringen, keine falschen Hoffnungen machen.

"Es ist jetzt müßig, die Vereine mit Varianten, die es geben könnte, zuzuschütten. Es ist ja noch gar keine Grundlage da. Erst muss der Bund bzw. das Land NRW entschieden, wie es mit dem Sport und der Kultur weitergeht. Jeder Funktionär hat da Pläne im Kopf. Ich wiederhole mich aber, wenn ich sage, dass die Entscheidung letztlich nicht in der Fußball-Struktur, sondern nur bei Bund und Ländern liegt", betont Frymuth.

Zudem weiß auch er, dass es auch intern, also in der Ligastruktur des Verbandes, große Unterschiede gibt: "Dann muss man noch schauen, was im Senioren- und Jugendbereich noch möglich ist. Bei den Ligen mit 15 bis 17er Stärke muss man die Situation abwarten. Wenn ich da an die Oberliga Niederrhein mit 22 Mannschaften denke, dann wird es schwer. Ich sage mal so: Stand heute wird es nicht einfach, aber auch nicht unmöglich, die Saison regulär zu beenden. Dafür müssten wir aber Ende Januar, Anfang Februar mit dem Spielbetrieb anfangen. Aber wie gesagt: ich will da jetzt auch nicht weiter spekulieren. Wir müssen das neue Jahr 2021 abwarten und schauen, was die Politik entscheidet."

Eine Sache hat Frymuth ganz besonders auf dem Herzen - die Kinder. Frymuth: "Ganz wichtig wäre aber, wenn die Kinder und Jugendlichen ab dem neuen Jahr wenigstens trainieren könnten. Der Spielbetrieb ist da noch einmal ein anderes Thema. Die Jugend braucht wieder eine Beschäftigung."

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