Einen Tag nach dem bitteren 0:5-Pokalaus gegen Borussia Dortmund verstärkt der MSV Duisburg sein Trainerteam. Eine Vereinsikone kehrt zurück nach Meiderich.

3. Liga

Als Co-Trainer, Scout und Analyst: Ikone kehrt zum MSV zurück

Justus Heinisch
15. September 2020, 16:15 Uhr
Branimir Bajic (r.) ist zurück beim MSV. Foto: firo

Branimir Bajic (r.) ist zurück beim MSV. Foto: firo

Einen Tag nach dem bitteren 0:5-Pokalaus gegen Borussia Dortmund verstärkt der MSV Duisburg sein Trainerteam. Eine Vereinsikone kehrt zurück nach Meiderich.

Vor zwei Jahren beendete Branimir Bajic seine Karriere. Nach acht Jahren und 228 Spielen für den MSV Duisburg. Nun kommt er wieder an die Wedau. Der frühere Verteidiger wird ab sofort als Co-Trainer von Torsten Lieberknecht sowie als Analyst und Scout arbeiten. Das teilten die Zebras am Dienstagnachmittag mit.

"Dass ‚Baja‘ nun wieder beim MSV ist, ist eine Win-Win-Situation: Er bringt eine Menge Erfahrung im Profifußball mit, und wir können ihm nun dabei helfen, den nächsten Schritt in der Trainerausbildung zu machen", freute sich Duisburgs Sportdirektor Ivo Grlic über Bajics Rückkehr. Beide standen schon als Spieler gemeinsam im Kader des MSV.

Bajic selbst musste nicht lange überlegen. "Ich bin froh, wieder in Duisburg zu arbeiten", sagte der 40-Jährige. "Der MSV ist mein Zuhause, und ich bin sehr dankbar, dass ich hier nun weitermachen darf."

Zuletzt arbeitete Bajic bereits im Jugendbereich der Meidericher als Trainer. Ein halbes Jahr lang unterstützte er zudem von Januar bis Juni 2019 Lieberknecht als Individualtrainer. Der Chefcoach ist froh über die weitere Unterstützung, die wenige Tage vor dem Saisonstart in der 3. Liga vermeldet wurde: "Branimir wird uns als Ex-Profi primär im Bereich Gegneranalyse unterstützen. Hier stellen wir uns aufgrund der Tatsache, dass Philipp Klug zum Co-Trainer aufgerückt ist, neu auf. Als Ex-Profi bringt er die benötigte Erfahrung hierzu mit."

Die Transfers des MSV Duisburg im Überblick

Zugänge: Wilson Kamavuaka (GKS Tychy/Polen), Dominik Schmidt, Tobias Fleckstein (beide KSV Holstein Kiel), Maximilian Sauer (SpVgg Greuther Fürth), Orhan Ademi (Eintracht Braunschweig), Mirnes Pepic (FC Hansa Rostock), Dominic Volkmer (FC Carl Zeiss Jena), Niko Bretschneider (Hertha BSC II), David Tomic (VfB Stuttgart II), Darius Ghindovean (MSV Duisburg U19)

Abgänge: Lukas Daschner (FC St. Pauli), Yassin Ben Balla (Eintracht Braunschweig), Lukas Boeder (Hallescher FC), Tim Albutat (KFC Uerdingen), Petar Sliskovic (Türkgücü München), Migel-Max Schmeling (Borussia Dortmund II), Matthias Rahn (FC Energie Cottbus), Marvin Compper (Karriereende)

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16.09.2020 - 07:40 - Sport Frei

Da sieht man mal was für Amateure hier schreiben. Der Pole musste gehen weil er sich mit Lieberkäse am Ende nur noch in den Haaren hatte..
Und die Entscheidung hat am Ende nicht Grille sondern die Herren oben getroffen. Ich finde sie gut. Vielleicht bringt Baja dem Lieberkäse noch was bei.
Als Typ und mit seiner Erfahrung kann er dem Verein auch weiter helfen. Er hat es sich auch verdient was im Verein zu tun.

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16.09.2020 - 05:08 - Gmeurb

So ganz ist mir das Geeiere auf dieser Position, die man aus finanziellen Gründen erstmal erledigt hatte nicht ganz klar?
Man hat dann jetzt zwei Co-Trainer wenn ich richtig gerechnet habe und die sind günstiger als Einer?

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16.09.2020 - 00:28 - Besserwisser64

Ein Schelm, wer böses dabei denkt....
Plan B schon vorsorglich installiert, falls TL erfolglos bleibt?!

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15.09.2020 - 19:18 - iapofgod

Lieberknecht hat augenscheinlich Segelohren. Diese Feststellung muss erlaubt sein.

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15.09.2020 - 18:08 - Kasalla

@ Wunderhase

Besser kann man es nicht schreiben.

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15.09.2020 - 17:35 - Wunderhase

Die Aktivitäten des Hernn Grlic stinken zum Himmel.. Scholtysik muss aus wirtschaftlichen Gründen gehen aber für einen ...ic ist genügend Kohle da. Wichtig ist viele kritiklose Claqueure um sich zu gruppieren, die sind ungefährlich und gutieren schlechte Arbeit. Mit diesen Schmierfinken wird man so schnell nicht wieder aufsteigen.

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