Am kommenden Sonntag (14 Uhr) steigt im Stadion am Zoo der Klassiker in der Regionalliga West: Im West-Derby bittet der Wuppertaler SV Rot-Weiss Essen zum heißen Tanz. Viele RWE-Fans werden das Spiel nicht besuchen.

Wegen Betretungsverboten

Aktive RWE-Fanszene verzichtet auf WSV-Spiel

04. November 2019, 17:48 Uhr

Foto: Thorsten Tillmann

Am kommenden Sonntag (14 Uhr) steigt im Stadion am Zoo der Klassiker in der Regionalliga West: Im West-Derby bittet der Wuppertaler SV Rot-Weiss Essen zum heißen Tanz. Viele RWE-Fans werden das Spiel nicht besuchen.

"Ich hoffe auf mehr als 5000 oder 6000 Zuschauer. Es kann gut sein, dass die Essener 2000 oder gar 3000 Fans mitbringen. Unsere Zuschauer werden sicherlich zu diesem Spiel auch kommen. Ich freue mich auf ein leidenschaftliches Derby auf dem Rasen und lautstarke, geile Stimmung von den Rängen", sagt WSV-Sportdirektor Karsten Hutwelker gegenüber RevierSport.

Ob am Ende wirklich bis zu 6000 Fans diesem Spiel beiwohnen werden, ist fraglich. Am Montag verkündete die aktive RWE-Fanszene ihr Fernbleiben bei diesem Derby.

Die Erklärung der aktiven Essener Fanszene im Wortlaut:

Mit diesem kurzen Schreiben wollen wir öffentlich machen, dass wir die Partie beim Wuppertaler SV nicht besuchen werden! Aufgrund von zahlreichen Betretungsverboten für das Wuppertaler Stadtgebiet, bleibt uns gar keine andere Wahl, als dem Spiel fern zu bleiben. So können wir der Mannschaft leider nicht den gewohnten Rückhalt liefern, wie wir es sonst tun.

Bei keiner der vom Betretungsverbot betroffenen Personen liegt aus dem Vorjahr in Wuppertal eine rechtskräftige Verurteilung o.ä. vor, was dieses Verbot begründen würde. Wir verzeichnen somit einen massiven Einschnitt in die Bewegungsfreiheit eines Menschen und damit in dessen Grundrecht.

Betretungsverbote sind in den letzten Jahren ein häufig genutztes Mittel der Polizei, um Personen auch ohne Stadionverbot vom Stadionbesuch fernzuhalten. Regelmäßig werden die Betroffenen später vor Gericht noch freigesprochen, was die Willkür dieser Verbote aufzeigt. Solche Verfahren sind allerdings auch kostspielig, so dass nicht jedes Mal gegen diese Verbote vorgegangen werden kann.

Wir haben die Mannschaft natürlich informiert und die Gründe dargelegt, wieso die Unterstützung aus dem Gästeblock an diesem Tag nicht so rüber kommen wird, wie sie es sonst gewohnt ist. Letztlich können sich alle bei der Staatsgewalt bedanken, dass diese ein stimmungsvolles Spiel zunichte gemacht haben und unsere Elf indirekt benachteiligt wird!

Die aktive Fanszene!

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06.11.2019 - 15:23 - wb.

im grunde lässt der oben aufgeführte brief wesentliche angaben offen.
wie riichtigerweise gesagt wurde kann man die wiedereinsetzung in den vorherigen stand beantragen
mit dem ziel, dann doch zum spiel zu gehen. das hängt dann eben vom einzelnen fall ab. das verfahren
ist jedenfalls nicht kostspielig.
da auch von der "fanszene "nichts weiter kommt,kann sie eigentlich stand jetzt kaum auf
verständnis hoffen bei denen, die sich gesetzestreu verhalten. wird auch entsprechend in den
kommentaren hier bestätigt.
als "schlichtes gemüt" will ich hier gs. nicht politisieren. geht immer noch um fussball. erfahrungsgemäss
landet man auch je nach wortwahl in einer der beiden "schubladen".wollte eigentlich nur etwas klarheit
reinbringen .ganz unbewandert ist man schliesslich nicht. gruss aus bergeborbeck und nur der RWE!
ps. beim letzten spiel habe ich 4-1getippt.,zum nächsten wird es ein geschmeidiges 1-2:).

06.11.2019 - 13:00 - Frankiboy51

Ja ja, die schlichten Gemüter !

06.11.2019 - 11:07 - Außenverteidiger

Wie immer sehr gut zusammengestellt Anton. Bin fast überall deiner Meinung und genau diese Entwicklung wird uns angeboten oder steckt hinter den Aussagen. Natürlich ist der Protest hochpolitisch. Da wird der politische Diskurs auf den Fußball übertragen. Letztendlich kann ich die Unzufriedenheit verstehen, jedoch freuen sich die Mächtigen über solche Aktionen. Die An und Abreise wird weniger erschwert. Eigentlich steht der Verein über allem.

Falls es falsch herüber kam. Ich bin mega Preußenfan und unheimlich dankbar für deren Erfindung des Sozialsystems.

Wie du schon geschrieben hast, basieren die Gesetze auf einer gewissen Vernunft usw., jedoch bei einer starken Erziehung des Staates, wo alle Bürger auf einen Nenner gebracht werden. Letzteres fehlt heute und die Erziehung ist seit der 68er Generation total in die Hose gegangen. Deshalb wird die persönliche Freiheit menschlich und nicht demokratisch/staatsbürgerlich ausgelebt. Der Mensch hat auch mal Bock sich auszuleben. Wer mutig ist, wird an Grenzen gehen, die viele verstören und wo die aktuellen Gesetze nicht abschrecken. Witzigerweise sind alle Fangruppen einem der erwähnten Sozialkonstrukte nahe. Egal wer davon an der Macht ist würde dieses Benehmen mit Prügel ohne Ende strafen.

Ich bin der Meinung, dass die Gesetzesfolgen nicht mehr zeitgemäß sind und bin in diesem Punkt bei den Ultras. Der bewiesene Anhaltspunkt der Gefahren muss als Beweis dienen, um Personen generell aus dem Verkehr zu ziehen. Wer in dieser Saison irgendwo randaliert hat, gehört in den Knast und nicht mit einem Betretungsverbot belegt. Unsere Gerichte sind überlastet. Warum? Weil jeder Sche*ß diskutiert wird. Tatbestand der Sachbeschädigung bewiesen= Knast. Kommt das noch einmal vor gibt's mehrere Jahre. So kommt man wieder Ordnung in den Saustall.

