Regionalliga West

Alemannia Aachen: Verstärkung aus der 3. Liga

05. Oktober 2020, 16:04 Uhr
Nick Galle (rechts), hier im Duell mit dem ehemaligen Essener Kai Pöger. Foto: Michael Gohl

Nick Galle (rechts), hier im Duell mit dem ehemaligen Essener Kai Pöger. Foto: Michael Gohl

Fußball-Regionalligist Alemannia Aachen ist noch einmal auf dem Transfermarkt tätig geworden. Die Kaiserstädter verstärken sich mit einem Spieler aus der 3. Liga.

Alemannia Aachen kann kurz vor Ende der Transferperiode noch einen weiteren Neuzugang präsentieren. Vom Drittligisten Hallescher FC wechselt Nick Galle an den Tivoli. Dieser stellte sich zuletzt unter anderem auch beim Aachener Liga-Konkurrenten FC Schalke 04 II vor.


Galle wurde im Nachwuchsleitungszentrum des 1. FC Köln ausgebildet. Nach einer Spielzeit für die U19-Junioren von Viktoria Köln wechselte der 22-jährige Linksfuß zu Fortuna Düsseldorf. In 40 Regionalliga-Einsätzen für die U23 gelangen dem Verteidiger ein Treffer sowie fünf Vorlagen. 2019 folgte Galle dem Lockruf aus Halle, wo er zu zwei Drittliga-Einsätzen kam.

"Wir haben die Entwicklung von Nick Galle in den letzten Jahren aufmerksam verfolgt. Nick ist ein junger, dynamischer Spieler, der eine gute Zweikampfführung an den Tag legt und zudem mit einem guten Offensivdrang ausgestattet ist“, freut sich Sportdirektor Thomas Hengen über die Verpflichtung.

"Ich brenne darauf, in Aachen neu Fuß zu fassen. In Halle konnte ich durch eine Verletzung leider keinen Spielrhythmus finden. Die Gespräche mit den Verantwortlichen waren äußerst positiv. Ich freue mich auf den Tivoli und die Unterstützung der tollen Aachener Fans, die ich bislang nur als Gegner kennenlernen durfte“, sagt Nick Galle zu seinem Wechsel ins Dreiländereck.

Debüt konnte schon am Dienstag folgen

Schon am Dienstag (19.30 Uhr) könnte Galle für seinen neuen Klub debütieren. Dann geht es für die Alemannia in der Liga weiter. Der SV Lippstadt gastiert in Aachen. Es folgen zwei weitere Heimspiele gegen Rot-Weiß Oberhausen (10. Oktober, 14 Uhr) und Schalkes U23 (18. Oktober, 15.30 Uhr). 

"Jetzt spielen wir gegen Lippstadt. Das ist ein schwerer Gegner, der in der Tabelle vor uns steht. Es macht in dieser Zeit gar keinen Sinn, weit voraus zu blicken. Das haben wir doch am eigenen Leib erfahren. Wir denken nur in Turnier-Form - von Spiel zu Spiel. Wir müssen unsere Konzentration schnell und weiter hochfahren. Es geht Schlag auf Schlag", warnt Hengen vor dem nächsten Rivalen.

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