Zusammengefasst: Für den heutigen Freiheitswunsch, bedarf es einer ordentlichen Erziehung. Weg vom Menschen und hin zum Bürger. Kinder können sich nicht selbst erziehen und sollten in unsere komplexe Welt eingeführt werden.

Ich fahre nach Wuppertal. Warum? Zum einen steigt die Freude und Wut auf 90 Minuten RWE und zum anderen bin ich ein Fan des Fußballs. Der jetzige Vorstand in Wuppertal macht seine Sache sehr gut. Die Wuppis unterstützen uns immer mit bis zu 1000 Fans. Ein mega Verdienst im Vergleich zu den U 23 Mannschaften mit älteren Spielern.

06.11.2019 - 09:46 - asaph

Ich schätze mal, die echten RWE-Fans fahren nach W und die Selbstdarsteller bleiben zu Hause. Alles gut, vllt. mal ein Spiel ohne Randale!

06.11.2019 - 08:07 - Anton Leopold

@Außenverteidiger
Leider kann ich nicht ohne politische Bezüge ausführen, weil der Zeitlauf politischen Bewegungen unterworfen war und ist. Ich bedaure dies, es geht aber nicht anders.

Zum BGB: Das Privatrecht verfolgt im Wesentlichen das Ziel der Auflösung und Lösung sozialer Konflikte von Rechtssubjekten (Menschen, Vereine, Körperschaften, juristische Personen, Personenvereinigungen), die auf gleicher Ebene stehen. Diese Konflikte sind menschlich und treten unabhängig von Staats- und Gesellschaftsform auf. Ihre Intensität und Ausprägung in der Breite korreliert mit dem Maß an gewährter Freiheit.
Die Fortgeltung des BGB von 1900 regelt das Grundgesetz von 1949. Die Staatsform ist auf keinen Fall alles andere als egal. Das BGB von 1900 unterliegt einerseits römischen Prinzipien und stellt andererseits dem Liberalismus des 19. Jahrhunderts ein Zeugnis aus. Es passt zu allen Staatsformen, soweit diese im Kern rechtsstaatliche Strukturen aufweisen. Deshalb passte es zum Kaiserreich von 1871, das zwar keine Demokratie im heutigen Sinne, sehr wohl aber ein Rechtsstaat war, es passte zur sowohl demokratischen als auch rechtsstaatlichen Weimarer Republik und selbstverständlich zur Bundesrepublik Deutschland. Es passt nicht zum Sozialismus, weder zum braunen, noch zum roten, und wird nicht zum erwarteten grünen passen. Das ns-Regime bezeichnete es als "undeutsch" und hob weite Teile auf, etwa durch Rassengesetze. Die DDR führte ein eigenes Zivilgesetzbuch ein, weil Eigentumsgarantie und Kommunismus natürliche Feinde sind. Wenn heutzutage Funktionäre von Verbraucherschutzverbänden in der Öffentlichkeit äußern, "das Bild des mündigen Verbrauchers" sei "überholt", muss jedem klar sein, wohin die Reise im grünen Sozialismus gehen wird. Für braune Sozialisten war es schon deshalb eine Provokation, weil seine Regeln zur "Gesellschaft" edler daherkommen als die Regeln zur "Gemeinschaft". Für rote und grüne Sozialisten ist der Grad an gewährter Freiheit eine Provokation - für die Kommunisten unter ihnen (Marx/Lenin/Stalin = rot; Mao = grün) ohnehin (vergleiche die Ziele des kommunistischen Manifests) für die Rousseauisten grüner Prägung aber auch, weil es mit seiner freiheitlichen Struktur dem durch Selbstermächtigung ermittelten "volonté géneralé" zuwiderläuft.

Zurück zum Betretungsverbot.
Strafrecht und Ordnungsrecht (hier Polizeirecht) sind in modernen Rechtsstaaten getrennte Materien. Das Strafrecht dient der Verfolgung und Ahndung von bereits verübten Straftaten. Das Ordnungsrecht dient der Gefahrenabwehr, sprich der vorsorglichen Verhütung solcher Taten.

Ein Beispiel: Wenn jemand in seiner Liegenschaft unbemerkt alle Brandschutzbestimmungen und erkannte Brandgefahren ignoriert, kann er im Brandfall wegen fahrlässiger Brandstiftung strafbar werden, worauf empfindliche Strafen stehen. Die im jeweiligen Bundesland zuständige Behörde zur Abwehr der Brandschutzgefahren wird aber bereits vorher tätig, z.B., wenn jemand eine Nutzungsgenehmigung oder eine Nutzungsänderung beantragt oder wenn ein Nachbar der Behörde einen Hinweis auf die Missstände gibt. Dann erscheint u.a. (je nach Bundesland verschieden, denn Ordnungsrecht ist Ländersache) die Feuerwehr und kontrolliert die Einhaltung der Bestimmungen. Erkennt die Behörde Mängel, kann sie durch verschiedene Verwaltungsakte reagieren, etwa Nutzungsuntersagungen aussprechen oder Beseitigungsanordnungen treffen. Bußgelder wegen einer Ordnungswidrigkeit sind ebenfalls denkbar. So kann es auch im EFH kommen, wenn die Feuerwehr verbietet, dass sich im ausgebauten Dachgeschoss Menschen zu Wohnzwecken aufhalten, weil ein Rettungsweg fehlt.
Kurz: Ordnungsrecht (Polizeirecht ist Teil dieser Materie) dient der Gefahrenabwehr, Strafrecht der Verfolgung bereits in Straftaten realisierter Gefahren.

Die Wurzeln des heutigen Polizeirechts liegen in der Restauration Metternichs. Stellt man sich Zeitläufe in Gesellschaften als Pendelbewegungen vor, erscheinen Hambacher Fest und die Revolution von 1848/49 als natürliche Abwehrbewegungen gegen Beschränkungen des Freiheitswillen des Menschen. Preußens rechtsstaatliche Wurzeln reichen weit bis ins 18. Jahrhundert zurück. Preußisches Polizeirecht wirkt aus heutiger Sicht autoritär, folgte aber bereits damals Prinzipien der Vernunft und der Aufklärung. Es ist unfair, es an heutigen Maßstäben zu messen.
Mit dem Bonner Grundgesetz von 1949 unterliegt jedes staatliche Handeln dem aus Art. 20 Grundgesetz abgeleiteten Rechtsstaatsgebot. Hierzu gehört entscheidend der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit. Ein längerfristiges Aufenthaltsverbot, hier Betretungsverbot genannt, stellt einen scharfen Eingriff in Grundrechte dar, insbesondere in das Grundrecht auf allgemeine Handlungsfreiheit gemäß Art. 2 Grundgesetz. Eine Polizeibehörde, die ein solches gem. § 35 Absatz 2 Polizeigesetz NRW ausspricht, muss deshalb die Grenzen der Verhältnismäßigkeit beachten. Das heißt: Die Maßnahme muss einen zulässigen Zweck verfolgen, generell geeignet sein, das Ziel zu erreichen, von den zur Wahl stehenden Mitteln das mildeste sein und nach einer Abwägung auch angemessen sein.
An dieser Stelle wird es spannend. Ich hasse Spekulationen, aber wenn die Behörde rechtmäßig handelt, hat sie Gefährder im Blick, die bereits auffällig geworden sind. Ferner - Achtung mildestes Mittel - sollte sie bereits die Maßnahme der Gefährderansprache genutzt haben, beispielsweise vor dem Auswärtsspiel gegen RWO. Schaut man sich die Bilder im Internet an, die in Bezug auf das Auswärtsspiel in OB entstanden sind, kann man auf die Idee kommen, dass das nicht viel genutzt hat. Schließlich müssten die betroffenen Personen bereits Ziel von Platzverweisen geworden sein, die ebenfalls keinen Lerneffekt nach sich gezogen haben dürfen. Das weiß ich nicht, vermute ich aber. Ich wohne seit Jahrzehnten nicht mehr in NRW. Die bayerische Polizei hat ganz andere Befugnisse und nutzt diese auch. Wer in Aschaffenburg mit einem Kennzeichen der hessischen Stadt Offenbach (OF - ein Buchstabe, vier Zahlen) oder des Landkreises Offenbach (OF- zwei Buchstaben, drei Zahlen) herumfährt, dürfte anlassunabhängige Kontrollen durch die Polizei gewohnt sein - in Bayern hält man Offenbach für die Heimat des Verbrechens.

Gegenüber einer Ingewahrsamnahme, die eine freiheitsentziehende Maßnahme ist, stellen Platzverweise und Betretungsverbote wiederum die milderen Mittel dar.
Wenn Du schreibst, dass Du nicht verstehst, wieso ein Gefährder nicht hinter Gittern ist, ist die Frage einfach zu beantworten: Weil diese Eskalationsstufe noch nicht erreicht ist. Was nicht ist, kann noch kommen. Die Engländer etwa machen das seit Jahren mit ihren prominenten Fußball-Randale-Experten.

Im Übrigen hast Du mit Deinen Fragen mal wieder den Kern getroffen: Wenn das Strafrecht aufgrund überzogener Permissivität nicht mehr genug Abschreckungspotential bietet, kann der Staat nicht anders als zu den Mitteln des Ordnungsrechts zu greifen. Das geschieht sogar in NRW.
Wer sich das neue bayerische Polizeirecht anschaut, erkennt andere Durchgriffsbefugnisse.

Man kann diese Entwicklungen beklagen und ich ärgere mich darüber sehr. Ich halte es aber mit Böckenförde und seinem Theorem, nach welchem der liberale Rechtsstaat seine eigenen Voraussetzungen nun einmal nicht garantieren kann.

Den "aktiven RWE-Fans", die hier mitlesen, sei gesagt: Ihr spielt, wenn und soweit Ihr öffentlich durch antisoziales Verhalten auffallt, nicht nur mit der Zukunft unseres geliebten Vereins, ihr sägt auch am Ast der Freiheit auf dem wir alle sitzen. Bayern steht für den Leviathan im Sinne von Thomas Hobbes. Die bestenfalls roussaueistischen Grünen stehen für eine Nanny-Diktatur im Sinne von bestenfalls Singapur, schlimmstenfalls China. Wollt Ihr Schleierfahndung und Personenkontrollen sowie regelmäßige Durchsuchungen und Ingewahrsamnahmen? Oder wollt Ihr ein Punktesystem und einen Überwachungsstaat? Dann macht weiter. Wundert Euch aber bitte nicht über die Gegenmaßnahmen.

Den vom Betretungsverbot betroffenen Fans steht der Antrag gem. § 80 Absatz 5 der Verwaltungsgerichtsordnung beim Verwaltungsgericht offen. So teuer ist das Verfahren nicht.

06.11.2019 - 07:02 - elfmeterkiller

Da sieht man wieder, das es den sogenannten Fans (die das Spiel boykottieren) gar nicht darum geht die Mannschaft zu unterstützen. Sie können sich nicht so selbstdarstellen wie sie wollen. Wären es richtige Fangruppen würden zu mindest die kommen, die kein Einreiseverbot haben und für die anderen mit die Truppe anfeuern.
Aber ist ja nichts Neues. Ich erinnere nur an den beleidigten Abmarsch in Straelen.
Wir bekommen es auch ohne die hin.

05.11.2019 - 19:37 - Pfeifendlichab

Ein echter Fan ist vor Ort und peitscht seine Mannschaft friedlich und ohne kindsköpfiges Pyro nach vorne. Egal was nebenbei in den Medien oder den sicherheitsverantwortichen Polizeikräften abgeht.

05.11.2019 - 19:09 - Außenverteidiger

Ein Gesetz aus Preußenzeiten...die haben mit ihren Mitteln geschafft, was unsere Generation erst einmal liefern muss. Ich bleibe gespannt.

Ich verstehe nach wie vor nicht, wie Personen, von denen Gefahren ausgehen frei herumlaufen können? Woher kennt man die Gefahr? Also wenn jemand die Beweise für eine Gefahr hat, wäre es doch grob fahrlässig die Person nicht einzusperren. Da liegt für mich der Punkt.

Die aktuellen Gesetze, scheinen nicht zeitgemäß zu sein. Da nehme ich gerne deine 130 Jahre. Natürlich fragt sich auch kein Schwein, warum das BGB von 1900, noch heute gilt.:P Ist die Staatsform etwa doch egal? ;)

05.11.2019 - 18:34 - wb.

@aussenverteidiger:
apropos rechtsstaat:
bei einer gefahr für die öffentliche sicherheit und ordnung können behörden erforderliche,
geeignete und angemessene massnahmen treffen. das gesetz gibt'schon 130 jahre (seit preussen).

die massnahmen hier sind die stadtbetretungsverbote, die
bei dem verwaltungsgericht (hier gelsenkirchen)überprüft werden können.
soweit ist alles in ordnung.

die frage ist, ob man dir oder mir morgen einen brief schicken kann und verbieten kann,
am sonntag die stadt wuppertal zu betretenund unter welchen voraussetzungen.

es gibt gerichte (wohl zuletzt bei einem ksc ultra-fan),die entschieden haben, dass solche
stadtbetretungsverbote rechtens sind.

wenn ich es richtig sehe, ist das wohl noch nicht überall so entschieden. darum unterstelle
ich mal den oben genannten verfassern "der aktiven fanszene ",dass sie mit ihrem boykott
auf diese sache öffentlich aufmerksam machen wollen.

meine meinung:auch leute, die vorbelastet sind, haben grundrechte und können sich aufhalten
wo sie wollen.für "fussballfans" gibt es stadionverbote.
ausserdem ist schon eine solche verordnung (viele verbote sollen ergangen sein) an sich
schon eine belastung.
hätten ich oder du nach dem spiel in bg in besagtem zug nur gesessen und nur die
personalien wären aufgenommen worden, wäre es möglich ein solches stadtbetretungs-
verbot in den händen zu halten.

so gesehen verstehe ich die verfasser und ihre solidarität.

05.11.2019 - 15:19 - Frankiboy51

Dieser Kommentar wurde entfernt.

05.11.2019 - 15:11 - knallroteressener

Mensch ...muss doch ma gut sein. Köppe zu. Auf zu den Wuppis.Sieg einfachen und gut is.

05.11.2019 - 13:54 - Außenverteidiger

Ich bin auch kein Freund davon, meinem Verein fern zu bleiben. Bei einem Heimspiel würde ich kein Verständnis haben, weil zivilrechtliche Sachen nicht über den Fußball ausdiskutiert werden sollten. Dafür muss das Demonstrationsrecht im privaten genutzt werden. Oder eben über Wahlen.

Den anderen Punkt kann ich nicht verstehen. Der Rechtsstaat muss nicht schwachgeredet werden. Die Wähler bestimmen über Parteien ab, welche Gesetze verabschieden und wir können nur nachgelagert agieren. Mittel und Werkzeuge um Täter zu identifizieren sind da, politisch scheinbar nicht gewollt. Somit müssen wir darunter leiden, wenn ein Straftäter frei herumlaufen darf. Die "gefährlichen" Personen haben für Wuppertal ein Verbot erhalten. Sind sie nur in Wuppertal gefährlich? Sie könnten auch ins Ausland reisen und dort gefährlich werden....Grundsätzlich gilt in Deutschland die Unschuldsvermutung, jeder Mensch hat das Potenzial gefährlich zu sein.

Wenn jemand bereits straffällig wurde, hat er seine Strafe abgesessen und muss entsprechend betrachtet werden. Worüber wir reden können ist, ob die Strafen ausreichen.

Wenn wir über eine Überführung reden, wäre der Spieltag in Wuppertal doch optimal. Vom HBF Essen werden die Personen begleitet und bei einer Straftat sofort herausgezogen. Wer sich dazwischen stellt, selber schuld und dann kommt´s zur Verurteilung. Falls der Täter schnell frei kommt, nachdem er rückfällig wurde, sollten wir eher die Gesetze hinterfragen.

05.11.2019 - 13:02 - rotweissliebe

@AV: ich kann Deine Meinung akzeptieren und nachvollziehen. Trotzdem sollten doch Proteste egal in welcher Form zielorientiert sind. Das Ziel erschliesst sich mir bei dieser Aktion nicht, hier wird nur unserer Mannschaft geschadet, die den Support benötigt um eventuell noch das Eine oder andere Prozent beim Leistungsabruf rauszukitzeln. Es glaubt doch wohl niemand, das dadurch Betretungsverbote oder sonstige Aktionen zurückgenommen oder zukünftig unterlassen werden. Es ist halt besonders in einen Rechtsstaat nicht so einfach kriminelle Aktivitäten einer bestimmten Person zuzuordnen und zu beweisen, das Argument "nicht bewiesen, also weiter so" zieht hier meines Erachtens nicht. Die unbeteiligten Bürger haben gleichfalls das Recht vor Sach- oder Körperlichen Schäden geschützt zu werden.

05.11.2019 - 10:32 - Außenverteidiger

Danke Anton für die Fakten.

Ich bin zwar kein Ultrafan, allerdings tun wir unseren Jungs da unrecht. Zum einen ist die Stimmung in den modernen Arenen richtig gut. Ich spreche hier von Dortmund, Schalke usw. Frühere Stadien hatten nicht die Masse an Zuschauern und eine andere Bauweise. Bei uns Essenern kommt die Ligazugehörigkeit hinzu. Ihr redet von der ersten, zweiten oder dritten Liga. Wir kennen Essen als Viertligisten! Welcher Viertligist hat überhaupt noch Nachwuchs, Stimmung oder ähnliches? Dazu sind wir eine andere Generation. Der Vorsinger oder Einpeitscher nimmt viel Arbeit ab, die Organisation als Gruppe ermöglicht ein entspanntes miteinander. Nicht jeder Fan ist ein Häuptling oder fähig seine Meinung zu äußern. (Hierachien und Führung) Natürlich kann dies manchmal in Selbstverherrlichung münden. Aber wer will es ihnen verdenken? Machen wir Fans doch auch. Hier im Forum feiern wir RWE Fans uns selbst, die machen es wenigstens im Stadion und zeigen Präsenz. Bei den Leistungen in den letzten Jahren, hilft die Gruppendynamik um überhaupt seine Mitglieder zu mobilisieren. Des Weiteren sind die Lieder richtig gut und mitsingen lohnt sich. Finden wir alle gut.

Der nächste Punkt ist folgender. Sobald wir über Gruppen reden, haftet ein unterschiedliches Bild vor Augen. Der Gesetzgeber nutzt das negative Bild gegen Ultras und Hooligans bewusst aus, um seine Probleme zu vertuschen.

1. Wenn von einem Bürger Gefahr ausgeht, dann gehört dieser hinter Gitter und nicht mit einem Betretungsverbot belegt.
2. Wenn ich keine Gesetze habe um gegen diese Gefahren vorzugehen, muss ich als Partei beim Wähler Lösungen präsentieren, die zu Erfolgen führen.
3. Wenn Gruppen krimineller Natur sind, dann muss ich Gesetze entwickeln, in denen die Zugehörigkeit bestraft werden kann.
4. Kriminalität wird man niemals abschaffen, jedoch kann ein regelkonformes Handeln durch Gesetze anerzogen werden. (5. Gebot der Bibel ist ein schönes Beispiel. Für uns selbstverständlich, menschlich allerdings nicht.)

Ich bleibe dabei: Schuldig=Knast, unschuldig=FREI.

05.11.2019 - 09:13 - Ostwestfale

Zum Thema Betretungsverbote äußere ich mich nicht, da ich nichts darüber weiß und ich es gefährlich finde, mit nicht einmal Halbwissen darüber zu philosophieren.
Ansonsten sprechen mir hier die Allermeisten aus dem Herzen. Jeder, der das alte GMS in den 70er, 80er und 90er Jahren erlebt hat, stellt einen Wandel der Atmosphäre fest, und zwar nicht zum Positiven. Das gilt für alle Fanszenen, Dortmunder, Duisburger, Schalker usw. die der „Oldschool“ Fangeneration entstammen, bedauern den Verlust dieser ursprünglichen Fußballatmosphäre. Auch hier möchte ich jedoch vorsichtig sein, ich möchte auch den Ultras bzw.. ihren Nachfolgern keine Vorwürfe machen, sie seien keine Fans. Ihre Vorstellungen davon sind nur sehr unterschiedlich zu der meinigen. Der Begriff „aktive Fanszene“ hat uns schon vor gut 15 Jahren, als dieser kreiert worden ist, auf die Palme gebracht. Er führt zur Spaltung, er sorgt dafür, dass das Gefühl entsteht, dass einige sich über andere stellen und somit durchaus für den Eindruck, dass sich eine Gruppe der Fanszene für wichtiger hält. Das bezeichne ich als Hybris und in der Tat kann man das so beurteilen, dass es diesen Leuten nicht im Schwerpunkt um Fußball geht. Wie gesagt, es drängt sich der Eindruck auf. Aber Aktionen wie die hier thematisierte führen nicht gerade dazu, dass sich dieser Eindruck verflüchtigt.
BTW, der neue Nick von Julius als Opfermann hat mich herzlich auflachen lassen.

05.11.2019 - 08:35 - Der Weise

@Red1907 wo habe ich alle Ultras als Straftäter dagestellt? Habe die Selbstdarstellerei eben dieser Verurteilt. Sie sind ein fester bestandteil der Kurve, zumindest die unter ihnen die sich benehmen können. Und wie hier nachzulesen ist stehe ich mit meiner Meinung nicht alleine da.

@Anton Leopold
Denke schon das die genannten Vorfälle damit zusammenhängen, die Verbote werden wahrscheinlich Leute getroffen haben die dort involviert waren und keine unschuldigen, die sich in der Vergangenheit vernünftig verhalten haben.

Ja die alten K- Block Zeiten, ohne Liederbuch, mit Spontaner spielbezogener Stimmung ohne Liederbuch war schon geil, diese Zeit kommt leider nicht mehr zurück. Aber die Erinnerung daran bleibt.

Freue mich total auf das Spiel im Tal und auf die 3 Punkte die wir mit nach Hause nehmen werden.

In diesem Sinne

NUR DER RWE

05.11.2019 - 07:19 - Anton Leopold

Dieser Kommentar wurde entfernt.

04.11.2019 - 23:28 - rotweissliebe

Ich bin schon "aktive Fanszene" da war Schwerdtfeger noch Präsident :-) da werde ich bestimmt nicht "inaktiv" weil ein schwarz gekleideter Zündelidiot Schwebebahnverbot kriegt, sorry, ein richtiger Fan ist am WE dabei und unterstützt die Mannschaft, wäre ja noch schöner....

04.11.2019 - 23:00 - lapofgods

Ich habe nicht alles gelesen, aber das allermeiste davon gefällt mir. Ich bin auch sehr dafür, dass man sich nicht von Ultras für deren Spielchen instrumentalisieren lassen sollte.

04.11.2019 - 22:52 - rotweissliebe

Dieser Kommentar wurde entfernt.

04.11.2019 - 22:48 - rotweissliebe

Also ich lasse mir bestimmt nicht mein Lieblingsauswärtsspiel entgehen :-) nur weil ein Krimineller Betretungsverbot hat, einfach keine Scheisse bauen und den geilsten Club der Welt anfeuern, dann kriegt man auch kein "Köln-Kalk" Verbot :-) Wir werden den Wuppies wieder ein ordentliches "Wuppertal Asozial" entgegenbrüllen und ein schönes "Rot-Weiss Essen, fixxen und vergessen" als Dank zurückbekommen :-) Pyro bleibt ja dann wohl diesmal draussen, gibt es wenigstens für Beide keine Geldstrafen und die Einnahmen bleiben in der Kasse der Wuppies, die Punkte müssen wir leider mitnehmen :-)

04.11.2019 - 22:24 - Anton Leopold

Das "Betretungsverbot" hat mit Strafverfolgung oder Strafe nichts zu tun sondern ist eine polizeiliche Standardmaßnahme zur Gefahrenabwehr. Ermächtigungsgrundlage ist § 34 Absatz 2 Polizeigesetz NRW. Rechtsmittel wäre ein Antrag gem. § 80 Absatz 5 der Verwaltungsgerichtsordnung, einzulegen beim zuständigen Verwaltungsgericht. Richtigerweise heißt Betretungsverbot eigentlich längerfristiges Aufenthaltsverbot. Die Polizeibehörde ist natürlich an den rechtsstaatlichen Grundsatz der Verhältnismäßigkeit gebunden, wenn sie eine solche Entscheidung trifft. Ob ein Betretungsverbot, welches in einige Grundrechte eingreift, gerechtfertigt ist, kann nur im Einzelfall beurteilt werden.

Deshalb wäre ich auch vorsichtig mit Pauschalurteilen, die hier einige fällen. Insbesondere haben
- Pyrotechnik in Lippstadt
- Oberhausen Sterkrade
- die zwei Anzeigen wegen des Vorfalls im Sonderzug (Kurdendemo)

damit gar nichts, aber auch wirklich rein gar nichts zu tun. Jedenfalls nicht unmittelbar und aktuell.

Spekulieren kann und will ich nicht und natürlich greift die Polizei auch mal gerne ins Klo - jedoch werden solche Maßnahmen nicht gegen uns, die hier friedlich posten, verhängt, sondern gegen Leute, die bereits in Erscheinung getreten sind. Gegen Personen also, bei denen die Polizei davon ausgeht, dass Gefahren von ihnen ausgehen. Vor allem in Wuppertal.

Warum dann alle zuhause bleiben? Aus Solidarität? Aus Trotz? Weil das Stadion am Zoo ein zugiger Ort ist (ich war erst zweimal da und habe mich sehr, sehr unwohl gefühlt.)
Ich komme am Samstag und treffe noch zwei RWE-Fans aus Essen, Mitglieder so wie ich. Das gleicht zwar nichts aus, aber immerhin.

Ich habe mich hier nach dem Sterkrade-Überfall ja schon geäußert. Alle unfriedlichen RWE-Fans sollen bitte daran denken, dass das Bremer Modell auf uns alle wartet. Dann ist es aus mit uns und dem RWE.

Und: Weil das Strafrecht nichts taugt, haben Politiker das Ordnungsrecht entdeckt. Bereits Rocker konnte man damit empfindlich treffen. Baubehörden finden bei Selbständigen immer irgendwas. Von Süden aus gesehen, ist der aktuelle Innenminister in Düsseldorf ein harter Hund, der genau weiß, was beim Wähler zieht. Deshalb geht er gegen Rocker, Clans und Fußballfans vor, die sich daneben benehmen. Die Eskalationsspirale dreht sich.

Deshalb: Wäre es nicht gescheit, aus der Opferrolle rauszukommen, zwei Gänge zurückzuschalten, z.B. die Scheiße mit den Böllern einfach mal zu lassen?

04.11.2019 - 22:17 - Rweharry 1907

Ich danke Sie 1907
Voller Respekt
Bier trinken zusammen in Wuppertal?

04.11.2019 - 22:13 - Rweharry 1907

Dieser Kommentar wurde entfernt.

04.11.2019 - 21:53 - IchDankeSie1907

Red1907, es ist schon ziemlich frech und unverschämt anderen Fans zu erklären wann ein Fan ein aktiver Fan ist.
Für mich ist jeder Fan, der ins Stadion geht, ein aktiver Fan. Ich ging schon ins Stadion, als es noch keine Hooligans oder Ultras gab. Ich ging als junger Mensch ins Stadion um den Verein aktiv zu unterstützen. Es war immer sehr unterhaltsam, ohne das ich jemals einem was vor die Fresse hauen musste und auch ohne Kinder und andere Zuschauer mit Pyros zu gefährden. Ich konnte ins Stadion gehen ohne mich zu vermummen.
Ich habe Unmengen von Knete an der Hafenstraße gelassen, weil es mir Spaß machte. Und es macht mir heute immer noch Spaß. Und so habe ich den RWE mit Sicherheit äußerst aktiv unterstützt, genau wie meine Frau und heute meine Kinder und deren Kumpels mitsamt Freundinnen.
Und ihr wollt mir erklären was ein aktiver Fan ist und vielleicht auch noch vorschreiben wohin ich zu gehen habe?
Nee, das will ich einfach nicht. Ich will Fußball mit unseren Rot-Weissen sehen und keinen Freiheitskampf für fehlgeleitete Krawallbrüder.

04.11.2019 - 21:28 - rwe-wackerle

Auch ich gehörte 2 Fan Clubs an ( panzerknacker , Essener Gorillaz). Zwei von vielen. Wie schön war das im alten Georg welches Stadion. Egal ob auf der richtigen westkurve oder dann stehtribüne Mitte! Da brauchte man niemanden mit Megaphon da fing irgendwo einer an und alle machten mit, wenn dann noch Lothar kam bebte das Stadion .
Wer sich auch immer mit aktiver fanzene meint , ihr seit nicht so wichtig wie ihr glaubt und ihr seit auch nicht die oberfans die anderen richtigen Fans sagen können ob sie nach Wuppertal fahren oder nicht . Also schwächt euren Verein nicht durch nichterscheinen sondern seit Vorort und schreit die manschaft zum Sieg.
NUR DER RWE?????????

04.11.2019 - 21:26 - rotweissmarkus

Die Spieler um Titz müssen es auch ohne Fans schaffen so wie bei Verl .es immer macht .
Titz soll im erweiten Kreis der neuen Trainer bei Hannover 96 sein er soll angeblich schon abgelehnt haben oder doch gar B München wer weis, der Deutsche Fußball
ist ganz schön runter gekommen

04.11.2019 - 21:22 - derdereuchversteht07

04.11.2019 - 19:51 - Rweharry 1907
Tut mir leid für die anderen, aber dein Kommentar hat mir heute am besten gefallen. Vor allem die ersten drei Sätze. Hatte auch ein Polorad mit Bananensattel, hinten die hohe Stange und vorne zwischen den Beinen die drei Gangschaltung. Leck mich am A… war das ein Super Gammel. Na ja, lassen wir das. Und als ich den Namen Lothar gelesen habe hatte ich sofort Gänsepelle. Als ich noch nicht ins Stadion durfte habe ich ihn übrigens auch bis nach Frintrop gehört. Ob der sich wohl bei einem besonderen Anlass noch mal auf die Stange stellen würde? Wäre doch super da würden noch ein paar tausend mehr kommen, wenn man dafür Werbung macht. Zurück zum eigentlichen Thema. Wie man ja hier lesen kann und auch im Stadion sieht hat die breite Masse die gleiche Meinung zu dem Thema. Wir wollen Fußball gucken und nicht kloppen, also nicht vorn Kopp kloppen.

04.11.2019 - 21:14 - Tief_im_Westen

Dieser Kommentar wurde entfernt.

04.11.2019 - 21:07 - Tief_im_Westen

Diese Fans bekommen übrigens seit Jahren Post vor Risikospielen und sicher nicht aus reiner Willkür, sondern weil sie immer wieder aufgefallen sind. Wenn das alles nicht und einzelne Fans nicht auffällig wurden, wieso hat die aktive Szene :D es seit über 5 Jahren nicht geschafft, dass man Rechtsmittel dagegen einlegt. Der Grund könnte einfach sein - die Sachlage ist bei denen so eindeutig, dass sie nicht nur das Geld für den Anwalt verlieren würden.
Hätten diese Typen stolz, würden sie nicht jammern, sondern jetzt erst recht fordern, dass ihre Kumpels supporten.
Naja, Ultras geht es ja nicht um Fussball.

04.11.2019 - 21:03 - Julius.Oppermann

Dieser Kommentar wurde entfernt.

04.11.2019 - 20:59 - Tief_im_Westen

Dieser Kommentar wurde entfernt.

04.11.2019 - 20:55 - Vok

Dieser Kommentar wurde entfernt.

04.11.2019 - 20:45 - Julius.Oppermann

Dieser Kommentar wurde entfernt.

04.11.2019 - 20:40 - Red1907

@ RWE1965
Unter aktive Fanszene versteht man diejenigen, die sich vor und nach dem Spiel also in ihrer Freizeit, aktiv mit dem Verein befassen, wie z.B. Choreografien erstellen, mitwirken an der kleinen Gruga, lieder schreiben (Sandy) u.s.w.

04.11.2019 - 20:32 - Red1907

@Der Weise

Ich habe mit meinem Verbalangriff nur auf deinen reagiert mit dem du pauschal alle Ultras als Straftäter und als Beteiligte des Kurdenangriffs abgestempelt hast.

Deine Polemik zeugt nicht gerade von Weisheit...

04.11.2019 - 20:32 - RWE_seit_1965

Aktive Fanszene, kann mir das jemand erklären? Ich raff das nicht!

Ich bin auch aktiv wenn meine Roten spielen! Hab ich dann dieses Verbot?

Oder muss ich mich vermummen, Pyros abfackeln und Asylanten vertrümmen?

Fahrt bitte ALLE NACH WUPPERTAL!!

Lasst uns ein Heimspiel kreieren und die Wuppis putzen. Der Verein braucht alle Fans. Also liebe Vandalz, unterstützt RWE so wie wir uns das alle wünschen.

In diesem Sinne

Nur der RWE

04.11.2019 - 20:22 - goleo

Wuppertal ist keine Reise wert. Bei mehreren Auswärtsfahrten sind wir als friedliche Fans von RWO kollektiv von den dortigen Sicherheitskräften schlecht behandelt. Martialisches Auftreten, ohne jeglichen Anlass. Mehrmals ohne Grund wurden „alle“ Auswärtsfahrer von RWO eingekesselt und festgehalten. Familien, Rentner, alle. Genau dadurch entstand Unmut. Einer Seniorin wurde am Eingang die Handtasche durchsucht. Das habe ich auch noch nie gesehen. Einmal habe ich es nochmal versucht. Wieder dieselbe Geschichte. Wieder wurde man festgesetzt. Ich fahre da nie mehr hin.

04.11.2019 - 20:22 - Gregor

Was soll’s. Die Mannschaft wird auch ohne diese Fans ihre Leistung bringen. Der einzig leidtragende ist der WSV, dem dadurch mehrere Tausend Euro Einnahmen wegbrechen. Aber die haben ja bestimmt genug Kohle, oder? Auf 3 Punkte für RWE.

04.11.2019 - 19:51 - Rweharry 1907

Pimmel07
Dat Trömmelchen lass ich mir ja noch gefallen. Aber dat Megaphone von Toy's r us ist der Brüller. Son Teil hatte ich mit 6 an meinem Polofahrrad. Möchte an dieser Stelle an unserem guten alten Lothar erinnern. Für die die ihn nicht kennen. Wenn er auf die Stange ging war das Stadion mucksmäuschen Still. Wenn er gebrüllt hat "Wer is der Schreck vom Niederrhein" hat man es bis Frintrop gehört. Dat war geil.
Auf nach Wuppertal
Nur der RWE

04.11.2019 - 19:50 - IchDankeSie1907

Sollen sich „die“ einfach benehmen, dann gibt es auch keine Betretungsverbote.
Außerdem geht es dem WSV schon schlecht genug. Und wenn wir jetzt noch ohne Zuschauer dahinfahren, dann werden auch die Wuppis höchstwahrscheinlich Pleite gehen.

04.11.2019 - 19:41 - fussballnurmi123

Die RWE-Ultras haben sich schon vor einiger Zeit aufgelöst. Für wen der Unterzeichner "Die aktive Fanszene" eigentlich spricht, bleibt mir völlig unklar. Lächerlich zu meinen, mit so einer Erklärung tatsächlich für die gesamte Essener Fanszene sprechen zu wollen!! Ich sehe mich auch als "aktiven Fan" (seit fast 50 Jahren) und werde am Sonntag selbstverständlich im Stadion am Zoo sein und meinen RWE anfeuern... Und wer zuhause bleiben will, kann das ja gerne tun. Nur soll er nicht den Begriff "aktive Fanszene" exklusiv für sich beanspruchen!

04.11.2019 - 19:32 - Jünther, Jötz und Jürgen

Alle, die am Sonntag ihren Verein in Wuppertal unterstützen wollen sind herzlich Willkommen. Im schönen Old School Stadion an der Wupper.

04.11.2019 - 19:31 - Pimmel07

Ultras sind also die Aktiven und die Anderen stehen nur doof rum oder was? Die selbstherrliche Dominanz der Ultras mit Trömmelsche und Trööt geht mir schon lange auf den Keks. Bin immer froh, wenn auch mal andere ein Liedchen anstimmen, aber es scheint mir so, als würde durch die Ultras die Spontaneität der restlichen Masse doch deutlich eingeschränkt. Dauersupport ohne Spielbezug und als Einheitsbrei finde ich wenig attraktiv. Vielleicht ist das ja auch eine Chance... Früher gab es Einsingen, Vielfalt, mehrere Fanclubs, das ist alles weg. Schade.

Zu den Stadionverboten und der Willkür möchte ich anmerken, dass ich durchaus glaube, dass man aus Versehen zur falschen Zeit am falschen Ort sein kann und dann einfach Pech hat. Andererseits könnte man sich vielleicht auch rechtzeitig entfernen, sollte man meinen. Und Willkür geht im Rechtsstaat gar nicht, findet aber gelegentlich statt. Machtmissbrauch nennt man das, das finde ich grundsätzlich zum Kotzen. Den Ärger darüber kann ich verstehen.

Zum Kotzen sind aber auch eindeutig die, die Randale und Gewalt suchen, andere beeinträchtigen, da gibt es wohl Überschneidungen zu den Ultras. Jüngstes Beispiel Union vs. Hertha, das war wohl gruselig, völlig unbegreiflich.

04.11.2019 - 19:29 - Tief_im_Westen

Außenverteidiger, seit wann dürfen unter anderem Platzsperren, Knöllchen etc nur von Gerichten verhängt werden? Des Weiteren geht es hier nicht um eine Gruppe, sondern um einzelne Personen. Wieso du nun nach Asylsuchenden fragst, wird wohl dein Geheimnis bleiben. Völlig zusammenhanglos aufwiegen wollen, ist an Sinnfreiheit kaum zu überbieten.
Die Frage nach dem Strafgesetz, besseren Wissens, schafft es allerdings. Was ist dein Ziel? Ich meine, du kennst Abläufe, Gesetze und du weißt, dass deine Kommentare inhaltlich Nonsens sind, da muss also mehr dahinter stecken. :)

04.11.2019 - 19:17 - Rweharry 1907

Red1907
Bin da nicht so ganz bei Dir. Gehe seit 50 Jahre nach RWE. Ich hoffe Du meinst mit aktive Fanszene nicht die Spacken unten am Zaun die sich unter einer Fahne vermummen Pyro zünden und Krawall machen. Solche Penner braucht kein Mensch. Meine Hochachtung vor Fangruppen die in Ihrer Freizeit Chores basteln und wirklich zur Stimmung beitragen.Denke auch nicht das der Weise ein Schwätzer ist. Jedem seine Meinung. Auch wenn es nicht Deine ist.
Sportliche Grüße und nur der RWE
Sonst nix

04.11.2019 - 19:17 - Der Weise

@ Red07 die Leute die die Betretungsverbote bekommen haben, halten den Verein bestimmt nicht am Leben und sind eher der negative Teil der grossen aktiven lauten und bunten Fanszene die den Verein wirklich am leben hält. Die paar wenigen kosten den Verein ne Menge Geld durch den Pyro und Randale Scheiss....
Warum soll die Mannschaft deswegen nicht den Rückhalt bekommen den sie braucht und verdient hat. Sollen deshalb alle Essener zuhause bleiben? Denke nicht... Und die die fahren werden schon für Stimmung sorgen....
Kein Plan was dein verbalangriff gegen mich soll... nur weil ich den Aufruf nicht gut heiße?
In diesem Sinne

NUR DER RWE

04.11.2019 - 19:15 - Bucklige Brotspinne

Mimimimi....sorry, aber in Afrika ist ein Sack Seife umgekippt....morgen berichtet die Tagesschau drüber, oder?
Das sind keine Fans, das sind Mimosen.
Und davon einmal ab, die richtigen Fans werden da sein.

04.11.2019 - 19:14 - Außenverteidiger

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04.11.2019 - 19:12 - Außenverteidiger

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04.11.2019 - 19:04 - Red1907

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04.11.2019 - 18:54 - Tief_im_Westen

Habt doch Mitleid mit den armen unverstandenen Ultras, die wurden von Mutti schon nicht in den Arm genommen. Es weiß doch jeder, die Ultras machen nie etwas und es ist immer nur Willkür. Millionen Fans in Deutschland dürfen Woche für Woche Pyros zünden und randalieren, aber auf die Kirchenjugend St. Ultra hat es der Staat abgesehen. Diese Nächstenliebe und Freude am Sport und am Verein gehen doch einfach zu weit.

Jetzt wird wohl das passieren, was dann immer passiert - die Stimmung wird besser, weil der Club bzw die Mannschaft supportet wird und nicht irgendwelche Vereinigungen sich selbst feiern, weil es denen schon lange nicht mehr ums Team und die Tradition geht.

04.11.2019 - 18:44 - Der Weise

@ Rweharry sehr schön und hoffe es verweigern sich noch viele andere diesem Schwachsinn.
Stimmung bekommen wir auch ohne die und schreien die zum Auswärtssieg.

In diesem Sinne

NUR DER RWE

04.11.2019 - 18:31 - RWE51

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04.11.2019 - 18:30 - Der Weise

1. Pyro in Lippstadt
2. Oberhausen Sterkrade
3. Angriff auf Kurden in Köln bzw im Zug
Nur aktuelle Beispiele
Wer glaubt das sowas nicht sanktioniert wird kann nur etwas weich in der Birne sein. Sollen die sich dann im Tal auch noch autoben dürfen?
Hoffe es kommen trotzdem viele Essener und schreien die Mannschaft zum Auswärtssieg

In diesem Sinne

NUR DER RWE

04.11.2019 - 18:20 - RWE-ole

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04.11.2019 - 18:17 - Rweharry 1907

Nee ich benehme mich immer.

04.11.2019 - 18:16 - RWE-ole

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04.11.2019 - 18:15 - Rweharry 1907

Bravo
Bin auch da

04.11.2019 - 18:11 - Der Weise

Was der Mist denn??? Was bitte kann die Mannschaft dafür das sich ein paar wenige so dermaßen daneben benehmen, das sie ein Betretungsverbot auferlegt bekommen. Diese ewige selbstdarstellerei der Ultras geht mir so auf die Nerven. Ich fahre hin und werde die Mannschaft unterstützen, denn die hats verdient genauso wie die Betretunhsverbote verdient sein werden. Ausserdem brauchen die Wuppis jeden Euro aus dem Ticketverkauf und lasst uns denen die Kasse voll machen bevor die auch von der Fussballlandkarte verschwinden. Fahre gerne nach Wuppertal, mag die zwar nicht besonders aber wir können denen mit nem vollen Gästeblock ein wenig unter die Arme greifen. Also alle ab in das schöne Olsschool Stadion, meine ich wie ich es sage, und schreit die Mannschaft zum Sieg....

In diesem Sinne

NUR DER RWE

04.11.2019 - 18:08 - Rweharry 1907

Frage. Warum wird so ein Betretungsverbot den ausgesprochen? Denke nicht aus reiner Willkür sondern weil Scheisse gebaut wurde.